Das Kind auf der Liste
Leo, Annette (09.03.2018)Das Kind auf der Liste · Leo, Annette
Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie
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- Verlag: Aufbau TB
- Autor: Leo, Annette
- ISBN: 978-3-7466-3431-9
- Veröffentlichung: 09.03.2018
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 192 Seiten
- Maße: 115 x 18 x 190 (B/T/H)
- Gewicht: 210
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Entdecken
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Berührend und unvergesslich: Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie.
Willy Blum war sechzehn Jahre alt, als er in Auschwitz Birkenau ermordet wurde. Von ihm blieb nur ein Name auf einer Liste, neben dem durchgestrichenen Namen Jerzy Zweigs, der durch Bruno Apitz` Roman „Nackt unter Wölfen“ weltberühmt wurde. Über Willy Blum und seine Familie wusste man bislang nichts. Annette Leo hat sich auf die Suche gemacht und erzählt die Geschichte der Familie Blum und zugleich auch die Geschichte des Verschweigens einer Opfergruppe in der Nachkriegszeit: die der Sinti und Roma.
Mit einem Vorwort von Romani Rose.
Rezensionen „Das Kind auf der Liste"
» Dieses Buch über Willy Blum und seine Familie ist nicht nur berührend, sondern auch in mehrfacher Weise einzigartig. Es ist ein wichtiges Buch. «Neues Deutschland
»Leo hat ein wichtiges Buch über die Geschichte der Sinti in Deutschland und gleichzeitig ein Lehrstück über akribische Quellenarbeit vorgelegt.«
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (Angelika Benz)
»Mit "Das Kind auf der Liste - Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie" hat Annette Leo jetzt, 2018, ein neuerliches Stück spannender Geschichtsschreibung im besten Sinne vorgelegt.«
Sächsische Zeitung (Angelika Benz)
»ein erschütterndes Zeugnis«
Junge Welt (Angelika Benz)
» Das Buch, das Leo schließlich tatsächlich, über das Leben von Willy Blum geschrieben hat, gibt ihm und seiner Familie nun den Raum, den er und sie verdienen «
Leipziger Volkszeitung (Sebastian Haak)
» Die Zeiten des Wohnwagens und der Puppen-Wanderbühnen waren vorbei, nicht die Zeiten der Diskriminierung. Tragischerweise verstellt der Holocaust oft das Martyrium der Sinti und Roma. Möge dieses Buch helfen, das zu ändern. «
DIE ZEIT (Sebastian Haak)
» Das Buch von Annette Leo ist ein wichtiges und bewegendes Dokument. «
MDR Kultur (Sebastian Haak)
» Was Annette Leo zusammentrug, macht traurig und erschüttert. «
Freie Presse (Sebastian Haak)
» Annette Leos Recherche zeigt auch, wie beinahe selbstverständlich und kulturell reich der Alltag der Sinti vor 1933 in Deutschland war. «
Mitteldeutsche Zeitung (Sebastian Haak)
Biografie – Leo, Annette
Dr. Annette Leo, 1948 in Düsseldorf geboren, studierte Geschichte und Romanistik an der Humboldt-Universität. Die Historikerin und Publizistin lebt in Berlin. Veröffentlichungen u. a.: »Leben als Balance-Akt. Wolfgang Steinitz – Wissenschaftler, Jude, Kommunist« (2005), »›Das ist soʼn zweischneidiges Schwert hier unser KZ …‹ Der Fürstenberger Alltag und das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück« (2007). Bei Aufbau erschien zuletzt »Das Kind auf der Liste. Die Geschichte von Willy Blum und seiner Familie« (2018).
Romani Rose, Jahrgang 1946, ist Vorsitzender des Zentralrats und Geschäftsführer des Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg. Er prägt die Bürgerrechtsbewegung von Sinti und Roma seit Jahrzehnten.
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