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Der 8. Oktober

Illouz, Eva (17.09.2025)
Produktinformationen "Der 8. Oktober"
  • Suhrkamp
  • Illouz, Eva
  • Adrian, Michael
  • 978-3-518-47530-0
  • ST 5530
  • 17.09.2025
  • Taschenbuch
  • 103 Seiten
  • 104 x 12 x 152 (B/T/H)
  • 114
  • deutsch
  • Deutsche Erstausgabe
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Eine InterventionÜber die Ursprünge des neuen AntisemitismusVon der Autorin des Bestsellers Explosive Moderne

Am 7. Oktober 2023 verübte die radikalislamische Terrormiliz Hamas verheerende Anschläge in Israel. Doch am nächsten Tag dominierte nicht Mitgefühl für die Angegriffenen die öffentliche Meinung. Vielmehr wurden die Attacken in progressiven Kreisen von Berlin über Paris bis New York als Akt des Widerstands legitimiert, ja teilweise sogar bejubelt. Woher kommt dieser Hass, der sich selbst für moralisch überlegen hält?

Die Ereignisse vom 7., aber auch die vom 8. Oktober haben Eva Illouz tief erschüttert. In ihrer kämpferischen Intervention zeichnet sie nach, wie Identitätspolitik und vom französischen Poststrukturalismus inspirierte Theorien zum Nährboden für ein Denken werden konnten, das historische Tatsachen und die ihnen innewohnende Komplexität ausblendet und Israel zum Inbegriff des kolonialistischen Bösen stilisiert.

Rezensionen „Der 8. Oktober"

»Wie ist es möglich, dass Linke das Massaker der Hamas bis heute herunterspielen oder gar als revolutionäre Tat feiern? Illouz erklärt die Hintergründe.«
wochentaz (Ulrich Gutmair)

»Illouz' Buch ist ein must read.«
WELT AM SONNTAG (Marko Martin)

»... ein anregender, augenöffnender und unbedingt lesenswerter Essay.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Tania Martini)

»Illouz vereint all jene Eigenschaften, die eine herausragende Wissenschaftlerin auszeichnen: Skepsis gegenüber gängigen Überzeugungen, der Mut, öffentlich Widerspruch zu üben, und intellektueller Scharfsinn, um eigene Thesenüberzeugend zu entwickeln.«
Frankfurter Rundschau (Michael Hesse)

»[Illouz liefert] eine bestürzende, dichte Zusammenschau. ... [Ein] schmaler, großartiger Essay.«
Jungle World (Roland Kaufhold)

»Sie schreibt aus der Warte einer klassischen postmarxistischen Linken, die immer am europäischen Paradigma der Rationalität festgehalten hatte und politische Kritik mit universellen, also als vernünftig ausweisbaren Prinzipien zu begründen versucht. Diese Linke ist eher marginal geworden.«
DIE ZEIT (Thomas E. Schmidt)

»[Ein] dichter, kluger Essay ... «
Neue Zürcher Zeitung (Guido Kalberer)

»... ein unbequemes und notwendiges, ein kluges Buch.«
Bücherschau (Peter Klein)

»Eva Illouz, eine entschiedene Kritikerin der Regierung Netanjahu, untersucht klug und messerscharf den grassierenden linken Antisemitismus, der in wissenschaftlichen und kulturellen Kreisen plötzlich als Tugend erscheint.«
St. Galler Tagblatt / Luzerner Zeitung (Julian Schütt)

»... wie kann es sein, dass das Mitleid und der Einsatz für menschliche Würde auffälligerweise genau dann abwesend ist, wenn es um Israel geht? ... Über diese Form der sich hypermoralisch gebenden Doppelmoral hat die israelische Soziologin Eva Illouz ein erhellendes Buch geschrieben.«
Philosophie Magazin (Till Schmidt)

»... sehr erhellend. ... knapp und furchtlos. ... Es ist die Synthese einer Großdenkerin, die wirklich all diese Themen sehr gut drauf hat.«
Deutschlandfunk Kultur (Catherine Newmark)

»Illouz' Essay ist ... soziologisch und sozialpsychologisch gut begründet und ihre Argumente sind mit Beispielen und Anmerkungen gut belegt.«
Spektrum (Josef König)

»Die Lektüre lohnt, weil sie nachdenklich macht.«
Der Pragmaticus (Josef König)

Biografie – Illouz, Eva

I
Illouz, Eva
Eva Illouz, geboren 1961, ist Professorin für Soziologie an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie Studiendirektorin am Centre européen de sociologie et de science politique, CSE-EHESS in Paris. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Frank-Schirrmacher-Preis 2024, den Aby Warburg Preis 2024 und den EMET-Preis für Sozialwissenschaften. Ihre Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
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