Die Marquise von O...
Kleist, Heinrich von (01.09.2020)Die Marquise von O... · Kleist, Heinrich von
(Nach einer wahren Begebenheit, deren Schauplatz vom Norden nach dem Süden verlegt worden). Hamburge… mehr lesen (Nach einer wahren Begebenheit, deren Schauplatz vom Norden nach dem Süden verlegt worden). Hamburger Leseheft plus Königs Materialien. weniger
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Verlag: Hamburger Lesehefte
Autor: Kleist, Heinrich von
Reihe: Hamburger Lesehefte PLUS (519)
ISBN: 978-3-87291-518-4
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 01.09.2020
- Verlag: Hamburger Lesehefte
- Autor: Kleist, Heinrich von
- ISBN: 978-3-87291-518-4
- Veröffentlichung: 01.09.2020
- Umfang: 62 Seiten
- Maße: 148 x 210 (B/H)
- Gewicht: 88
- Reihe: Hamburger Lesehefte PLUS (519)
- Sprache: deutsch
- Lesealter: Die Hamburger Lesehefte PLUS sind grundsätzlich für den Schulgebrauch konzipiert, indem die Kombination von Text und Materialien die Basis für eine eigenständige, vertiefende Analyse schafft und somit ein umfassendes Verständnis des Textes fördert. Sie eignen sich aber ebenso als Textausgabe im modernen Layout für jeden Literaturinteressierten.
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Das zeichnet unsere Klassiker-Reihe aus:
- ungekürzter Originaltext (behutsam auf die neue Rechtschreibung angepasst)
- großzügiges Heftformat (DIN A5) in moderner Aufmachung
- lesefreundliches Textlayout (zeilen- und seitengleich mit den Hamburger Leseheften)
- breite Randspalte mit kurzen Worterläuterungen und Platz für eigene Notizen
- Biografie des Autors (alle wichtigen Infos kompakt zusammengefasst)
- ausführlicher Anmerkungs- bzw. Worterläuterungsteil
- umfangreicher Materialteil (nach Themenbereichen gebündelt)
- Navigationsleiste zur besseren Orientierung
Zum Inhalt:
Um zu erfahren, wer der Vater ihres ungeborenen Kindes ist, gibt die verwitwete und von ihren Eltern verstoßene Marquise von O. eine Zeitungsannonce auf, in der sie diesen Mann sucht und verspricht, ihn zu heiraten. Auf die Annonce meldet sich Graf F., der die Witwe einige Monate zuvor bei der Belagerung der Stadt vor Vergewaltigungen durch Soldaten bewahrt hatte. Voller Abscheu über die Tat des Grafen weigert sie sich zunächst, sich mit ihm zu vermählen, doch heiratet ihn schließlich unter der Bedingung, dass sie getrennt voneinander leben. Der Graf gibt jedoch nicht auf und wirbt nach einigen Monaten erneut um die Witwe, sodass es schließlich zu einer zweiten, wirklichen Hochzeit kommt. Aufgebaut ist die 1808 erschienene Novelle, die 1976 verfilmt wurde, wie ein Kriminalroman. Erst nach und nach erfährt der Leser die Hintergründe der ungewöhnlichen Zeitungsannonce der Marquise von O., und so bleibt es bis zum Schluss spannend. Zeitgenossen Kleists empfanden das Werk als Skandal, da es eine Vergewaltigung thematisiert. Heute wird es wegen seines sozialkritischen Ansatzes geschätzt, und für viele Leser ist die Novelle ein frühes Beispiel weiblicher Emanzipation, sodass „Die Marquise von O.“ mittlerweile eines der bekanntesten und meistgelesenen Stücke der Weltliteratur ist.
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