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... meine Seele sterben lassen, damit mein Körper weiterleben kann

Mardigian, Arshaluys (31.08.2020)
Produktinformationen "... meine Seele sterben lassen, damit mein Körper weiterleben kann"
  • zu Klampen Verlag
  • Mardigian, Arshaluys
  • 978-3-86674-608-4
  • 31.08.2020
  • 260 Seiten
  • 125 x 205 (B/H)
  • 285
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
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  • Entdecken
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
Unmittelbar nachdem sie 1917 den Türken entkommen ist, beginnt Arshaluys Mardigian als eine der wenigen Überlebenden des Völkermords an den Armeniern, von ihren Erfahrungen während des Genozids zu berichten. Ihr authentischer Augenzeugenbericht wurde seit seiner Erstveröffentlichung 1918 bereits in zwanzig Sprachen übersetzt und 1919 erfolgreich verfilmt; sie selbst spielte in dem Stummfilm die Hauptrolle. Der Leidensweg des Mädchens erscheint nun nach hundert Jahren erstmals auf Deutsch und lässt uns auch hierzulande, wo eine gründliche historische Aufarbeitung des türkischen Völkermords an den Armeniern nach wie vor aussteht, die Schrecken jener Ereignisse erahnen. Schonungslos und eindringlich erzählt Arshaluys Mardigian von ihren Erlebnissen während der Todesmärsche, der Gefangenschaft in den Häusern reicher Türken, den Raubzügen kurdischer Reiter, den Massakern an ihrem Volk, ihrem sechsmonatigen Umherirren in der Steppe und schließlich ihrer Rettung und Übersiedlung nach Amerika.

Rezensionen „... meine Seele sterben lassen, damit mein Körper weiterleben kann"

»Wie wenig bei uns über den Genozid am armenischen Volk bekannt ist, wurde mir erst klar, als ich die ersten Zeilen dieses erschütternden Buches las. (…) Umso erfreulicher (im traurigen Sinn), dass es diese aufklärende, informative Übersetzung des Originalwerkes aus dem Jahr 1918 gibt.« Anni Lemberger in: Dorfzeitung, 22. September


»Das informative Nachwort der als Armenien-Spezialistin profilierten Herausgeberin bettet die Autorin Mardigian und auch ihre Rezeption in den USA in den historischen Kontext ein.« Engelbrecht Boese in: ekz, 5. Oktober 2020


»Dieser Zeitzeugenbericht ist ein sehr wichtiges Buch über ein zu selten thematisiertes Grauen.« Für Vielfalt, Oktober 2020


»Ein Zeitzeugenbericht, der die Verfolgung der armenischen Familien auf eindrucksvolle und erschütternde Weise schildert. « Annika Grützner in: Read Ost, 1. November 2020


»Mardigians Augenzeugenbericht (…) berührt.« Wostok 03/04 2020


»Vieles an dem Augenzeugenbericht von Arshaluys Mardigian liest sich frappierend aktuell.« Jürgen Gottschlich in: taz, 18. Januar 2021


»Eine vorzügliche Übersetzung von Walburga Seul« Hans Jakob Bürger in: Catholic News Agency, 9. Januar 2021


»Es ist sehr verdienstvoll, dass dieses historische Dokument jetzt zugänglich ist – sorgfältig editiert und um wichtige Informationen zu seiner Entstehung ergänzt.« Amnesty Journal, Ausgabe März/April 2021


»Ein berührende(r) Tatsachenbericht einer damals 14-Jährigen, die diesem Inferno mit Glück, Mut und mit feinstem Spürsinn entkommen ist« Friedrich Weissensteiner in: Zeitschrift für Betriebs- und Gewerkschaftsbibliotheken, Juni 2/21


Biografie – Mardigian, Arshaluys

Autorenbild
Mardigian, Arshaluys
Arshaluys Mardigian wird 1901 in Ostarmenien als Tochter eines erfolgreichen Geschäftsmannes und Landwirtes geboren. Mardigians Vater und Bruder werden bei einem Massaker an armenischen Christen getötet. Während der Todesmärsche verliert sie die verbliebenen Familienmitglieder. 1917 kann sie in die Vereinigten Staaten fliehen. In New York betreibt sie Aufklärungsarbeit zum Völkermord in Armenien und schreibt ihre Geschichte in dem Buch »Ravished Armenia« (1918) auf, was großes Aufsehen erregt. Sie stirbt 1994 in Los Angeles. Nach ihr wurde der »Aurora-Preis zur Förderung der Menschlichkeit« benannt, der jährlich von der Aurora Humanitarian Initiative vergeben wird.
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