Als Rom noch nicht Antike war
Weeber, Karl-Wilhelm (10.04.2025)Als Rom noch nicht Antike war · Weeber, Karl-Wilhelm
Reise in die Römerzeit
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- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Weeber, Karl-Wilhelm
- ISBN: 978-3-86971-206-2
- Veröffentlichung: 10.04.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 432 Seiten
- Maße: 149 x 37 x 220 (B/T/H)
- Gewicht: 624
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Rom von unten: von Sklaven, Bio-Römern, Traumdeutern, vierbeinigen Zirkusstars, Normalos und Außenseitern
- »Karl-Wilhelm Weeber ist ein Garant für eine anschauliche Vermittlung der römischen Antike mit Spaß, Witz und Esprit.« Thomas Schulte, Politik & Kultur
Rom von unten: Von Sklaven, Bio-Römern, Traumdeutern, vierbeinigen Zirkusstars, Normalos und Außenseitern.
Rush Hour in den Hauptstraßen, Obdachlose unter den Brücken und prächtige Wochenendhäuser, hohe Einwanderungszahlen und Unisex-Toiletten – New York? Berlin? Rom zur Kaiserzeit! Diese Zeitreise ist ein Muss für alle Geschichtsinteressierten, die mehr über das echte Leben im Alten Rom wissen möchten.
Was war eigentlich auf den Straßen los, während die ruhmreichen Gladiatoren sich in der Arena die Schädel einschlugen und Feldherren venividivici das Römische Reich vergrößerten? Wie lebte es sich in der kosmopolitischen Hauptstadt, berühmt für eine blühende Wirtschaft, mit Smog und Stau? Und in einer Klassengesellschaft mit dekadentem Luxus und großer Armut? Der provokante Slogan »60-Jährige von der Brücke!« wurde schon zur römischen Kaiserzeit heftig diskutiert.
Karl-Wilhelm Weeber führt als kundiger Cicerone mit viel Witz und Esprit durch das Rom der Kaiserzeit, er erzählt, was Nachtigallen kosteten (lebend) und wie hoch die Wahrscheinlichkeit war, das 10. Lebensjahr zu erreichen. Wir erfahren, dass Xenophobie in der Einwanderungsstadt (Griechen! syrische Frauen!) die Ausnahme war, Diskriminierung von Menschen mit Behinderung aber gang und gäbe, dass schon damals Raubbau an der Natur betrieben und kritisiert wurde, und dass – funktionierender Rechtsstaat hin, florierende Wirtschaft her – das Leben für die Allermeisten kein Zuckerschlecken war.
Rezensionen „Als Rom noch nicht Antike war"
Wer eine Ahnung davon bekommen will, wie es sich zwischen Subura und Palatin lebte, der ist hier richtig. Allen, die sich gern auf eine Wanderung auf dem Grat zwischen Vertraut- und Fremdheit mitnehmen lassen, sei dieses gefällige Kompendium bizarrer und lehrreicher Geschichten wärmstens ans Herz gelegt.wissenschaft.de (Michael Sommer)
Es gehört wohl zum Wesen dieser Sozialgeschichte, dass literarische Darstellungen gelegentlich übers Ziel hinausschießen. Wenn es aber auf so charmante, unterhaltsame und selbstironisch-kokette Weise geschieht wie in diesem Rom-Buch, kann man das entspannt hinnehmen.
FAZ (Melanie Möller)
Karl-Wilhelm Weeber hat ein Buch herausgebracht, mit dem vermutlich jedem die Angst vor der Beschäftigung mit Geschichte genommen werden könnte, denn er schreibt sehr flüssig, sehr unterhaltsam von der Alltagsgeschichte im Alten Rom ... Sehr empfehlenswert!
rbb radiodrei (Frank Schmid)
Der auf Sozialgeschichte im alten Rom spezialisierte Karl-Wilhelm Weeber zeigt, wie populärwissenschaftliche Bücher über die römische Antike immer wieder neue Aspekte eröffnen können.
Die Presse (Anne-Catherine Simon)
Biografie – Weeber, Karl-Wilhelm
Karl-Wilhelm Weeber, Honorarprofessor für Alte Geschichte, arbeitet seit Jahrzehnten zur römischen Alltags- und Sozialgeschichte sowie zum Fortleben der lateinischen Sprache. Er hat zahlreiche Bücher dazu veröffentlicht, darunter Spectaculum. Die Erfindung der Show im antiken Rom (2019), Couchsurfing im Alten Rom: Zu Besuch bei Wagenlenkern, Philosophen, Tänzerinnen u.v.a. (2022) und Latein und Griechisch für jeden Tag (2023). Bei Galiani erschien im Frühjahr 2025 Als Rom noch nicht Antike war.
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