Das doppelte Deutschland
Weidenfeld, Ursula (30.01.2024)Das doppelte Deutschland · Weidenfeld, Ursula
Eine Parallelgeschichte, 1949 – 1990
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Verlag: Rowohlt Berlin
Autor: Weidenfeld, Ursula
ISBN: 978-3-7371-0167-7
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 30.01.2024
- Verlag: Rowohlt Berlin
- Autor: Weidenfeld, Ursula
- ISBN: 978-3-7371-0167-7
- Veröffentlichung: 30.01.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 416 Seiten
- Maße: 129 x 33 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 529
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Warum die BRD nicht ohne die DDR zu verstehen ist – und umgekehrt
- Eine einzigartige Parallelgeschichte – und ein neuer Blick auf die deutsche Geschichte von 1949 bis heute.So wurde deutsche Geschichte noch nicht erzählt: Ursula Weidenfeld stellt die vor bald 75 Jahren gegründeten Staaten BRD und DDR einander gegenüber und zeigt, warum der eine Staat nicht ohne den anderen zu verstehen ist.«Eine wirklich lesenswerte Analyse einer Epoche an der Schwelle zwischen Aktualität und Geschichte.» Deutschlandfunk Kultur über Ursula Weidenfelds Bestseller «Die Kanzlerin»Ursula Weidenfelds Angela-Merkel-Biographie «Die Kanzlerin» stand monatelang auf der Bestsellerliste, rund 60.000 verkaufte Exemplare.Ursula Weidenfeld zeigt, wie eng die Entwicklungen der BRD und der DDR miteinander verbunden waren, erzählt vom westdeutschen Wirtschaftswunder ebenso wie vom Familienmodell der DDR. Die Folgen der deutschen Teilung spüren wir noch heute. Weidenfeld hat die Gegenwart stets mit im Blick, ihr Buch ist deshalb auch hochaktuell.Ursula Weidenfeld hat für das Buch Gespräche geführt mit Größen aus Politik und Öffentlichkeit wie Joachim Gauck, Angela Merkel, Udo Lindenberg, Wolf Biermann und Jutta Allmendinger.
Vor 75 Jahren wurden zwei deutsche Staaten gegründet. Ursula Weidenfeld legt eine Geschichte des doppelten Deutschland vor, wie sie so noch nicht geschrieben wurde. Bisher gibt es, zumindest in der westdeutschen Erinnerung, die Bundesrepublik (oder ganz einfach: «Deutschland») und daneben die DDR, üblicherweise als der «zweite deutsche Staat» bezeichnet. Deren Geschichte wird immer von hinten erzählt, vom Ende her – das ist die übliche Strafe für gescheiterte Staaten. Dagegen wird die Geschichte Westdeutschlands von Beginn an geschrieben, ihre Eckpunkte sind die Eckpunkte «Deutschlands» von der Staatsgründung bis heute. Diese Sichtweise aber ignoriert das Offene in der Entwicklung beider politischer Systeme.
Ursula Weidenfeld macht es deshalb anders: Sie schildert eine einzigartige Parallel- und Wettbewerbssituation, in der sich zwei Staaten wie die beiden Teile eines Magneten gleichzeitig anzogen und abstießen. Diese beiden Länder einander gegenüberzustellen, sie miteinander und nebeneinander zu betrachten, ergibt eine neue deutsche Geschichte von 1949 bis heute. Gerade weil es keine oder nur wenige gemeinsame Erinnerungen gibt, ist das eine besondere Herausforderung. Ursula Weidenfeld stellt sich ihr und öffnet so einen neuen Blick auf das doppelte Deutschland.
Rezensionen „Das doppelte Deutschland"
Ursula Weidenfeld gelingt es ..., die Geschichte der beiden Staaten spannend gegenüberzustellen, ohne sie zu verklären.Sächsische Zeitung
Der besondere Wert des Buches liegt in den Zeugnissen von weniger prominenten Zeitgenossen ... Dadurch wird die deutschdeutsche Geschichte ... lebendig.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Eine wirklich lesenswerte und lehrreiche Darstellung, farbig und anschaulich.
Süddeutsche Zeitung
Mit ihrer einmaligen Doppelbiographie bringt Ursula Weidenfeld eindringlich in Erinnerung, was es überhaupt bedeutet, dass es Deutschland zweimal gegeben hat.
SWR 2 "Lesenswert"
Eine neue Perspektive auf das deutsch-deutsche Verhältnis, das beide Seiten objektiv und durchaus kritisch betrachtet.
Der Tagesspiegel
Das richtige Buch zur richtigen Zeit.
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Biografie – Weidenfeld, Ursula
Ursula Weidenfeld, geboren 1962, war u.a. Berlin-Korrespondentin der «Wirtschaftswoche» sowie Ressortleiterin Wirtschaft und stellvertretende Chefredakteurin des Berliner «Tagesspiegel». Heute arbeitet sie als freie Journalistin, als Kolumnistin und Kommentatorin für Verlage, Fernseh- und Hörfunksender. 2007 wurde Weidenfeld mit dem Ludwig-Erhard-Preis ausgezeichnet. 2017 erschien «Regierung ohne Volk», 2021 die Merkel-Biographie «Die Kanzlerin», die monatelang auf der «Spiegel»-Bestsellerliste stand.
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