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Produktinformationen "Der Fall"
  • ROWOHLT Taschenbuch
  • Camus, Albert
  • Osterwald, Grete
  • 978-3-499-00169-7
  • 15.10.2024
  • Taschenbuch
  • 128 Seiten
  • 115 x 190 (B/H)
  • 126
  • deutsch
  • La chute
  • fre
  • 4. Auflage, Neuübersetzung
  • 7 %
  • Entspannen
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • «Der vielleicht schönste und am wenigsten verstandene seiner Romane.» Jean-Paul Sartre

«Der vielleicht schönste und am wenigsten verstandene seiner Romane» (Jean-Paul Sartre) in neuer Übersetzung. 

Im Amsterdamer Hafenviertel legt Jean-Baptiste Clamence, ehemals angesehener Anwalt, eine atemberaubende Beichte ab: Selbstgefälligkeit und Opportunismus seien die eigentlichen Triebfedern seines Rechtsbewusstseins gewesen. Denn als er eines Nachts eine Frau auf einer Brücke stehen sah, im Begriff, in den Fluss zu springen, hat er sie nicht daran gehindert. Seitdem befindet sich sein Leben im freien Fall, und er stellt sich selbst und den anderen Fragen: Warum tut man, was man tut? Warum lebt man, wie man lebt?

Dieser Roman, einer der berühmtesten Texte des Existenzialismus, ist Camus’ letztes vollendetes Prosawerk. Ein Jahr nach seinem Erscheinen erhielt der Autor den Literaturnobelpreis. Mit einem Nachwort von Iris Radisch.

Rezensionen „Der Fall"

Camus rechnet mit seiner Gegenwart ab. Einmal hat er sich Hass und Häme satt gestattet - und herauskam dieses Wortgewitter.
WELTplus (Lena ; Tilman Karger ; Krause)

Dass Wahrheit und Lüge wie selbstverständlich eine Einheit zu bilden scheinen, verleiht Camus' Buch auch mehr als ein halbes Jahhundert nach der Erstveröffentlichung seinen besonderen zeitlosen Reiz.
Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Peter Henning)

Die faszinierende Beichte eines Mannes, der sich vom eben noch selbstgerechten Schwätzer und Opportunisten in einen einsichtigen Büßer gewandelt hat. Ihr in der Osterwald-Übertragung, die für künftige Generationen zum Kanon gehören wird, wieder zu lauschen, ist auch mehr als ein halbes Jahrhundert nach ihrer Entstehung ein exquisiter Genuss!
Saarländischer Rundfunk SR 2 (Peter Henning)

Die Neuübersetzung von «Der Fall» bringt das Kunststück fertig, einerseits heutig daherzukommen und andererseits der gedrechselten, mitunter schleimigen Figurenrede gerecht zu werden, in der sich der Sprecher ergeht.
Welt am Sonntag (Tilman Krause)

Biografie – Camus, Albert

C
Camus, Albert

Albert Camus wurde am 7. November 1913 als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Er studierte an der Universität Algier Philosophie, 1935 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama, Caligula, das 1945 uraufgeführt wurde, 1947 sein Roman «Die Pest». Neben seinen Dramen begründeten der Roman Der Fremde und der Essay Der Mythos des Sisyphos sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.
Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.

Grete Osterwald, geboren 1947, lebt als freie Übersetzerin aus dem Englischen und Französischen in Frankfurt am Main. Sie wurde für ihre Arbeit mehrmals ausgezeichnet, zuletzt 2017 mit dem Jane Scatcherd-Preis. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen und Autoren zählen Siri Hustvedt, Alfred Jarry, Anka Muhlstein, Jacques Chessex sowie Nicole Krauss, Jeffrey Eugenides und Elliot Perlman.

Iris Radisch, geboren 1959 in Berlin, ist Literaturkritikerin, Redakteurin und Buchautorin. Seit 1990 schreibt sie für die Wochenzeitung Die Zeit, deren Feuilleton sie von 2013 bis 2021 leitete. Sie gehörte zum Team der ZDF-Sendung «Das literarische Quartett» und war Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises, deren Vorsitz sie fünf Jahre innehatte. 2013 erschien das Buch Camus − Das Ideal der Einfachheit, das viele Wochen auf der Spiegel-Bestsellerliste stand. Ebenfalls bei Rowohlt erschienen Die letzten Dinge – Lebensendgespräche (2015) und Warum die Franzosen so gute Bücher schreiben (2017).

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