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1967

Segev, Tom (20.04.2009)
Produktinformationen "1967"
  • Pantheon
  • Segev, Tom
  • Dierlamm, Helmut & Freundl, Hans & Heinemann, Enrico
  • 978-3-570-55062-5
  • 20.04.2009
  • Taschenbuch
  • 800 Seiten
  • 136 x 44 x 216 (B/T/H)
  • 829
  • deutsch
  • 1967 - The War and the Making of the New Middle East
  • englisch
  • 3
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Verstehen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
Unverzichtbar für das Verständnis des aktuellen Konflikts: Wie der Sechstagekrieg die Welt verändert hat

Tom Segev schildert Ursachen, Verlauf und Auswirkungen des Sechstagekriegs, den Israel im Juni 1967 mit seinen arabischen Nachbarstaaten führte. Er zeichnet die Entscheidungsprozesse innerhalb der israelischen Regierung nach und legt das Geflecht der verschiedenen Interessen offen, die diesen Krieg zu einer folgenschweren weltpolitischen Auseinandersetzung werden ließen.

Am frühen Morgen des 5. Juni 1967 stiegen die Flugzeuge der israelischen Luftwaffe in den Himmel. Bereits wenige Tage später hatte Israel seine arabischen Kriegsgegner besiegt und kontrollierte nun ein Territorium, das um ein Vielfaches größer war als das eigentliche Staatsgebiet. Mit dieser spektakulären militärischen Operation begann der dritte militärische Nahostkonflikt, der als »Sechstagekrieg« in die Geschichtsbücher eingehen sollte.
Bis heute sind die Auswirkungen dieses arabisch-israelischen Kriegs für Israel und die gesamte Region spürbar, nicht zuletzt deshalb, weil die wichtigsten damaligen Protagonisten wie PLO-Chef Jassir Arafat, Itzhak Rabin als Stabschef oder Ariel Sharon als Kommandeur einer Panzerdivision noch Jahrzehnte später das Gesicht des Nahen Ostens prägten.
Anhand zahlreicher bisher unbekannter Quellen schreibt Tom Segev die erste umfassende Geschichte dieses folgenschweren Kriegs, seiner politischen und gesellschaftlichen Hintergründe und Nachwirkungen. Mit großem Scharfsinn und erzählerischer Brillanz entlarvt Segev dabei den Mythos von der Unvermeidbarkeit des Blutvergießens im Sommer 1967.

Der Nahost-Konflikt ist ohne die Ereignisse des Jahres 1967 nicht zu verstehen.

Rezensionen „1967"

»Eine brillante Darstellung des Sechstagekriegs: Das wohl beste Buch über jene Tage, die für Israel und den gesamten Nahen Osten so schicksalhaft wurden.«
Saul Friedländer

»Segev verdeutlicht: Israel steht noch immer am siebten Tag des Sechstagekrieges.«
Die Welt

»Die Geschichte eines Fehlers, den wir machen mussten.«
Maxim Biller, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

"Tom Segev hat mit seinem spannenden Bericht dazu beigetragen: eine Reise in die Tiefengeschichten der israelischen Psyche."
Rheinischer Merkur

"Segev lässt die Vergangenheit lebendig werden und erklärt aus ihr heraus vieles über die Gegenwart Israels."
taz

"Der Sechstagekrieg von 1967 ist Gegenwart. Die Analyse des Historikers und Journalisten aus deutsch-jüdischer Familie macht das deutlich."
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

Biografie – Segev, Tom

S
Segev, Tom
Tom Segev ist Historiker und einer der bekanntesten Journalisten Israels, dessen Bücher alle weltweit große Beachtung finden. Seine Eltern flohen 1935 aus Deutschland nach Palästina. Tom Segev wurde 1945 in Jerusalem geboren und gehört seit über 50 Jahren zu den klügsten Beobachtern der deutsch-israelischen Geschichte. In Deutschland wurde er durch sein Buch »Die siebte Million. Der Holocaust und Israels Politik der Erinnerung« (1995) bekannt. Für »Es war einmal ein Palästina« (2005) wurde er mit dem National Jewish Book Award ausgezeichnet. Zuletzt erschienen von ihm bei Siedler seine viel gerühmte Geschichte des Sechstagekrieges »1967. Israels zweite Geburt« (2007), »Die ersten Israelis. Die Anfänge des jüdischen Staates« (2008), die Biografie »David Ben Gurion. Ein Staat um jeden Preis« (2018) sowie seine Lebenserinnerungen »Jerusalem Ecke Berlin« (2022). Segev lebt in Jerusalem.
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