Die Abschaffung des Todes
Kosuch, Carolin (15.05.2024)Die Abschaffung des Todes · Kosuch, Carolin
Säkularistische Ewigkeiten vom 18. bis ins 21. Jahrhundert
Hardcover
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Produktdetails
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Produktinformationen "Die Abschaffung des Todes"
- Verlag: Campus
- Autor: Kosuch, Carolin
- ISBN: 978-3-593-51846-6
- Bestellnummer: 51846
- Veröffentlichung: 15.05.2024
- Umfang: 604 Seiten
- Maße: 149 x 42 x 218 (B/T/H)
- Gewicht: 820
- Reihe: Campus Historische Studien (84)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Eine neue Geschichte des Todes in den westlichen Modernen
- Studie zum Säkularismus, verbunden mit einer Geschichte von Technik und Tod vom 18. bis ins 21. Jahrhundert
- Spannt den Bogen von der Feuerbestattung im langen 19. Jahrhundert bis zum Tod im Digitalen in unserer Gegenwart
Rezensionen „Die Abschaffung des Todes"
»Ob Konservierung, Asche-Diamanten oder digitale Ewigkeit: Carolin Kosuch zeigt in ihrem Buch, wie Menschen seit Jahrhunderten Unsterblichkeit suchen [...] Kosuch hat eine Unmenge an Quellen verarbeitet, aber das Buch ist dank seines klaren Stils [...] gut lesbar. Es zeigt, dass nach der Fülle an frommen Bemühungen, den Menschen Erlösung und ewiges Leben auszumalen, aufgeklärte Säkularisten kaum weniger einfallsreich sind.« Wolfgang Schmidbauer, Psychologie Heute, 11.04.2025 »In der Neueren und Neuesten Geschichte nimmt die Forschung zu Tod und Sterben neuerdings Fahrt auf. [...] Mittlerweile [...] sind Fragen des Umgangs mit Sterbenden und Toten oder der Trauerkultur als Sonden entdeckt worden, über die größere gesellschaftliche Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit in den Blick genommen werden können. Hier reiht sich die Göttinger Habilitationsschrift von Carolin Kosuch ein, die für einen langen Zeitraum – vom ausgehenden 18. bis ins 21. Jahrhundert hinein – mit einem sehr breiten geografischen Fokus auf die westliche Moderne untersucht, wie sich die säkulare Bewegung um eine ›Abschaffung des Todes‹ mühte.« Florian Greiner, sehepunkte, 15.03.2025 »Insgesamt bietet die auch wegen ihrer Multiperspektivität faszinierende Studie zahlreiche aufschlussreiche Einsichten für ein differenziertes Verständnis säkularistischer Diskurse. Sie zeigt in historisch langer Perspektive, dass die Frage, ob und wie ein Weiterleben nach dem Tod möglich ist, eine zentrale Frage der Menschheit war und ist, und dass die Art und Weise, wie religiöse und säkulare Akteure darüber denken und sprechen, in mancher Hinsicht viel ähnlicher ist, als ihnen bewusst sein mag.« Udo Grashoff, H-Soz-Kult, 27.11.2025 »Mit diesem Buch legt die Autorin eine [...] Studie zu der Frage vor, wie sich die Vorstellungen vom Überdauern der Toten seit der Aufklärung bis in die Gegenwart geändert und von der religiösen Vorherrschaft gelöst haben« Norbert Fischer, Ohlsdorf – Zeitschrift für Trauerkultur, 171, IV, 2025 »Kosuch untersucht detail- und quellenreich die säkularistischen Konzepte und Praktiken zur ›Abschaffung des Todes‹ in Europa ab dem späten 18. Jahrhundert mit einem Ausblick in die Gegenwart. Die Erschaffung eines unvergänglichen Menschen sei der Hauptantrieb der Feuerbestattungsbewegung in Europa gewesen, so die These der Autorin.« Dirk Schuster, Zeitschrift für Religionswissenschaft, 13.03.2026 »In summary, this book is a unique and valuable contribution to secularism studies and religious history that will also be of value to anyone with an interest in modern gender history, body culture, and history of emotions.« Tamar Kojman, Journal of Religious History, 2024 »L’ampio affresco tracciato da Carolin Kosuch affronta un tema complesso e dai contorni mobili: quello del rapporto con l'aspirazione all’eternità elaborato dalla cultura di ispirazione secolaristica in Europa tra la metà del ’700 e i giorni nostri.« Marco Meriggi, Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken, 105 (2025)Biografie – Kosuch, Carolin
K
Carolin Kosuch, PD Dr. phil., ist Historikerin und lehrt an der Universität Göttingen.
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