Die Passagierin
Friedrich, Franz (24.04.2024)Die Passagierin · Friedrich, Franz
Roman
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Verlag: S. FISCHER
Autor: Friedrich, Franz
ISBN: 978-3-10-397117-0
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 24.04.2024
- Verlag: S. FISCHER
- Autor: Friedrich, Franz
- ISBN: 978-3-10-397117-0
- Veröffentlichung: 24.04.2024
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 512 Seiten
- Maße: 139 x 40 x 208 (B/T/H)
- Gewicht: 606
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Von einem Ort, der die Zukunft hätte sein sollen
- Der neue Roman des Jürgen-Ponto-Preisträgers Franz FriedrichMit einem Auszug aus »Die Passagierin« Finalist beim Döblin-Preis 2023
Von einem Ort, der die Zukunft hätte sein sollen
Nach Jahren kehrt Heather zurück nach Kolchis. In das Sanatorium, in das sie als Teenager evakuiert wurde – durch eine Zeitreise. Heather leidet seitdem, wie viele Evakuierte, unter »Phantomerinnerungen« und dem Schmerz der Einsamkeit, denn sie hat ein Leben und eine Zukunft zurückgelassen, die sie kaum gekannt hat. Sie hofft, innere Ruhe zu finden, doch auch Kolchis hat sich verändert. Das Sanatorium ist verfallen, die übrig gebliebenen Bewohner haben sich in ihre eigene Welt zurückgezogen. Matthias, der aus der Zeit der Bauernkriege evakuiert wurde, wird für Heather dennoch zu einem Vertrauten, der ihr zeigt, dass Kapitulation das Ende von Menschlichkeit bedeutet.
Virtuos erzählt Franz Friedrich von einer Zukunft, in der alle verpassten Chancen der Vergangenheit präsent sind. Aber auch von Freundschaft, Gemeinschaft und dem unstillbaren Begehren nach Veränderung.
Der Roman »Die Passagierin« stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024.
Rezensionen „Die Passagierin"
Ein sehr besonderer Zeitreise-Roman über verpasste Chancen, der im Dunklen leuchtet [...] wie ein Hoffnungsschimmer.BRIGITTE (Angela Wittmann)
Ungeheuer viel wird angerissen unter dem Oberthema Gesellschaft, Gemeinschaft, ohne überfrachtet zu wirken.
Frankfurter Rundschau (Stefan Michalzik)
„Die Passagierin“ verdient jedwede Aufmerksamkeit auch über den tagesaktuellen Rummel hinaus.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Maximilian Mengeringhaus)
Ein melancholisches und human grundiertes Buch.
SWR Kultur (Maximilian Mengeringhaus)
Friedrichs Begriff von Literatur basiert auf der Eröffnung von Möglichkeitswelten und das in einer so stillen wie schönen Sprache
Deutschlandfunk – Büchermarkt (Christoph Schröder)
Außergewöhnlicher Zukunftsroman mit tiefgründigen Denkanstößen
Kölner Stadt-Anzeiger (Christoph Schröder)
[...] zu einer ambivalenten, aber seltsam tröstlichen Utopie.
Kulturnews (Carsten Schrader)
ein unglaublicher Roman, fantastisch erzählt
Deutschlandfunk Kultur (Miriam Zeh)
Biografie – Friedrich, Franz
Franz Friedrich, geboren 1983, studierte Experimentalfilm an der Universität der Künste Berlin und in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut. Mit seinem Debüt »Die Meisen von Uusimaa singen nicht mehr« wurde er mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichnet und war für den Deutschen Buchpreis nominiert. Zuletzt erschien der Roman »Die Passagierin«, der auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024 stand. Franz Friedrich lebt in Berlin.
Literaturpreise:
Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2014
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