All right. Good night.
Haug, Helgard (18.07.2023)All right. Good night. · Haug, Helgard
Roman | "Ein ganz, ganz tolles Buch. Es hat mich sehr bewegt. Absolute Empfehlung." Christine Wester… mehr lesen
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Haug, Helgard
- ISBN: 978-3-498-00378-4
- Veröffentlichung: 18.07.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 160 Seiten
- Maße: 130 x 16 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 259
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Langsamer Abschied. Ein Versuch über Verlust und Verschwinden
- «Beide Verlustfälle erweisen sich bei näherer Betrachtung als von exemplarischer Relevanz, als typisch für die Gesellschaft der Gegenwart.» Andreas Reckwitz, NachtkritikDas lang erwartete Prosadebüt der Autorin, Regisseurin und Mitbegründerin von Rimini ProtokollDie gleichnamige Inszenierung wurde zum Berliner Theatertreffen eingeladen, für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und von Theater Heute zur «Inszenierung des Jahres» erklärt.«Liebe- und würdevoll beschreibt Helgard Haug – man fühlt sich ein wenig an Arno Geigers Der alte König in seinem Exil erinnert – den langsamen Auflösungsprozess einer starken Persönlichkeit.» ORF
Langsamer Abschied. Ein Buch über Demenz, Verlust und Verschwinden. Das Romandebüt einer der prägendsten Stimmen des deutschsprachigen Theaters.
Als im März 2014 ein Flugzeug auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking plötzlich vom Radar verschwindet, hat für Helgard Haug der Abschied vom Vater gerade begonnen. Sein Gedächtnis wird unzuverlässig, die Orientierung immer schwieriger, der ehedem wortmächtige Mann versinkt, er driftet ab – wie, ungefähr zur selben Zeit, MH370 mit 239 Personen an Bord im Meer. All right. Good night, soll der letzte Funkspruch des Piloten gelautet haben. Danach verliert sich die Spur. War es ein Unfall? Ein Anschlag oder Suizid? Das Flugzeug bleibt verschwunden, die Ursache des Absturzes ungeklärt. Die Vergesslichkeit des Vaters aber bekommt einen Namen: Demenz.
Helgard Haug verknüpft die eigene Erfahrung mit der Trauerarbeit der Hinterbliebenen. Und beide Ereignisse «erweisen sich dabei als von exemplarischer Relevanz, als typisch für die Gesellschaft der Gegenwart» (Andreas Reckwitz). All right. Good night berührt und erhellt, wie persönlicher Verlust und das Leiden anderer zusammengehen.
Rezensionen „All right. Good night."
Nicht nur ein herausragendes Stück dokumentarischer Literatur, sondern auch ein ungemein besonnenes und feines Vaterbuch ... ein großartiger Roman.Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Shirin Sojitrawalla)
Ein besonderer Debütroman.
ORF Radio FM 4 (Zita Bereuter)
Ein kleines Meisterwerk.
Mare (Franziska Wolffheim)
Ein ganz tolles Buch. (Mona Ameziane)
Zwei Seiten - Podcast mit Christine Westermann + Mona Ameziane (Christine ; Mona Westermann ; Ameziane)
Ich habe das Buch immer wieder beiseitegelegt, um keinen seiner beeindruckenden Sätze zu überlesen, gar zu vergessen ... Es hat mich sehr bewegt. Absolute Empfehlung. (Christine Westermann)
Zwei Seiten - Podcast mit Christine Westermann + Mona Ameziane (Christine ; Mona Westermann ; Ameziane)
Dass das Projekt im Kern eine Hommage an den Vater ist, wird im intimeren Medium Buch deutlicher als auf der Bühne. Haugs glasklare Sprache, ihre einfach gebauten, präzisen Sätze kommen hier noch besser zur Geltung.
Falter (WOLFGANG KRALICEK)
Was für ein Stoff!
Mitteldeutsche Zeitung (Andreas Montag)
Haugs Buch ist beides zugleich: eine kriminalistische Recherche über die Hintergründe des Todesfluges von MH370 ... Zugleich ist es ein liebevolles Porträt ihres zeitlebens politisch-sozial engagierten Vaters, eines im besten Sinne unbotmäßigen Pfarrers.
Saarbrücker Zeitung (Christoph Schreiner)
Ein Buch, das tief berührt.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (Christoph Schreiner)
Ein trauriger, lesenswerter und intimer Roman über schwer zu bewältigende Verluste.
Südwest Presse (Kristina Schmidl)
Bei aller Unterschiedlichkeit der neuen Bücher von Helgard Haug und Wolf Haas, gibt es doch eine Gemeinsamkeit: Haug wie Haas erzählen kleine große Geschichten vom Abhandenkommen und Vergessen, von letzten Tagen und Wegen.
Profil (Kristina Schmidl)
Empathisch und genau ... ein Appell, um bei allem Schmerz das Unabänderliche zu ertragen.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Irene Bazinger)
Ein sehr trauriges, aber auch tröstendes Werk über die Endlichkeit des Lebens ... eine fulminante Geschichte über das Verschwinden.
WOZ - Die Wochenzeitung (Silvia Süess)
Die Verschränkung einer intimen Familiengeschichte mit einem Ereignis, das vielen nur als tragische Sensation aus den Nachrichten bekannt ist, gelingt auf großartige Weise.
Süddeutsche Zeitung (HANNA ENGELMEIER)
Ein Lehrwerk über Humanität und Zärtlichkeit.
der Freitag (Björn Hayer)
So reich an Fakten und Informationen das Buch auch ist, so authentisch das Geschilderte sein mag - durch den poetischen Umgang mit seinem Material wird es zum Roman ... Ein beeindruckendes literarisches Debüt.
Berliner Zeitung (Ulrich Seidler)
Ohne das fremde wie das eigene Leid zu schmälern, stehen die Demenz des Vaters und das Schicksal von MH370 für jede vergleichbare Lage, in der viele Menschen gefangen sind ... Haugs Buch ist der Versuch, diese Krise nicht nur zu erleiden, sondern zu verstehen. Auch um sich selbst und anderen besser Trost spenden zu können.
Der Tagesspiegel (Michael Wolf)
Die Lektüre lässt Raum für eigene Gedanken und Erfahrungen ... Eine gelungene Gratwanderung, die nun, als Buch, hoffentlich, noch mehr Menschen erreicht.
NDR Info "Neue Bücher" (Juliane Bergmann)
Rational und zugleich von Seite zu Seite dünnhäutiger, (mit)fühlender, poetischer ... Hervorragend.
Münchner Merkur (Juliane Bergmann)
Es geht nicht um Schuld, es geht um eine Annäherung ans Heikle und Ungefähre gekappter familiärer Verbindungen und um den Tod. Um die widersprüchlichen Gefühle, einen Menschen zu verlieren und seine Konturen erst im Verschwinden zu erkennen.
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Tobias Rüther)
Biografie – Haug, Helgard
Helgard Haug ist Autorin, Regisseurin und Mitbegründerin von Rimini Protokoll. Für ihre Arbeit wurde sie mit etlichen Preisen ausgezeichnet: mit dem FAUST-Theaterpreis, dem Europäischen Theaterpreis und, für das Gesamtwerk von Rimini Protokoll, mit dem Silbernen Löwen der 41. Theaterbiennale Venedig; sie erhielt den Hörspielpreis der Kriegsblinden und 2019 den Hörspielpreis der ARD. Die Inszenierung «All right. Good night» wurde im Januar 2022 zum Berliner Theatertreffen und zum Impulse Festival eingeladen; sie war für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert und wurde von der Kritikerumfrage von Theater Heute zur «Inszenierung des Jahres» erklärt. Das gleichnamige Hörspiel wurde von der deutschen Akademie der Darstellenden Künste als Hörspiel des Monats ausgezeichnet.
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