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Das Wunder von Madrid

Mann, Klaus (01.09.1993)
Produktinformationen "Das Wunder von Madrid"
  • ROWOHLT Taschenbuch
  • Mann, Klaus
  • 978-3-499-12744-1
  • 01.09.1993
  • Taschenbuch
  • 448 Seiten
  • 115 x 190 (B/H)
  • 261
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch

Das Wunder von Madrid: Klaus Manns leidenschaftlicher Widerstand gegen den Faschismus

In Das Wunder von Madrid präsentiert Klaus Mann eine Sammlung seiner essayistischen Schriften aus den Jahren 1936 bis 1938, in denen er eindringlich vor der wachsenden Bedrohung durch den Nationalsozialismus warnt. Der Schriftsteller pendelt zwischen Europa und den USA, hält Vorträge und verfasst Artikel, um die Weltöffentlichkeit über die Gefahr aufzuklären, die vom "Hakenkreuzzug" der Nazis ausgeht.

Im Sommer 1938 reist Mann als Korrespondent verschiedener Zeitungen nach Spanien, um über den dortigen Bürgerkrieg zu berichten. Der entschlossene Widerstand der republikanischen Truppen gegen die Franco-Faschisten erfüllt ihn trotz der dramatischen Umstände mit neuer Hoffnung. Seine Reportagen und Kolumnen sind ein eindringliches Zeugnis dieser Zeit und ein flammender Appell gegen Faschismus und Krieg.

Klaus Manns Texte, die literarische Essays, Reden und journalistische Berichterstattung umfassen, sind auch heute noch von erschreckender Aktualität. Das Wunder von Madrid ist ein Schlüsselwerk für das Verständnis des antifaschistischen Widerstands und ein bewegendes Dokument eines Schriftstellers im Exil.

Biografie – Mann, Klaus

M
Mann, Klaus

Uwe Naumann, geboren 1951 in Hamburg. Studium der Germanistik, Soziologie und Pädagogik in Hamburg und Marburg. 1976 Erstes, 1979 Zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. 1983 Promotion. 1984 bis 1985 Mitarbeiter der Hamburger Arbeitsstelle für deutsche Exilliteratur, Universität Hamburg. Seit 1985 Mitarbeit im Lektorat der Rowohlt Verlage, 2000 bis 2012 Programmleiter Sachbuch bei Rowohlt, danach Koordinator E-Book. Seit Ende 2016 im Ruhestand, weiterhin beratende Tätigkeit für Rowohlt. Lehrbeauftragter an den Universitäten Lüneburg und Mainz. Herausgeber der Reihe «rowohlts monographien».
Features, Essays und Kritiken für verschiedene Rundfunkanstalten. Herausgeber der Werke von Klaus und Erika Mann und von Heinar Kipphardt. Edierte die Bildbände «‹Ruhe gibt es nicht, bis zum Schluß›. Klaus Mann (1906–1949)», 1999, und «Die Kinder der Manns. Ein Familienalbum», 2005. Zahlreiche weitere Editionen, vor allem zur deutschsprachigen Exilliteratur.


Michael Töteberg, geboren 1951, leitete lange Jahre die Agentur für Medienrechte im Rowohlt Verlag und war dort verantwortlich für Literaturverfilmungen wie «Babylon Berlin» und «Tschick». Er verfasst Filmkritiken und ist Herausgeber unter anderem der Schriften von Rainer Werner Fassbinder und Tom Tykwer sowie des «Metzler Film Lexikons». Zudem ist er Autor zahlreicher Bücher. Zuletzt erschienen der Roman «Falladas letzte Liebe» (2021) sowie die Biografie über Rolf Dieter Brinkmann «Ich gehe in ein anderes Blau» (2025).

Geboren am 18.11.1906 in München als ältester Sohn Thomas und Katja Manns. Klaus Mann schrieb mit 15 Jahren erste Novellen. Es folgten die Gründung eines Theaterensembles mit Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens, 1929 unternahm er eine Weltreise «rundherum». In der Emigration (mit den Stationen Amsterdam, Zürich, Prag, Paris, ab 1936 USA) wurde er zur zentralen Figur der internationalen antifaschistischen Publizistik. Er gab die Zeitschriften «Die Sammlung» (1933-35) und «Decision» (1941-42) heraus, kehrte als US-Korrespondent nach Deutschland zurück.

1949 beging er aus persönlichen und politischen Motiven Selbstmord, nachdem er in dem von Pessimismus erfüllten Essay Die Heimsuchung des europäischen Geistes noch einmal zur Besinnung aufgerufen hatte. Mann sagte sich früh vom Daseinsgefühl der Eltern-Generation los und stellte die Lebenskrise der «Jungen» in der stilistisch frühreifen Kindernovelle und in der Autobiographie des Sechsundzwanzigjährigen Kind dieser Zeit dar. Seine bedeutendsten Romane schrieb Mann im Exil: Symphonie Pathétique, Mephisto. Roman einer Karriere, und Der Vulkan. In der Autobiographie Der Wendepunkt gelangt Klaus Manns Diktion zu Reife und gelassener Sachlichkeit. Er sprach stellvertretend für eine Generation, die in den 20-er Jahren ihre prägenden Eindrücke empfing, mit einem engagierten Freiheitsbewusstsein zu neuen Ufern aufbrechen wollte und zwischen den Fronten einer zerrissenen Nachkriegswelt an der Machtlosigkeit des Geistes verzweifelte.

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