Das 21. Jahrhundert
Diederichsen, Diedrich (07.03.2024)Das 21. Jahrhundert · Diederichsen, Diedrich
Essays
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- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Diederichsen, Diedrich
- ISBN: 978-3-462-00646-9
- Veröffentlichung: 07.03.2024
- Umfang: 1136 Seiten
- Maße: 141 x 49 x 218 (B/T/H)
- Gewicht: 1123
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Tausend Seiten Gegenwart
- Über Saidiya Hartman – Max Horkheimers Lieblingscartoons – Volksbühne – Miley Cyrus – Intersektionalismus – Christoph Schlingensief – Wiener Gruppe – Bret Easton Ellis – Lars von Trier – Black Panther – Simpsons – Biopolitik – Scott Walker – Meta-Porno – Lady Gaga – Byron, die Birne – Amokläufer – Donald Trump – Whataboutism – Martin Kippenberger – Objekt orientierte Ontologie – Yoko Ono – Martin Walser – Barack Obama – Marxismus – Underground Railroad – Barry Lyndon  …
Kaum war das 21. Jahrhundert angebrochen, wartete es auch schon mit neuen Schrecken, Idiotien und gelegentlichen Glücksmomenten auf. Zu den wenigen, die es noch wagen, in diesem von den Medien verdickten und beschleunigten Wirrwarr Zusammenhänge herzustellen und dabei an einem anspruchsvollen Begriff von Kritik festzuhalten, gehört Diedrich Diederichsen.
In dieser Wundertüte von einem Reader mit Aufsätzen und Kommentaren, wenn auch erst aus den ersten dreiundzwanzig Jahren des Jahrhunderts, zeigt er sein stupendes Wissen über sämtliche Trends in Kunst, Kino, Fernsehen, Literatur, Musik, Theater, Theorie und Politik, das bis in die feinsten Verästelungen der Gegenkultur reicht. Er ist in der Lage, aus Erkenntnistheorie ebenso Funken zu schlagen wie aus den »Simpsons«, den Inszenierungen von René Pollesch oder Serien wie »Underground Railroad«. Vor allem vermag er es wie kein anderer, das eine mit dem anderen zu verknüpfen und von Theodor W. Adorno zur Familie Duck oder von einer Hamburger Baustelle zu einer feministischen Kunstinstallation (und zurück) zu springen. Was Zeitgenossenschaft bedeuten kann, ist seit Walter Benjamin nicht mehr so eindrucksvoll unter Beweis gestellt worden.
Rezensionen „Das 21. Jahrhundert"
»Nicht zuletzt helfen Diederichsens Essays beim Sortieren der unübersichtlicher gewordenen Gegenwart und sollten in keinem aufgeklärten Haushalt fehlen.«Luxemburger Tageblatt (Thomas Koppenhagen)
»Diederichsen, das ist immer Hoch- und Tiefbau gleichzeitig. Da wird er weder altersmilde noch altersradikal und hält an der Dialektik fest.«
monopol (Tobi Müller)
»der letzte, der einzige Universalgelehrte der Populärkultur«
Deutschlandfunk Kultur Tonart (Dirk Schneider)
»In brillanten Essays nimmt der legendäre Popkritiker (›Sexbeat‹) die Gegenwart unter die Lupe, von René Pollesch bis zu den ›Simpsons‹. Schon jetzt ein Klassiker!«
Die Welt am Sonntag (Jakob Hayner)
»Es gibt inspirierende Bücher, die man von vorne nach hinten lesen muss. Und es gibt inspirierende Bücher, bei denen man beliebig irgendeine Seite aufschlagen kann und eintaucht in eine Gedankenwelt, die einen selbst auf neue Gedanken bringt. ›Das 21. Jahrhundert‹ von Diedrich Diederichsen [...] ist so ein Buch.«
Die Zeit, Newsletter Was wir lesen (Jakob Hayner)
»Wo bleibt die Utopie, wenn die Dauerkrise keine Atempause zulässt? Darauf findet ›Das 21. Jahrhundert‹ keine Antworten. Dafür jedoch jede Menge kluger Erklärungen, die man sich am liebsten an die Wand tätowieren möchte.«
Kölner Stadtanzeiger (Christian Bos)
Biografie – Diederichsen, Diedrich
Diedrich Diederichsen, geb. 1957 in Hamburg, ist Professor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst an der Akademie der bildenden Künste in Wien. In den 80er Jahren war er Redakteur bei den Musikzeitschriften Sounds und SPEX, seit den 90ern arbeitet er als Hochschullehrer u. a. in Stuttgart, Frankfurt, Wien, Pasadena, St. Louis, Los Angeles. Bei KiWi erschienen seit 1985 neun Bücher (u. a. »Sexbeat«, »Politische Korrekturen«, »Über Popmusik«).
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