Die Bibliothek meines Vaters
Ólafsson, Ragnar Helgi (18.11.2025)Die Bibliothek meines Vaters · Ólafsson, Ragnar Helgi
Requiem
Hardcover
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Produktdetails
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Produktinformationen "Die Bibliothek meines Vaters"
- Verlag: mikrotext
- Autor: Ólafsson, Ragnar Helgi
- Übersetzer: Gíslason, Jón Thor & Schiffer, Wolfgang
- ISBN: 978-3-948631-64-2
- Veröffentlichung: 18.11.2025
- Umfang: 208 Seiten
- Maße: 115 x 190 (B/H)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Bókasafn föður míns
- Originalsprache: ice
- Auflage: 1
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Hat jedes Buch einen eigenen, einzigartigen Geruch?
Können wir jemals über den Verlust der verbrannten Bibliothek in Alexandria hinwegkommen?
Was haben seltsame regionale Geschichten über Geister, Feen und arme Bauern in Island im 19. Jahrhundert mit dem 21. zu tun?
Wann genau wird die Sonne voraussichtlich ausbrennen?
Und wie können diese Fragen dazu beitragen, unserem Leben und unserer Existenz heute einen Sinn zu geben?
Überraschend, melancholisch, poetisch, persönlich, allgemein, aber auch komisch ist Die Bibliothek meines Vaters eine Erzählung über den Umgang mit Erbe, privatem und literarischem, und der Frage, was wir eigentlich in eine nächste Generation hinüberretten wollen und können. Und wie das überhaupt geht, wenn unsere traditionellen Wurzeln immer mehr von einer globalen Kultur verschluckt zu werden drohen. Dieses Buch ist im besten Sinne des Wortes sinnstiftend.
Rezensionen „Die Bibliothek meines Vaters"
„Die Bibliotheksauflösung, die eigentlich für ein Wochenende anberaumt war, zieht sich über Monate. Ein Glück für uns Leser/innen, denn so kommen wir nicht nur in den Genuss eines vergnüglichen Ausmist-Memoirs, sondern können uns an so manchem Zitat aus den väterlichen Büchern und den obskuren Funden zwischen deren Seiten erfreuen. … So sind wir bei einem Kernthema von Ólafssons Text, dem Verschwinden des Werts, der Bedeutung des Buches und des Lesens in unserer Gesellschaft.“ Barbara Kadletz, Buchkultur „Ein wunderbarer Band voller Schnipsel und Geschichten, über Familie und Abschiede, verspielt und ernst zugleich.“ Friederike Biron, Kulturaustausch „Wer Menschen liebt, die Bücher lieben, wird von dieser Erzählung tief berührt sein. Sie verführt zu einer Auseinandersetzung mit dem materiellen wie immateriellen Nachlass. Sie zwingt uns unweigerlich die Frage auf, was wir bewahren und selbst hinterlassen wollen.“ Jenny von Zepelin, Wirtschaftsmagazin Capital „Ólafssons vielschichtiges Requiem über die Bibliothek seines Vaters erzählt von der Kraft der Bücher, die sich entfaltet, nimmt man nur eines zur Hand. Es geht dabei nicht allein um einzelne Werke und ihre AutorInnen, sondern um das Universum des gedruckten Schriftlichen überhaupt.“ Frank Keil, Männer-Wege „Während Ólafsson in den Büchern seines Vaters blättert, denkt er über den schwindenden Wert privater literarischer Sammlungen nach; darüber, was das Lesen mit mystischen Erfahrungen verbindet – und über die Schwierigkeiten des Loslassen. … Trost für bevorstehende Abschiede, literarische wie persönliche.“ Hernán D. Caro, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung „Dass Ólafsson letztendlich eine Lösung für sein Problem findet, darf verraten werden. Die zahlreichen Hindernisse, die inneren Schweinehunde, die überwunden werden müssen, die moralischen, ethischen usw. Bedenken, die ihn quälen, werden hier nicht verraten.“ Peter Urban-Halle, Deutschlandfunk / Lesart „Statt einer nüchternen Bestandsaufnahme entsteht quasi ein gefühlvoller Dialog, der Autor lässt uns sehr lebendig und gefühlvoll darüber nachdenken, was wir bewahren und was zurücklassen müssen und auch über das, was uns geprägt hat. Und stellt dabei fest, dass auch diese schriftliche Erinnerung vergänglich ist.“ Vierlesen, Instagram „Ragnar Helgi Ólafsson bietet mit Die Bibliothek meines Vaters nicht nur denjenigen, die gerade den Nachlass eines geliebten Menschen auflösen müssen, eine Stütze bei dieser schwierigen und herzzerreißenden Aufgabe. Er öffnet auch die Augen für die Herrlichkeit der Literatur mit ihren zahllosen mal absurden, mal großartigen Facetten. Und er erteilt denjenigen die Absolution, die trotz aller Widrigkeiten einfach nicht aufhören können, Bücher zu lieben.“ Irène Bluche, radio3 „Die Fragen, die der Autor, Verleger, Musiker und Vogelretter Ragnar Helgi Ólafsson sich und uns allen stellt, sind so spannend wie überraschend (…) Melancholisch, nachdenklich, tröstend – und ein Buch über die Frage, wie unsere Gesellschaft mit Alter, Sterben und Verlust umgeht.“ Deutsch-Isländische GesellschaftBiografie – Ólafsson, Ragnar Helgi
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Ragnar Helgi Ólafsson, wurde 1971 in Reykjavík geboren. Er ist ein bekannter isländischer Schriftsteller und zugleich als Bildender Künstler, Verleger, Musiker, Grafiker und Vogelretter tätig. Bereits für seinen ersten Gedichtband Denen zum Trost, die sich in ihrer Gegenwart nicht finden können (2015 / ELIF Verlag 2017) wurde er mit dem Tómas-Guðmundsson-Poesie-Preis ausgezeichnet; für seine Story-Sammlung Handbuch des Erinnerns und Vergessens (2017 / ELIF Verlag 2020) war er für den Isländischen Literaturpreis in der Kategorie Belletristik nominiert. Die Bibliothek meines Vaters, im Original 2018 erschienen, wurde in der Kategorie Sachbuch nominiert. Seine Gedichtsammlung Lose Blätter (2021 / ELIF Verlag 2023) erhielt eine Nominierung für den Nordischen Literaturpreis 2023. Ragnar Helgi Ólafsson lebt und arbeitet in Reykjavík.
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