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Das Narrenschiff

Hein, Christoph (18.03.2025)
Produktinformationen "Das Narrenschiff"
  • Suhrkamp
  • Hein, Christoph
  • 978-3-518-43226-6
  • 18.03.2025
  • Hardcover
  • 750 Seiten
  • 140 x 48 x 208 (B/T/H)
  • 764
  • deutsch
  • Originalausgabe
  • 7 %
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  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Der neue große Roman des BestsellerautorsEine epische Erzählung über die DDR und ihre Bürgerinnen und Bürger, von der Staatsgründung bis zum Mauerfall

Ein Staat wird – wie alle Staaten – gegründet für alle Ewigkeit und verschwindet nach vierzig Jahren nahezu spurlos. Sind die Menschen, die dort einmal lebten, dem Vergessen anheimgefallen und ihre Träume nur ein kurzer Hauch im epochalen Wind der Zeitläufte?

In seinem fulminanten Gesellschaftsroman lässt Christoph Hein Frauen und Männer aufeinandertreffen, denen bei der Gründung der DDR unterschiedlichste Rollen zuteilwerden, begleitet sie durch die dramatischen Entwicklungen einer im Werden befindlichen Gesellschaft, die das bessere Deutschland zu repräsentieren vermeint und doch von einem Scheitern zum nächsten eilt.

Überzeugte Kommunisten, ehemals begeisterte Nazis, in Intrigen verstrickte Funktionäre, ihre Bürgerlichkeit in den Realsozialismus hinüberrettende Intellektuelle, Schuhverkäufer, Kellner, Fabrikarbeiter, Hausmeister und selbst ein hoher Stasi-Mann erkennen auf die eine oder andere Art ihre Zugehörigkeit zu einer unfreiwilligen Mannschaft an Bord eines Gemeinwesens, das sie zunehmend als Narrenschiff wahrnehmen und dessen Kurs auf immer bedrohlichere historische Klippen ausgerichtet ist.

Rezensionen „Das Narrenschiff"

»Für Westler ist dieser Roman des großen Christoph Hein brillanter Geschichtsunterricht.«
taz FUTURZWEI

»Das Buch ist zugleich präzise Chronik der Zeitgeschichte sowie unsentimental nüchternes Protokoll der fiktiven Familiengeschichten, und ebendies macht es so fesselnd. ... ein hinreißendes Panoptikum.«
SZ Prantls Blick

»Der Schriftsteller und Zeitzeuge Christoph Hein verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der DDR und zieht nun eine bittere, aufrichtige Bilanz.«
NZZ am Sonntag (Klara Obermüller)

»[Ein] beinahe enzyklopädisches Panorama der DDR.«
Süddeutsche Zeitung (Viktoria Großmann)

»Eine historische Nachhilfestunde gewiss, aber in den Händen eines gewieften Erzählers auch ein literarisches Vergnügen.«
Der Tagesspiegel (Denis Scheck)

»Christoph Hein hat einen starken Roman über das Leben der Angepassten und der Funktionäre in der DDR geschrieben.«
DIE ZEIT (Jana Hensel)

»... der Autor [vermittelt] so viele historische Details ..., dass von ferne das Nachschlagewerk ›SBZ von A-Z‹ winkt ... Alle diese Informationen machen neben den feingesponnenen Dialogen die Fülle dieses außergewöhnlichen Logbuches aus. Auch dadurch, dass Zahlen und Daten im Text ausgeschrieben sind, bleibt die mitreißende Zeit-Prosa immer im Fluss.«
Der Tagesspiegel (Katrin Hillgruber)

»[Eine] spannend gefügte Galerie aus Schicksalen und Konflikten. ... Hein umkreist die Kräfteverhältnisse [in der DDR] sorgsam, umsichtig kühl, mit intelligenter Vorsicht und Besonnenheit. «
neues deutschland (Hans-Dieter Schütt)

»[Es] gelingt Hein, die eigentliche Absurdität des Systems zu verdeutlichen. ... Inhaltlich dicht ist dieser Roman, angefüllt mit unzähligen historischen Details.«
WELT AM SONNTAG (Marlen Hobrack)

»[Hein] erweist sich als der unbestechlichste Chronist [der DDR]. ... Mit lakonischer ... Sprache entwickelt Hein aus der Kraft der Ruhe sein Opus magnum eines Gesellschaftsromans.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Ulrich Steinmetzger)

»Wer verstehen will, warum auch die Gutwilligen, auch die Funktionsträger scheiterten, die Deutsche Demokratische Republik zu einem Land zu machen, in dem man sich nach seinen Interessen und Fähigkeiten entfalten kann, das wirtschaftlich erfolgreich ist und in der Weltgemeinschaft seinen Platz hat, der kann jetzt diesen bestechenden Roman lesen.«
Berliner Zeitung (Cornelia Geißler)

»Der große ostdeutsche Erzähler hat einen Gesellschaftsroman über das Land geschrieben, in dem er selbst nur geduldet wurde: die DDR.«
DER SPIEGEL (Cornelia Geißler)

»Das Narrenschiff [ist Heins] ›opus magnum‹: Eine beeindruckende Chronik von 40 Jahren DDR-Geschichte ...«
Rheinische Post (Ronald Schneider)

»... sehr liebevoll und detailliert erzählt ... «
Bergedorfer Zeitung (Jörg Johannsen)

»Ein großartiger ... Rückblick auf einen verkorksten Staat namens DDR.«
Darmstädter Echo (Andreas Müller)

»Das Narrenschiff führt genial zusammen, was zusammengehört … Sehr lesenswert!«
Rhein-Neckar Zeitung (Klaus Welzel)

»Ein starker, sehr lesenswerter Gesellschaftsroman!«
Nürnberger Nachrichten (Marco Puschner)

»Das Buch liest sich grandios, es ist ein echter ›page turner‹.«
Nordwest-Zeitung (Alexander Will)

»Ein absolut lesenswertes Buch.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Alexander Will)

»Eindrücklich zeigt das Buch, welche Mächte die Menschen in [der DDR] beeinflusst haben.«
SRF (Markus Tischer)

»[Der] zeitgeschichtliche Roman [Narrenschiff ist] auch ein guter Kompass auf dem Narrenschiff der Gegenwart.«
ORF (Markus Tischer)

»Vor allem aber ist der Roman ein grandios erzählter Geschichtsunterricht zur deutschen Nachkriegs- und Mentalitätsgeschichte. Ein Opus magnum«
Passauer Neue Presse (Stefan Rammer)

»… ein fulminantes Werk – mitreißend und erschütternd.«
Aachener Zeitung (Roland Mischke)

»Es bleibt dabei: Christoph Hein zu lesen, lohnt sich immer.«
Märkische Oderzeitung (Welf Grombacher)

»Christoph Hein erfüllt mit seinem neuen Roman Das Narrenschiff seinen Ruf als Chronist der deutschen Nachkriegsgeschichte mit großer Opulenz.«
Tip Berlin (Erik Heier)

»Unbedingt lesen!«
Philosophie Magazin (Svenja Flaßpöhler)

»Wer die Logik des selbsternannten Arbeiter- und Bauernstaats also einmal ganz lebhaft auf die Spur kommen will ... dem sei Das Narrenschiff empfohlen.«
Theater heute (Anna Hoffmeister)

»Hein gelingt die Mischung aus Roman und Sachbuch.«
Rezensöhnchen (Celine Buschbek)

Biografie – Hein, Christoph

H
Hein, Christoph

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis. Sein jüngster Roman Das Narrenschiff stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste.


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