Die Ambassadorin
 (20.07.2021)

12,00 €*

Produktnummer: 9783499275067
Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
Author: Janata, Sebastian
ISBN: 978-3-499-27506-7
Erscheinungsdatum: 20.07.2021
Produktinformationen "Die Ambassadorin"
  • ROWOHLT Taschenbuch
  • Janata, Sebastian
  • 978-3-499-27506-7
  • 20.07.2021
  • 126 x 24 x 190 (B/T/H)
  • 278
  • deutsch
  • 1. Auflage
  • 320 Seiten
  • 7 %

  • «Die sogenannte Hauptstraße des Ortes, an der auch das Haus meiner Eltern steht, zieht sich durch die Spalte zweier Hügel des Leithagebirges, die wie gewaltige Pobacken ihre baumbewachsenen Rundungen in die burgenländische Landschaft recken. Genau zwischen diesen Pobacken, in der Falte, wenn man so will, steht unser Haus.«

    Der junge Hugo Navratil muss zurück in die österreichische Provinz. Sein Großvater, mit dem ihn die Liebe zur Natur und zu einem kleinen Jagdhund verband, ist gestorben. Das burgenländische Dorf, der Wald, Freund und Feind, alles scheint Hugo wie immer. Doch auf der Beerdigung fallen ihm zwei Frauen auf. Sie sind auf der Suche nach einer antiken Flinte, und sie glauben, dass Hugo weiß, wo sie ist. Je mehr Hugo es mit ihnen zu tun bekommt, desto besser versteht er, dass der alte Mann viele durchaus schöne Gesichter hatte. Nur was hat es mit dem Verbund auf sich, in dem er und diese Frauen einst zusammenfanden?

    «Der Debütroman des Musikers Sebastian Janata verbindet derben Humor mit fantastischem Krimi. Schön!» Spiegel

    Biographie - Janata, Sebastian

    Sebastian Janata

    Sebastian Janata, Jahrgang 1988, stammt aus dem östlichsten Teil Österreichs. Seine Gymnasialausbildung brach er ein Jahr vor der Matura ab. Seit 2006 ist er Mitglied bei der Band Ja, Panik. Nach fünf Studioalben veröffentlichten sie im Oktober 2016 das im Kollektiv geschriebene Buch «Futur II» im Verbrecher Verlag. Der Autor lebt und arbeitet in Berlin. «Die Ambassadorin» ist sein Debütroman.


    Rezensionen "Die Ambassadorin"

    Der Debütroman des Musikers Sebastian Janata verbindet derben Humor mit fantastischem Krimi. Schön!
    Spiegel Online (Jochen Overbeck)

    Spannend, lustig, subversiv. Es beschreibt das Burgenland in zarten Farben, aber auch markig und rotzig. Und es kommen viele Heldinnen vor.
    ORF (Jochen Overbeck)

    Als alternativer Österreich-Reiseführer funktioniert der Roman blendend.
    Profil (Jochen Overbeck)

    Ein ambitionierter Bildungsroman, der zu einem Plädoyer für matriarchalische Strukturen wird.
    Die Rheinpfalz (Susanne Schütz)

    Auch wenn es blöd klingt und wahrscheinlich gar nichts zur Sache tut: für einen Popmusiker ein erstaunliches Buch.
    literaturkritik.de (Sascha Seiler)

    Hier und da hieß es schon, mit seinem Debüt als Schriftsteller habe Janata gleich ein neues Genre begründet: den feministischen Heimatroman.
    Deutschlandfunk Kultur "Kompressor" (Gesa Ufer)

    Spannend und originell.
    Kronen Zeitung (Gesa Ufer)

    In seinem gelungenen Debütroman lotet Sebastian Janata den Dorf-und Heimatroman neu aus, setzt auf trockenen Humor, einen spannenden Plot, teils skurriles Personal, starke Charakterzeichnungen sowie auf die Legende eines den Männern gefährlich werdenden obskuren Frauengeheimbunds.
    Rolling Stone (Gérard Otremba)

    Eine durchaus spannende Lektüre, samt einem überraschenden Ende.
    Wiener Zeitung (Uwe Schütte)

    Eine Odyssee light. Eine gute Erzählung über mächtige Frauen, unfähige Männer und veraltete Rollenbilder. Amüsant.
    Deutschlandfunk "Büchermarkt" (Ingo Eisenbeiß)

    Wäre "Die Ambassadorin" ein Film, wüsste man lange nicht, ob man ein Drama sieht oder eine Komödie. Geheimniskrämerei changiert mit niedrigschwelligem Humor.
    Frankfurter Allgemeine Zeitung (Cornelius Dieckmann)

    Bemerkenswertes Debüt. "Die Ambassadorin" eignet sich hervorragend als Lektüre für die Sommerwochen
    APA - Austria Presse Agentur (Cornelius Dieckmann)

    Was als burgenländische Familiengeschichte mit umtriebigen Jägern und einer rätselhaften Erbschaft beginnt, entwickelt sich immer mehr zu einem subversiven Roman über Rollenbilder, Genderidentitäten und toxische Männlichkeiten. Ein Debüt, das mit Erwartungshaltung spielt und überrascht.
    ORF Radio FM 4 (Cornelius Dieckmann)

    Jonathan Lethem im Burgenland! Skurril, voller absurder Wendungen und Details, trockenster Humor. Spannend ist es obendrein.
    Musikexpress (Steffen Greiner)

    Dieses Buch entpuppt sich als Wundertüte, das zeitgemäße Themen wie Gender mit einem extravaganten Plot kombiniert und unerwartete Haken schlägt
    Falter (Sebastian Fasthuber)

    Ein moderner Heimatroman.
    Bücher-Magazin (Sonia Hartl)

    Skurril, typisch österreichisch, also schön sarkastisch und dunkel, und mit matriarchalischer Perspektive.
    Glamour (Martina Koch)

    Es flimmert nur so vor Gelsen und Eulenflügeln und Hitze und mächtigen Frauen in Sebastian Janatas Roman. Und je mehr der zierliche Hugo Navratil versucht, wieder zurück nach Berlin zu kommen, desto mehr bekommt man Heimweh nach dem Burgenland, auch wenn man es vielleicht noch gar nicht kennt.
    Barbara Zeman (Martina Koch)

    Berührend dunkler Witz zwischen ostösterreichischem Dorfleben und der großen Welt. Tiefgehend schaurig schöne Kindheitswelten. Dem Zeitreisenden Janata folgt man gern. Lachend und weinend durch die Unendlichkeit der Familie. Es riecht nach Schießpulver und Underberg. Es blutet und flucht. Aber die Hoffnung stirbt nie aus.
    Der Nino aus Wien (Martina Koch)

    Bei Sebastian Janata ist der Dorfroman des 21. Jahrhunderts makaber und lustig und mündet in einen skurrilen Thriller. Super!
    Christiane Rösinger (Martina Koch)

    Sebastian Janata war der Fahrer meiner Lesetour 2017, aber ich habe schon damals geahnt, dass noch andere Talente in ihm schlummern.
    Stefanie Sargnagel (Martina Koch)

    Das Burgenland rühmt sich als die „Sonnenseite Östereichs“. Es kann sich auch für Sebstian Janata rühmen, der in seinem Roman erzählerische Schatten wirft auf seine Heimat, die mit der Hippness Berlins nicht mithalten kann, aber Geheimnisse birgt, die spannender sind, als es sich Großstadtmenschen vorstellen können.
    Dirk Stermann (Martina Koch)

    Hauptlesemotive: Entspannen
    Produktart: Taschenbuch
    Produktform: Taschenbuch

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