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Butcher's Crossing

Williams, John (09.12.2016)
Produktinformationen "Butcher's Crossing"
  • dtv Verlagsgesellschaft
  • Williams, John
  • Robben, Bernhard
  • 978-3-423-14518-3
  • 09.12.2016
  • Taschenbuch
  • 368 Seiten
  • 120 x 20 x 191 (B/T/H)
  • 257
  • deutsch
  • Butcher's Crossing
  • englisch
  • 4. Auflage
  • 7 %
  • Eintauchen
  • Entspannen
  • Leichtlesen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch

Ein überwältigender Roman über die Zerbrechlichkeit von Menschlichkeit und Würde.

Es ist um 1870, als Will Andrews der Aussicht  auf eine glänzende Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung  Ralph W. Emersons, sucht er im Westen nach einer »ursprünglichen Beziehung zur Natur«.

In Butcher’s Crossing, einem kleinen entlegenen Städtchen in Kansas, wimmelt es von rastlosen Männern, die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten: Andrews schließt sich einer Expedition an, mit dem Ziel, die Tiere aufzuspüren. Die Reise ist aufreibend und strapaziös, aber am Ende erreichen die Männer einen Ort von  paradiesischer Schönheit. Doch statt von Ehrfurcht  werden sie von Gier ergriffen – und entfesseln eine Tragödie.

Ein Roman darüber, wie man im Leben verliert und was man dadurch gewinnen kann.

Rezensionen „Butcher's Crossing"

John Williams ›Butcher’s Crossing‹ ist ein grandioser Abgesang auf den Wilden Westen.
Dresdner Neueste Nachrichten (Christian Ruf)

›Butcher’s Crossing‹ ist wirklich der Hammer.
HR 1 (Stefan Sprang)

John Williams, der mit ›Stoner‹ einen Welterfolg feierte, schreibt in ›Butcher’s Crossing‹ aus dem Jahr 1960 eine Prosa, die so kühl, glatt und präzise funktioniert wie eine Revolvertrommel.
Süddeutsche Zeitung (Sonja Zekri)

Noch ein großartiges Buch von dem Mann, der ›Stoner‹ geschrieben hat.
Berliner Zeitung (Holger Schmale)

Ein Entwicklungsroman in lakonischem Cinemascope.
Der Tagesspiegel (Moritz Schuller)

John Williams' Roman ›Butcher's Crossing‹ist von überwältigender Anschaulichkeit und zugleich eine bittere, eindringliche Parabel darüber, wie der Wilde Westen gewonnen und dadurch zerstört und verloren wurde.
BR2 (Eberhard Falcke)

Hier erleben wir Williams als gewaltigen Epiker, der die Landschaften des Westens der USA beschreibt, wie man sie von Malern der Hudson School kennt.
Die Presse (Anna Mitgutsch)

Ein stiller Western ohne großes Getöse - fast schon lyrisch.
Playboy (Anna Mitgutsch)

Grandios. Ins Deutsche fließend und zupackend von Bernhard Robben übertragen.
SR 2 (Anna Mitgutsch)

Kann nach ›Stoner‹ noch etwas derart Großartiges kommen? Ja, ein Western.
Kurier (Peter Pisa)

Es geschieht unwillkürlich, dass man die ersten Szenen in diesem Roman in Cinemascope vor sich sieht.
Berliner Zeitung (Frank Junghänel)

Ein Buch wie ein Büffel, stoisch, dunkel, mächtig, fast ausgestorben. Go Buchladen, junger Leser, go Buchladen.
Die Welt (Holger Kreitling)

›Butcher's Crossing‹ ist ein ungestümer und bestürzender Roman über die Wildnis der Natur und die Verwilderung des Menschen.
Der Spiegel (Volker Hage)

Existenzialistische Büffeljagd 1873 - besessene Männer, herrliche Natur, großer Roman.
Die Zeit (Volker Hage)

Wie auch ›Stoner‹ entwickelt dieser Roman eine enorme Wucht, die den Leser sofort in die Geschichte zieht.
Kurier am Sonntag (Uwe Dammann)

Eine raffinierte Geschichte über Haudegen, Huren, Glücksritter und ein literarisches Spiel mit dem Genre ›Western‹.
SRF 2 Kultur (Luzia Stettler)

John Williams’ Roman entfaltet grossartige Panoramen amerikanischer Landschaft.
Neue Zürcher Zeitung (Angela Schader)

John Williams fabuliert einen bösen Wildwest-Traum.
Cicero (Katrin Hillgruber)

Thematisch weit entfernt von seinem Welterfolg ›Stoner‹, prägt John Williams' schöner, lakonischer Stil auch seinen zweiten Roman.
Stern (Katrin Hillgruber)

Es ist ein Buch, dessen verstörende Schönheit und klare, in Stein gemeißelte Sprache sich tief ins Gedächtnis eingraben.
B5 aktuell (Roana Brogsitter)

Das ist die größte Qualität von ›Butcher’s Crossing‹, der Roman erzählt im Besonderen vom Grundsätzlichen.
Spiegel Online (Thomas Andre)

Wenn man ›Stoner‹ als Kammerspiel bezeichnen kann, variiert Williams sein Thema, nämlich das Scheitern, hier in voller epischer Breite.
Ex libris (Thomas Andre)

Es ist ein Westernroman von biblischer Wucht.
FORMAT Wien (Julia Kospach)

Aber wieder gelingt es Williams, etwas Urmenschliches beeindruckend in Worte zu fassen: Die Sehnsucht, die uns in die Natur treibt, und die Gier, die sie uns zerstören lässt.
NDR (Jan Ehlert)

Klar, einfach und mit höchst anschaulicher Präzision schildert Williams dieses Abenteuer mit seinen Strapazen, Konflikten und Gefahren.
Die Zeit (Alexander Cammann)

Ein bewegendes Buch, das um die Suche nach Freiheit und Identität kreist und um die Lust am Töten – gespiegelt in sinnlich dichten Bildern einer grandiosen (Seelen-)Landschaft.
Chrismon, Oktober 2015 (Rainer Moritz)

Seine schärfste Waffe besteht in der stoischen Genauigkeit, mit der er die Hybris des Vormarsches in die Prärie beschreibt.
Süddeutsche Zeitung, 28.02./01.03.2015 (Christopher Schmidt)

Ein großartiger Roman darüber, wie man im Leben verliert und was man dadurch gewinnen kann.
prberghoff.de (Christopher Schmidt)

Mit außerordentlicher Liebe zum Detail werden die Prärie und der Osten der Rockys in einer einfühlsamen und wunderschönen Sprache gefeiert.
Recklinghäuser Zeitung (Norbert Kühne)

Eine Geschichte, die einem den Atem raubt, Bilder, die sich tief einbrennen, eine überwältigende Parabel über Hoffnung und Wahn, Leben und Tod.
Stadt-Anzeiger Opfikon (Norbert Kühne)

Williams beschreibt einen Selbstfindungstrip zu einer Zeit, in der es diesen Begriff noch gar nicht gab. Das macht das Buch besonders.
Die Weltwoche (Benjamin Bögli)

John Williams zeichnet Figuren und Landschaftsbilder mit sprachlicher Präzision und einer Wucht, dass das Leseerlebnis zum Kopfkino wird.
Ärzte Zeitung (Florian Staeck)

Mitreißende amerikanische Literatur.
Münsterländische Volkszeitung (Florian Staeck)

Bestes Hollywood wird geboten, aber in Buchstaben!
Fraktion direkt, Dezember 2016-Januar 2017 (Ulrich Scharlack)

Ein packender Roman über einen jungen Philosophiestudenten.
Hohe Luft, November 2016 (Ulrich Scharlack)

Biografie – Williams, John

W
Williams, John
John Edward Williams (1922 -1994) wuchs im Nordosten von Texas auf. Er besuchte das örtliche College und arbeitete dann als Journalist. 1942 meldete er sich widerstrebend, jedoch als Freiwilliger zu den United States Army Air Forces und schrieb in der Zeit seines Einsatzes in Burma seinen ersten Roman. Nach dem Krieg ging er nach Denver, 1950 Masterabschluss des Studiums Englische Literatur. Er erhielt zunächst einen Lehrauftrag an der Universität Missouri. 1954 kehrte er zurück an die Universität Denver, wo er bis zu seiner Emeritierung Creative Writing und Englische Literatur lehrte. Williams war vier Mal verheiratet und Vater von drei Kindern. Er verfasste fünf Romane (der letzte blieb unvollendet) und Poesie. John Williams wurde zu Lebzeiten zwar gelesen, erlangte aber keine Berühmtheit. Dank seiner Wiederentdeckung durch Edwin Frank, der 1999 die legendäre Reihe ›New York Book Review Classics‹ begründete, zählt er heute weltweit zu den Ikonen der klassischen amerikanischen Moderne. 
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