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Produktinformationen "Arbeit"
  • FISCHER Taschenbuch
  • Nagelschmidt, Thorsten
  • 978-3-596-70389-0
  • 23.02.2022
  • Taschenbuch
  • 336 Seiten
  • 125 x 190 (B/H)
  • 296
  • deutsch
  • 3. Auflage
  • 7 %
  • »Der erste große Berlin-Roman des Jahrzehnts.« Musikexpress»Ein großes Berlin-Kaleidoskop, dessen Lichter und Schatten noch lange leuchten« Elke Schlinsog, Deutschlandfunk Kultur 

In einem Kreuzberger Hostel beginnt Sheriff seine Nachtschicht und fühlt sich mal wieder wie ein schlecht bezahlter Sozialarbeiter. Im Späti nebenan erlebt Anna den zweiten Überfall in diesem Jahr. An der Tür vom Lobotomy steht Ten und realisiert, dass ihm seine junge Familie durch seine Arbeitszeiten komplett zu entgleiten droht. Außerdem: Eine idealistische Notfallsanitäterin, eine zornige Pfandsammlerin und ein Drogendealer mit Zahnschmerzen, der sich fragt, ob er Freunde hat oder nur noch Stammkunden.
Thorsten Nagelschmidt hat mit »Arbeit« einen großen Gesellschaftsroman über all jene geschrieben, die nachts wach sind und ihren Job erledigen, während Studenten, Touristen und Raver feiern. Temporeich erzählt er von zwölf Stunden am Rande des Berliner Ausgehbetriebs und stellt Fragen, die man beim dritten Bier gerne vergisst: Auf wessen Kosten verändert sich eine Stadt, die immer jung sein soll? Für wen bedeutet das noch Freiheit, und wer macht hier später eigentlich den ganzen Dreck weg?

Biografie – Nagelschmidt, Thorsten

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Nagelschmidt, Thorsten

Thorsten Nagelschmidt, geboren 1976 in Rheine, ist Autor, Musiker und Künstler. Er ist Sänger, Texter und Gitarrist der Band Muff Potter und veröffentlichte die Bücher »Wo die wilden Maden graben« (2007), »Was kostet die Welt« (2010) und »Drive-By Shots« (2015). Zuletzt sind seine Romane »Der Abfall der Herzen« (2018) und »Arbeit« (2020) erschienen. 2024 wurde »Arbeit« für die Aktion »Berlin liest ein Buch« ausgewählt.

Rezensionen „Arbeit"

Ein klassischer Berlin-Roman, ein zeitgemäßer, sehr gegenwärtiger.
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

Mal in wilden Wortkaskaden, mal in dokumentarisch-kühlen Beobachtungen fasst Nagelschmidt zusammen, was die Nachtgestalten von denjenigen unterscheidet, die erst nach Sonnenaufgang aufstehen müssen. Hervorragend
Münchner Merkur (Gerrit Bartels)

Nagelschmidt erzählt einfühlsam [...] von Lebenswelten, die manchmal mit den eigenen kollidieren, in die man aber sonst nie wirklich Einblick erhält.
Der Tagesspiegel (Jana Weiss)

wie Nagelschmidt seine losen Erzählfäden schließlich miteinander verbindet, das erzeugt eine rauschhafte Wucht, die sich mit jeder wilden Nacht in Berlins Clubs messen lassen kann.
Gießener Anzeiger (Björn Gauges)

Ein bewegender Roman, der seine Figuren ernst nimmt.
dpa (Johannes von der Gathen)

Es ist beeindruckend, wie es Nagelschmidt gelingt, jeder Hauptfigur durch sprachliche und stilistische Mittel ihren eigenen Sound zu geben.
der Freitag (Guido Speckmann)

Bis zu diesem perfekt gebauten Roman über Sanitäter, Polizistinnen, Türsteher, Kiosk-Betreiberinnen, Flaschensammlerinnen, Dealer wusste man nicht, dass einen das Berliner Nachtleben brennend interessiert.
Frankfurter Rundschau (Judith von Sternburg)

[...] ein genialer Roman, der wie kein anderer des bisherigen Jahres unter die Oberfläche des urbanen Lifestyles blicken lässt.
Wiener Zeitung (Björn Hayer)

Etwas Dokumentarisches und gleichzeitig rauschhaft-Musikalisches zeichnet diesen spannenden Gesellschaftsroman aus und erinnert darin an klassische Vorbilder wie „Berlin Alexanderplatz“ […].
NDR Kultur – Neue Bücher (Anna Hartwich)

Polarisierend, aufwühlend, konfrontativ.
Bücher Magazin (Jan Brandt)

Autor Nagelschmidt [...] ist ein kluger Beobachter, der mit seinem unverblümten, rotzigen Stil einen Ton anschlägt, der dem Thema gerecht wird.
Goslarsche Zeitung (Jan Brandt)

ein unwiderstehliches soziales Sittengemälde mit wirkungsvollen Bildern der nächtlichen Großstadt, der perfekte literarische Spagat zwischen "Berlin Alexanderplatz" und "Herr Lehmann"
Rolling Stone (Gérard Otremba)

Eine Geschichte der Nacht - der Berlin-Roman der Stunde
Dresdner Kulturmagazin (M. Hufnagl)

Der Autor überzeugt mit Insiderkenntnissen aus diversen Szenen, die er in explizite Beschreibungen münden lässt.
Sächsische Zeitung (Ulrich Steinmetzger)

Nagelschmidt braucht nur ein Kapitel, um ein ganzes Leben zu erzählen. Und nur eine Nacht, um das Herz der Stadt schlagen zu lassen.
Süddeutsche Zeitung (Patrick Bauer)

rasant im Tempo, raffiniert im Timing, stimmig in den Tonfällen
Darmstädter Echo (Holger Schlodder)

Der Autor überzeugt mit Insiderkenntnissen aus diversen Szenen, die er in explizite Beschreibungen münden lässt.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Ulrich Steinmetzger)

„Arbeit“ ist ein Roman voller Abgründe und Nischen; er feiert das Dunkle der Metropole, indem er den Überlebenskampf schildert, das Scheitern und die kleinen Momente des Glücks.
Südwestrundfunk, SWR 2 (Ulrich Rüdenauer)

Ein großes Berlin-Kaleidoskop, dessen Lichter und Schatten noch lange leuchten.
Deutschlandfunk Kultur (Elke Schlinsog)

Sein Berlin-Roman ist einer, der das Label mit Sinn füllt.
taz (Jan Jekal)

Mit scharfem Blick wird die Allnacht jener thematisiert, die trotz zahlreicher Unterschiede leider eines gemein haben: die zerfressende Arbeit [...].
Subway (Isabel Pinkowski)

Ein Gesellschaftsroman in gestochen scharfen Momentaufnahmen und Dialogen.
Berliner Kurier/Berlinerin (Helmut Kuhn)

Der erste große Berlin-Roman des Jahrzehnts.
Musikexpress (Helmut Kuhn)

In seinem großartigen Roman ›Arbeit‹ erzählt der Berliner Schriftsteller Thorsten Nagelschmidt von denen, die den Laden am Laufen halten
Der Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

Man merkt, wie viel er sich mit dieser Thematik, dieser Arbeit in der Nacht auseinandergesetzt hat.
SR2 (Sally-Charell Delin)

Weitere Ausgaben:
Hauptlesemotive: Auseinandersetzen
Nebenlesemotive: Entspannen
Produktart: Taschenbuch
Produktform: Taschenbuch

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