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Das Pferd im Brunnen

Tscheplanowa, Valery (16.09.2025)
Produktinformationen "Das Pferd im Brunnen"
  • ROWOHLT Taschenbuch
  • Tscheplanowa, Valery
  • 978-3-499-01231-0
  • 16.09.2025
  • Taschenbuch
  • 192 Seiten
  • 125 x 190 (B/H)
  • 160
  • deutsch
  • 2. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • «Stolze Erinnerung statt niedergedrückter Sentimentalität bestimmt dieses besondere Buch … Ein außergewöhnliches Leseerlebnis.»Frankfurter Allgemeine Zeitung

Alles beginnt in einer kleinen Wohnung mit Schaukelstuhl in einem russischen Kurort bei Kasan, in dem einst Stalin seine Sommer verbrachte. Hierhin kehrt Walja nach dem Tod ihrer Großmutter Nina zurück. Walja, die schon lange in Deutschland lebt, begibt sich auf Spurensuche, versucht zu verstehen, wo sie selbst herkommt. Sie erinnert sich an die Frauen, mit denen sie aufwuchs, grundverschieden, aber einig in ihrer Abscheu gegen jede Abhängigkeit: Da ist die Urgroßmutter Tanja, die Walja als Kind in einer gefährlichen Nacht-und-Nebel-Aktion taufen ließ. Und natürlich Nina mit dem zielstrebigen Gang und dem koketten Kirschmund, die notorisch log und alle um sie herum einen Kopf kleiner werden ließ. Erst viel später erfährt Walja von Ninas hartem Schicksal. Und beginnt zu verstehen, wie sehr diese zwei Welten sie prägten – ihre Jugend im norddeutschen Dorf an der B77 und die Wohnung ihrer Kindheit in Kasan.

Rezensionen „Das Pferd im Brunnen"

Valery Tscheplanowa ertastet [die Träume] unter dem Staub der Zeiten. Das macht dieses Buch so besonders: wie das eigentlich Triste, Banale zu leuchten beginnt. Man sehnt sich danach, mehr von ihr zu lesen.
der Freitag

Von kristallklarer, aber auch bodenständiger Poesie.
Süddeutsche Zeitung

Unglaublich poetisch. Es geht um Tscheplanowas Familie im Realsozialismus, und das ist sehr lustig, teilweise bizarr, aber immer total schön erzählt ... Einfach großartig.
Der Standard

In einer brillanten Komposition setzt Tscheplanowa die biografischen Bruchstücke zu einem familiären Mosaik zusammen. Dafür findet sie eine Sprache, die zugleich sanft und hart ist … Ein Glanzstück.
Deutschlandfunk

Etwas ganz Besonderes.
RBB Antenne Brandenburg

Als Schauspielerin ist sie eine der Besten. Ihr wunderbares Romandebüt - eine Reise ins sowjetische Jahrhundert - zeigt nun, dass man Valery Tscheplanowa auch als Autorin nicht verpassen darf!
Welt am Sonntag

Ein funkelndes Debüt, voller sprachlicher Eigenheit und einzigartiger Beobachtungen.
Brigitte

Stilistisch und erzählerisch beeindruckend.
Der Tagesspiegel

Eine Autorin, die es wie nur wenige versteht, ihre Geschichte zu durchdringen … und sie dann prägnant und unideologisch zu erzählen. Sie hat uns mit großer Literatur beschenkt. Großartig.
RBB Radioeins "Schöner Lesen"

Valery Tscheplanowa gelingt in ihrem Debüt das Schwierigste: Autobiografisches durchscheinen zu lassen, aber als Ich-Erzählerin hinter dem Romanstoff zu verschwinden ... Vorhang auf für diese neue Stimme der Literatur!
NDR

Valery Tscheplanowa schildert auf herzerfrischend geradlinige und doch poetische Weise die Lebensgeschichte von vier Frauen … Ein hinreißend eigensinniges Buch.
Der Spiegel (Wolfgang Höbel)

Eine einzigartige, bildstarke Erzählung über vier starke Frauen im Russland des 20. und 21. Jahrhunderts.
RBB Radioeins (Wolfgang Höbel)

Ein außergewöhnliches Leseerlebnis.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Wolfgang Höbel)

Tscheplanowas Debüt ist nicht weniger Ereignis als ihr Spiel – roh, durchscheinend, kristallklar und mit einer kühlen Strenge, die sie seltsam weise wirken lässt. … Wunderbar.
Süddeutsche Zeitung (Wolfgang Höbel)

Valery Tscheplanowa erzählt ganz großartig von Frauen, die mit Kraft und Zähigkeit den Alltag am Laufen halten … eine wunderschöne, poetische Sprache ... ein Buch, das zu lesen sich lohnt.
Elke Heidenreich, WDR (Wolfgang Höbel)

Schreiben kann sie, Valery Tscheplanowa, ein Glück für uns.
Salzburger Nachrichten (Wolfgang Höbel)

Tscheplanowa sticht mit ihrem Debütroman durch ihre bildreiche, sinnliche Sprache hervor. Mit großer Zärtlichkeit baut sie schreibend ein ‹Museum der Erinnerungen›.
Kleine Zeitung (Wolfgang Höbel)

Der Roman ist umwerfend in seiner Bilderwucht, mitreißend in seiner Erzählgewalt und kühn im Aufbau.
News (Wolfgang Höbel)

Der Ton, in dem Tscheplanowa über die Generationenfolge der Einzelkämpferinnen Tanja, Nina und Lena aus der Perspektive der Urenkelin schreibt, ist distanziert und doch voller Mitgefühl, beiläufig und anziehend zugleich ... knappe, literarische Eleganz.
Die Zeit (Wolfgang Höbel)

Valery Tscheplanowa entwickelt Biografien aus den Spuren, die sich in die Körper eingeschrieben haben, lässt sie in der Beschreibung plastisch werden. Was dabei entsteht, sind (Frauen-) Figuren, die in ihrer Originalität und Vielschichtigkeit Seltenheitswert besitzen.
Nachtkritik (Wolfgang Höbel)

Ein fein erzähltes Gesellschaftsbild.
Kölnische Rundschau (Wolfgang Höbel)

Mit Seele und Zunge geschrieben .... diesem literarischen Debüt merkt man das Körperliche an, das Benetzte, Bewegte, Geformte, Geküsste, Umarmte, Sinnliche.
Berliner Zeitung (Wolfgang Höbel)

Ihr Zugriff auf die Sprache ist so fordernd, so intelligent, so erfrischend.
Jury des Nestroy-Preises über Valery Tscheplanowa (Wolfgang Höbel)

Biografie – Tscheplanowa, Valery

T
Tscheplanowa, Valery

Valery Tscheplanowa ist als Schauspielerin an den wichtigsten deutschen Bühnen zu sehen, sie tritt in Kino- und Fernsehfilmen auf und wurde als Buhlschaft im «Jedermann» der Salzburger Festspiele gefeiert. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Kunstpreis Berlin und als Schauspielerin des Jahres 2017. Geboren 1980 im sowjetischen Kasan, kam sie mit acht Jahren nach Deutschland. Über ihren ersten Roman, «Das Pferd im Brunnen», schrieb die Süddeutsche Zeitung: «Tscheplanowas Debüt ist nicht weniger Ereignis als ihr Spiel – roh, durchscheinend, kristallklar und mit einer kühlen Strenge, die sie seltsam weise wirken lässt. Wunderbar.» Valery Tscheplanowa lebt in Berlin.

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