1926
Gumbrecht, Hans Ulrich (17.09.2025)1926 · Gumbrecht, Hans Ulrich
Ein Jahr am Rand der Zeit | Ein vielschichtiges Panorama eines Jahres zwischen Aufbruch und Abgrund
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Gumbrecht, Hans Ulrich
- Übersetzer: Schulte, Joachim
- ISBN: 978-3-518-47531-7
- Bestellnummer: ST 5531
- Veröffentlichung: 17.09.2025
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 554 Seiten
- Maße: 138 x 34 x 214 (B/T/H)
- Gewicht: 514
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: In 1926. Living at the Edge of Time
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Die Vergangenheit berühren, riechen und schmecken, die wichtigen Erlebnisse und Erfahrungen sinnlich nachvollziehen – dazu lädt Hans Ulrich Gumbrecht die Leser in seinem faszinierenden Buch über das Jahr 1926 ein.
Den Themen sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Boxen, Eisenbahnen, Philosophie, Jazz, Bergsteigen, Kino, Ozeandampfer, Pomade, Stierkampf und vieles mehr. Gumbrecht sichtet Romane, Reportagen, Reiseberichte, aber auch Werbe- und Todesanzeigen und fügt diese zum Bild eines scheinbar »ganz gewöhnlichen Jahres« zusammen. Wir begegnen gepflegten Sekretärinnen und streikenden Arbeitern, berühmten Boxern und halbnackten Revuegirls, fiebern in Sportarenen beim Sechstagerennen und werden Zeugen von Gewaltverbrechen und Straßenkämpfen.
So entfaltet diese ungewöhnliche Reise in das Jahr 1926 nicht nur ein vielschichtiges Panorama eines Jahres zwischen Aufbruch und Abgrund, sondern ist auch eine Einladung, die eigene Wahrnehmung von Geschichte zu hinterfragen.
Rezensionen „1926"
»Die Methode, historische Jahre oder Jahreszeiten kaleidoskopisch einzufangen, um ganze Epochen zu porträtieren, [ist] ein originelles heuristisches Verfahren. Der Stanford-Professor Hans Ulrich Gumbrecht hat es ... erfunden.«WELT AM SONNTAG
»Ausgesprochen aktuell.«
taz. die tageszeitung
»Beschwingt, ganz frei von erzählerischer, historisierender Schwerkraft.«
Süddeutsche Zeitung
»Eine rauschhafte Reise in ein Jahr zwischen Aufbruch und jähem Absturz.«
FOCUS
»1926 lässt sich von vorne nach hinten lesen. Aufregender allerdings ist es, sich von einem hervorgehobenen Verweis zum nächsten zu arbeiten. So wird die abenteuerliche Gleichzeitigkeit des scheinbar unscheinbaren Jahres sichtbar. Und die verblüffende Nähe zum Heute ...«
Tiroler Tageszeitung
»Es sind sehr gegenwärtige Erfahrungen, auf die man hier trifft: Eine rasante Modernisierung, neue Medien (das Radio; das Telefon; das Kino), eine Flut von Bildern und anderen Sinnesreizen und vor allem die Unsicherheit über die kommenden Dinge.«
Schwäbische Zeitung (Rüdiger Suchsland)
»Grandios gelungen.«
Frankfurter Rundschau (Rüdiger Suchsland)
Biografie – Gumbrecht, Hans Ulrich
Joachim Schulte ist Autor mehrerer Bücher über Ludwig Wittgenstein und Mitherausgeber der Kritischen Editionen von Wittgensteins Hauptwerken.
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