Betrug
Smith, Zadie (02.11.2023)Betrug · Smith, Zadie
Roman | Ausgezeichnet mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis 2025
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Smith, Zadie
- Übersetzer: Handels, Tanja
- ISBN: 978-3-462-00544-8
- Veröffentlichung: 02.11.2023
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 528 Seiten
- Maße: 151 x 41 x 219 (B/T/H)
- Gewicht: 718
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: The Fraud
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 3. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Ein Roman über einen Gerichtsprozess, der das viktorianische England spaltete
- Der erste historische Roman von Zadie Smith. Eine Sensation!Der Roman basiert auf dem Tichborne-Fall, der bis heute Gerichtsgeschichte schreibt und Arm und Reich gegeneinander aufbrachte.Lesungen in Deutschland im November 2023 geplant.
Die gefeierte Bestsellerautorin Zadie Smith überrascht mit einem literarischen historischen Roman, der sich um einen der bekanntesten Gerichtsfälle Englands dreht: Der Tichborne-Fall, der Arm gegen Reich aufwiegelte.
London 1873. Mrs. Eliza Touchet ist die schottische Haushälterin und angeheiratete Cousine des einstmals erfolgreichen Schriftstellers William Ainsworth. Eliza ist aufgeweckt und kritisch. Sie zweifelt daran, dass Ainsworth Talent hat. Und sie fürchtet, dass England ein Land der Fassaden ist, in dem nichts so ist, wie es scheint.
Mit ihrer Schwägerin besucht sie die Gerichtsverhandlungen des Tichborne-Falls, in der ein ungehobelter Mann behauptet, der seit zehn Jahren verschollene Sohn der reichen Lady Tichborne zu sein. Andrew Bogle, ehemaliger Sklave aus Jamaika, ist einer der Hauptzeugen des Prozesses. Eliza und Bogle kommen ins Gespräch und der Wahrheit näher. Doch wessen Wahrheit zählt?
Basierend auf realen historischen Ereignissen ist »Betrug« ein schillernder Roman über Wahrheit und Fiktion, Jamaika und Großbritannien, Betrug und Authentizität und das Geheimnis des Andersseins.
Rezensionen „Betrug"
In Zadie Smiths Roman wird, wenn man so will, De-Kolonisierung betrieben, die Geschichtsschreibung erweitert, um die Perspektive der Ver-Sklavten, ausgegrenzter Individuen, von denen es kaum Zeugnisse gibt. Zadie Smiths Kunst besteht darin, dass sie Bogles Berichte seiner aus Afrika verschleppten Familie, die furchtbaren Gräuel, die ihr angetan wurden, zu Literatur macht.Bayern 2 Diwan (Markus Mayer)
»Zadie Smith hält Großbritannien im neuen Roman den Spiegel vor: das vermeintlich glorreiche Zeitalter des Viktorianismus, als England Großmacht wurde und aus gusseiserner Moral ein Empire errichtete, wird einer Revision unterzogen.«
Bayern 2 Diwan (Markus Mayer)
»'Betrug' ist ein weit aufgreifender, prallvoller Roman, der das viktorianische England als eine Gesellschaft darstellt, die von sozialen Spannungen zerrissen wird und in der sich Proteste gegen die bisherige soziale Ordnung formieren.«
WDR 5 (Dina Netz)
»[...] die Geschichte, die sie spinnt, kann mit Charles Dickens eindrücklichsten Erfindungen mithalten.«
Kölner Stadtanzeiger (Christian Bos)
»Smith' neuer Roman hat Tiefe und Gewicht und macht oft trotzdem richtig Spaß. Eine starke Kombination.«
rbb Kultur (Arno Orzessek)
»Smiths neuer Roman kommt durch kurze Kapitel und viele Zeitsprünge schnell in Fahrt. Fesselnd nimmt die Autorin ihre Leserinnen und Leser mit in die viktorianische Zeit. [...] 'Betrug' ist ein Buch, das so vielschichtig ist, dass ein einmaliges Lesen fast nicht ausreicht, um es in Gänze zu erfassen.«
SZ extra (Arno Orzessek)
»Zadie Smith hat einen beeindruckenden historischen Roman über den Populismus und die Sklaverei geschrieben.«
Die Zeit (Adam Soboczyinski)
Biografie – Smith, Zadie
Zadie Smith wurde 1975 im Norden Londons geboren. Ihr erster Roman »Zähne zeigen«, 2001 erschienen, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ein internationaler Bestseller. Der Roman »Von der Schönheit«, 2006 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, war auf der Shortlist des Man Booker Prize 2005 und gewann den Orange Prize. Zadie Smith erhielt u.a. 2016 den Welt-Literaturpreis und 2018 den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur. Sie lebt mit ihrer Familie in London.
Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Literatur, u. a. von Bernardine Evaristo, Toni Morrison, Nicole Flattery und Charlotte McConaghy. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis und dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis.
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