Dear Oxbridge
Pollatschek, Nele (21.01.2020)Dear Oxbridge · Pollatschek, Nele
Liebesbrief an England
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Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
Autor: Pollatschek, Nele
ISBN: 978-3-86971-203-1
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 21.01.2020
- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Pollatschek, Nele
- ISBN: 978-3-86971-203-1
- Veröffentlichung: 21.01.2020
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 240 Seiten
- Maße: 135 x 215 (B/H)
- Gewicht: 301
- Sprache: deutsch
- Auflage: 4. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Liebesbrief an ein eigensinniges Stück Europa, das nie mit dem Kontinent warm geworden ist
- Nele Pollatschek studierte sieben Jahre in Oxford und Cambridge und promovierte 2018 in Englischer LiteraturSie öffnet selbst Englandkennern die Augen und analysiert messerscharf, wie die Briten in diese Beziehungskrise geraten konntenTragikomisch, liebevoll & wütend: das Resümee einer turbulenten Liebesbeziehung zu einer verwirrenden InselDie Autorin steht für Veranstaltungen zur Verfügung
Wenn jemand eine Obsession hat, dann ist es schwer, ihn davon abzubringen. In Nele Pollatscheks Fall heißt die Obsession seit ihrer Jugend Oxbridge. Nichts konnte sie abhalten, dort hinzukommen, wo ihre Helden – die spleenigen englischen Geistesriesen – studierten. Irrsinnige Anstrengungen nimmt sie auf sich, um dorthin vorzudringen, erleidet das Hochstaplersyndrom, lernt das bizarre Verhalten der englischen Eliten kennen, kommt der Abwasserwirtschaft und dem Pillenkonsum der Briten auf die Schliche, verbringt die Nächte zwischen High-Society-Partys und Bibliothek. Gerade denkt sie, sie gehöre dazu. Und dann dieser Schlag.
Wie jede Verstoßene fragt sich Nele Pollatschek in ihrem Liebesbrief an England, wie es zu dieser Entfremdung kommen konnte. Was ist nur los mit diesem England? Und mit dem Scharfblick einer Miss Marple erkennt sie, der Grund für die Misere liegt da, wo sie gerade ihr Zimmer auflöste: in Oxbridge. Denn Oxbridge ist nicht nur eine Obsession, sondern für England vor allem der Schlüssel zur Macht. Mit abgründigem Humor setzt Nele Pollatschek ihrer großen Liebe ein hochunterhaltsames und kluges Denkmal.
Rezensionen „Dear Oxbridge"
Pollatscheks Portrait von Cambridge und Oxford, verschmolzen zu Oxbridge, ist einfühlsam und intensiv. (...) Ihr kenntnisreicher Blick von innen und von außen auf England in dieser das Land zerreißenden Zeit ist faszinierend. Und sie belegt, welche Vorteile das Aufeinandertreffen von Kulturen bringt und wie bereichernd Unterschiede sein können. (...) Sie hat es mit einem furiosen Spagat geschafft, eine objektive, ausgewogene Liebeserklärung zu schreiben. Ein Muss nicht nur für jeden England-Fan!literaturkritik.de (Thorsten Schulte)
Wahnsinnig elegant, nach wie vor sehr, sehr spannend zu lesen (...) Diese Verbindung aus Länderportrait, Biografie und sehr authentischem Erfahrungsbericht fand ich sehr, sehr gelungen.
Podcast Seite an Seite (Hugendubel) (Andreas Leitner)
Wie alle klugen Liebenden hat Pollatschek ihr Oxbridge mit all dessen Stärken und Schwächen erfasst.(..) Es geht um tiefere Einsichten der interkulturellen Existenz. Und natürlich um den funkelnden Geistesblitz. Dafür bekommt sie von der Rezensentin die Bestnote. Oder wie es im Cambridge hieße: ein First.
Der Falter (Tessa Szyszkowitz)
Die Geschichten sind auch dann interessant, wenn man sich noch nie Gedanken darüber gemacht hat, warum manche Menschen unbedingt in England studieren wollen. Denn die Autorin schildert zwar den dortigen Wissenschafts- und Unibetrieb, aber sie führt dahin aus dem Alltag mit Mitbewohnern und Freunden, mit Therapeuten und in Pubs (...) Sie verbindet Anekdoten mit Menschen und Fakten mit den entsprechenden Quellen (...) Nele Pollatschek schreibt wirklich so, dass man ihr begeistert folgt.
Berliner Zeitung (Cornelia Geißler)
Ihr anekdotenreiches Buch trägt weder die rosarote Brille der frisch Verliebten noch die Sonnenbrille der Effortless Superiority (...) Die Lektüre beschließt man mit dem Wunsch, dass Oxbridge diese Katastrophe überstehen möge. Nur bitte ohne die meritokratische Lüge, die manche Absolventen verbreiten.
Süddeutsche Zeitung (Cornelius Dieckmann)
Ein Studien-, ein Kulturvergleich, eine Mentalitätsstudie, eine Ich-Findung, ein Abschied. Hot stuff!
In München Stadtmagazin (Hermann Barth)
"Dear Oxbridge" erzählt von einem System, das brillante Denker und empathielose Politiker hervorbringt. Es erzählt aber auch von den herrlich verschrobenen Inselbewohnern, ihren fragwürdigen Sanitärinstallationen und dem Ort auf der Welt, an dem man wirklich gut fluchen lernt.
taz (Marlen Hobrack)
Ein besonderes Buch im Reigen der Brexit-Bücher. Wut und Verärgerung sind spürbar, doch dahinter steht die Bereitschaft, immer neu zuzuhören und nachzufragen.
Deutschlandfunk (Tanya Lieska)
Nele Pollatschek analysiert klug, komisch und frech ihre turbulente Liebesbeziehung zu einer verwirrenden Insel, auf der alles ein bisschen anders ist als auf dem Kontinent.
SRF Kultur Literatur im Gespräch (Tanya Lieska)
Nele Pollatschek hat ein Buch geschrieben, das wirklich toll ist. (...) Ich freue mich, wenn Sie sich ganz genauso in dieses Buch verlieben wie ich.
radio eins (Max Spallek)
Sowohl der erste und persönlichere Teil des Buches als auch der zweite politisch-analytische sind sehr unterhaltsam und lustig. Thank you so much dafür, Nele Pollatschek!
FluxFM (Jörg Petzold)
Nele Pollatschek war besessen von der Idee, an einer englischen Eliteuniversität zu studieren. Sie hat es geschafft, mit Blut, Schweiß und Tränen. Und sie hat ein Buch darüber geschrieben, mit Kopf, Herz und Witz. Ein tiefer Einblick in das Maschinenhaus der britischen Klassengesellschaft.
Lübecker Nachrichten (Jörg Petzold)
Falls Sie zu denen gehören, die dieses Wort 'Brexit' schon über haben und es gar nicht mehr hören können: Einem besonderen Brexit-Buch sollten Sie noch eine Chance geben. (...) Ein kluges und hochgradig witziges Buch.
SWR 2 lesenswert (Theresa Hübner)
Biografie – Pollatschek, Nele
Nele Pollatschek, 1988 in Berlin geboren, hat Englische Literatur und Philosophie in Heidelberg, Cambridge und Oxford studiert und wurde darin 2018 promoviert. Für ihren Debütroman Das Unglück anderer Leute (2016) erhielt sie den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis (2017) und den Grimmelshausen-Förderpreis (2019). Es folgte das Sachbuch Dear Oxbridge. Liebesbrief an England (2020). 2023 erschien ihr Roman Kleine Probleme, der ein Bestseller wurde. Nele Pollatschek schreibt für DIE ZEIT, sie wurde Kulturjournalistin des Jahres (2023, 2024), erhielt den Deutschen Reporterpreis (2022) sowie den Förderpreis für Komische Literatur (2024).
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