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Die Entscheidung

Bisky, Jens (15.10.2024)
Produktinformationen "Die Entscheidung"
  • Rowohlt Berlin
  • Bisky, Jens
  • 978-3-7371-0125-7
  • 15.10.2024
  • Hardcover
  • 640 Seiten
  • 140 x 215 (B/H)
  • 769
  • deutsch
  • 3. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Verstehen
  • Buch gebunden
  • Hardcover

Mit großer Erzählkunst hält Jens Bisky seine Leserschaft in Atem.» Neue Zürcher Zeitung

  • Jens Bisky, «Günter de Bruyns verdienstvoller Preußen-Erbe» (Freitag), ist einer der wichtigsten Kulturjournalisten des Landes. Sein Buch über Friedrich II. und seine große Berlin-Biographie, die zum Bestseller reüssierte, wurden begeistert aufgenommen. Beide gelten als Standardwerke.

Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von Die Zeit, Deutschlandfunk und ZDF: "Jens Bisky stellt die Frage nach Handlungsoptionen auf dem Weg in den Faschismus. Ein Panorama deutscher Schicksalsjahre, mit erschreckenden Parallelen zur Gegenwart."

Als im Oktober 1929 Gustav Stresemann, der erfolgreiche Außenminister, starb, fragten sich die Zeitgenossen, wie es nun mit der Republik weitergehen könne. Gerade formierte sich eine faschistische Koalition, die 1933 an die Macht kam; Bauern warfen Bomben, die öffentlichen Haushalte litten unter wachsenden Defiziten, bald schien das parlamentarische System gelähmt. Demokratische Republik oder faschistischer Staat – so lautete ab dem Sommer 1930 die Alternative.
Was folgte – der Aufstieg radikaler Kräfte, die Pulverisierung der bürgerlichen Milieus, der Aufruhr der Mittelschichten, die Selbstüberschätzung der Konservativen und Nationalisten, die sich einbildeten, Hitler zähmen zu können, Verelendung und Bürgerkriegsfurcht –, mündete in die verbrecherischste Diktatur des 20. Jahrhunderts. Jens Bisky erzählt, wie die Weimarer Republik in einem Wirbel aus Not und Erbitterung zerstört wurde. Es kommen Politiker und Journalisten der Zeit zu Wort, erschöpfte Sozialdemokraten, ratlose Liberale, nationalistische Desperados, Literaten, Juristen, Offiziere. Wie nahmen sie die Situation wahr? Welche Möglichkeiten hatten sie? – Das große Panorama einer extremen Zeit, die noch immer ihre Schatten auf die Gegenwart wirft.

Rezensionen „Die Entscheidung"

Zum regelrechten «Triple-Wumms» wird dieses Panorama, weil Bisky ein großartiger Erzähler ist, der sich souverän auf dem aktuellen Stand der Forschung bewegt und einen immensen Schatz erhellender und verstörender Quellen erhoben hat. So anschaulich …
Süddeutsche Zeitung

Ein Denkmal für einen Journalisten, ein Zeugnis über die Macht von Vergebung.
Die Zeit

Ist es heute wieder so krass wie damals? Ultimativer Faktencheck, brillant erzählt.
Die Zeit

Biskys Buch handelt von den vielen kleinen und großen Entscheidungen, die das Ende von Weimar besiegelten. Und davon, dass es Demokratie nicht geschenkt gibt. Vor hundert Jahren so wenig wie heute.
3Sat "Kulturzeit"

Biskys Darstellung, ohnehin ein Lesegenuss, fasziniert in der ... panoramatischen Entfaltung der Akteure wie der Ereignisse.
der Freitag

Wie viel Damals steckt im Heute? Jens Bisky beschreibt fulminant, wie der Faschismus über Deutschland kam.
Stern

Biskys Bemühen um Fairness steht im Dienst einer realistischen Beurteilung der jeweiligen Lage, der Ausmessung der Handlungsspielräume und der Gewichtung der Dinge, die auf dem Spiel standen ... Über die Republik sagt der Historiker: «Nicht Demokraten fehlten, sondern eine Strategie.»
Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Das Scheitern der Weimarer Republik und warum es uns bis heute angeht. Bisky paart Anschaulichkeit mit profunder Analyse.
Sachbuch-Bestenliste Die literarische Welt, RBB, NZZ und ORF

Brillant und anschaulich …, detailreich und spannend.
Richard Kämmerlings, Die Welt

Jens Bisky stellt die Frage nach Handlungsoptionen auf dem Weg in den Faschismus. Ein Panorama deutscher Schicksalsjahre, mit erschreckenden Parallelen zur Gegenwart.
Sachbuch-Bestenliste von der ZEIT, Deutschlandfunk Kultur und ZDF

Das Buch wirft Fragen auf: Waren das Ende der Weimarer Republik und Hitlers Machtergreifung wirklich unvermeidbar? Und was hat das gegebenenfalls mit uns im Jahr 2024 zu tun? Jens Bisky wagt ein großes Panorama einer extremen Zeit.
RBB Radioeins

Das Frappierende ist – und das ist auch das, was einen wieder so an die Gegenwart erinnert –, dass die Warnungen in aller Klarheit da waren ... Ein Buch darüber, wie die Zeitgenossen sich gefühlt haben.
Deutschlandfunk Kultur (Christian Rabhansl)

Die historische Dynamik spiegelt sich in der erzählerischen Dynamik wieder … klug und anschaulich.
Alexander Cammann, Die Zeit (Christian Rabhansl)

In seinem Buch analysiert Jens Bisky packend den Untergang der Weimarer Republik und den Aufstieg der Nazis ... Fesselnd erzählt.
Berliner Zeitung (Christian Rabhansl)

Wie konnte das passieren, dass die Demokratie buchstäblich abgewählt wurde? Auf über 600 Seiten geht Jens Bisky der Frage nach, wie eine demokratische Republik im Faschismus enden konnte.
RBB (Christian Rabhansl)

Jens Bisky malt die Höllenfahrt der angeschlagenen Republik in grellen, aber nie aufgesetzt wirkenden Farben … Das Drama von Weimar, das zeigt sein Buch, ist kein Schauerstück aus längst vergangenen Tagen.
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Zeitung (Christian Rabhansl)

Mit großer Erzähllust hält Jens Bisky seine Leserschaft in Atem.
Neue Zürcher Zeitung (Christian Rabhansl)

Biografie – Bisky, Jens

B
Bisky, Jens

Jens Bisky, geboren 1966 in Leipzig, studierte Kulturwissenschaften und Germanistik in Berlin. Er war lange Jahre Feuilletonredakteur der «Süddeutschen Zeitung» und arbeitet seit 2021 am Hamburger Institut für Sozialforschung. Er ist Autor viel beachteter Bücher, darunter «Geboren am 13. August» (2004), «Unser König. Friedrich der Große und seine Zeit» (2011) und «Berlin. Biographie einer großen Stadt» (2019). 2017 verlieh ihm die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay.

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