Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
📍 Ebertstraße 6, 76137 Karlsruhe | ☎ 0721 38 480 060 | ✉ info@buch-ka.de | 🕐 Öffnungszeiten |

Die Unschärfe der Welt

Wolff, Iris (20.10.2021)
Produktinformationen "Die Unschärfe der Welt"
  • Klett-Cotta
  • Wolff, Iris
  • 978-3-608-98486-6
  • 20.10.2021
  • 224 Seiten
  • 118 x 195 (B/H)
  • 160
  • deutsch
  • 10. Druckaufl., 2026
  • 7 %
  • Entspannen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • 70.000 verkaufte Hardcover- Erstmals im Taschenbuch

»Eine Autorin mit einem traumsicheren Sprachgefühl« Denis Scheck

Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt. Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In »Die Unschärfe der Welt« verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

»So schön hat noch niemand Geschichte zum Schweben gebracht.« Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung

»Iris Wolff erzählt aus einer tiefen Ruhe heraus. Sie weitet dadurch die Zeit. Für ein Jahrhundert und etliche Menschenleben braucht sie nicht einmal zweihundert Seiten. Und nichts fehlt.« Carsten Hueck, SWR2

Rezensionen „Die Unschärfe der Welt"

»Leise, unaufdringlich und bildstark erzählt, mit einem Figurenensemble, dessen einzelne Mitglieder Wolff mit wenigen Worten mitfühlend zu porträtieren versteht. Ein Roman, der lange nachhallt.« Gerrit Bartels, Tagesspiegel, 11. Dezember 2020
Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

»Diesen Weg mit ihr zu gehen, auf diesen Roman und seine wunderbare Sprache also sich einzulassen, in ihm zu versinken, ist ein großes, sehr berührendes Erlebnis.« Denis Scheck, Das Erste, 11. Oktober 2020
Das Erste druckfrisch (Denis Scheck)

»"Die Unschärfe der Welt" ist ein leiser, zurückhaltender und trotzdem sehr intensiver, reichhaltiger Roman […]. Fast alle Figuren prägen sich schnell ein, so nahe wie bei Iris Wolff bei ihnen und ihren Köpfen ist. Oft reichen ihr wenige Sätze, um sie auch in der Tiefe zu porträtieren, ihre psychogeografische Landschaft zu erkunden.« Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 11. September 2020
Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

»Es ist der Klang der Sprache, ein weiches Schwingen oft kurzer Sätze, das sofort für Die Unschärfe der Welt einnimmt. […] Er ist ein Zauberkunststück der Imagination, ohne ins Beliebige des bloß Vorgestellten abzudriften.« Meike Feßmann, Süddeutsche Zeitung, 09.09.2020
Süddeutsche Zeitung (Meike Feßmann)

»Der Roman [...] hat auf knapper Länge eine große Geschichte zu erzählen.« Andreas Platthaus, FAZ, 27.08.2020
FAZ (Andreas Platthaus)

»[…] Eine eindringlich sanfte Erzählung, ihre Sprache schafft eine Atmosphäre der Leichtigkeit, immer unterlegt von einem Hauch Melancholie.« Gabi Eisenack, Nürnberger Zeitung, 29. Dezember 2020
Nürnberger Zeitung (Gabi Eisenack)

»Und letztendlich fügt sich alles zu einem ganz und gar wunderbaren Buch, einem großartigen, bemerkenswert eigenwilligen Roman mit scharf gezeichneten Charakteren, angelegt vor dem Horizont der europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und eingebettet in die sentimental schöne Kulisse des ländlichen Banats. […] Eine mächtige Erzählung, ein vielstimmiges Konzert gespielt auf zarten Seiten.« Wolfgang Wiedenhöfer, Frisch vom Stapel, 28. Dezember 2020
Frisch vom Stapel (Wolfgang Wiedenhöfer)

»Ihr Roman strömt dahin wie ein breiter Fluss und bemüht sich nicht, es dem Leser leicht zu machen. Wer sich darauf einlässt, wird aber in eine geheimnisvolle Welt gezogen.« Antje Scherer, Märkische Oderzeitung, 18. Dezember 2020
Märkische Oderzeitung (MOZ) (Antje Scherer)

»Die Unschärfe der Welt ist ein eminent poetischer Roman, der die ganze Klaviatur der sinnlichen und gedanklichen Erfahrungen ausspielt und gleichzeitig von politischer und historischer Wirklichkeit durchdrungen ist. Nimmt man noch die überaus originelle Erzählweise hinzu, kann man kaum glauben, wie leicht sich das trotzdem alles liest, wie vollkommen dieser kurze Roman gelungen ist.« Pascal Mathéus, Literaturkritik.de, 02. November 2020
Literaturkritik.de (Pascal Mathéus)

»Iris Wolffs stiller Erzählfluss verzaubert. Aber führt nicht zur Benommenheit. Im Gegenteil. Man wird wacher, neugieriger. Die Welt wird in der Sprache dieser Autorin, ihre durch den ganzen Text fein verwebten Motivfäden und Anknüpfungspunkte, als Ganzes erfahrbar.« Carsten Hueck, Ö1 Ex Libris, 01. November 2020
Ex Libris (Carsten Hueck)

»Wunderschöne, klare Bilder, die Hartes und Weiches vereinen, fassen Schicksale, die geprägt sind von politischen Umwälzungen, persönlichen Tragödien, Verfehlungen, Zivilcourage, Eigenwille, Lebenshunger und Verbundenheit mit der Scholle. Sie erzählen, was es heisst, Wurzeln in der «letzte(n) Ecke der Welt» zu haben, eine eigene Sprache unter vielen Sprachen, eine eigene Geschichte unter vielen Geschichten.« Franziska Hirsbrunner, SRF, 18. Oktober 2020
SRF (Franziska Hirsbrunner)

»Ein Leben rührt an das andere. Man verliert sich aus den Augen und findet sich plötzlich wieder in den Seelenlandschaften der Kindheit. Als hielte eine Zauberin die lockeren Lebensfäden in der Hand...« Günter Ott, Augsburger Allgemeine, 10. Oktober 2020
Augsburger Allgemeine (Günter Ott)

»[…] Ihr Roman […] hält zu genauen Empfindungen und scharfem Sehen an – und es ist gerade sein lyrischer Ton, der sich der Auflösung von Widersprüchen verweigert.« Annette Hoffmann, Badische Zeitung, 02. Oktober 2020
Badische Zeitung (Annette Hoffmann)

»Iris Wolff hat ein wunderbar bezauberndes Buch geschrieben.« Karin Servatius-Speck, Siebenbürgische Zeitung, 30. September 2020
Siebenbürgische Zeitung (Karin Servatius-Speck)

»Iris Wolff ist eine großartige Erzählerin. […] Die Autorin pflegt eine sinnliche und lebendige Sprache, zugleich versteht sie sich auf die Kunst der anschaulichen und subtilen Charakterzeichnung […] Am Ende führt Iris Wolff die kunstvoll ausgelegten Fäden zwischen Stuttgart, München, Sylt und dem Banat auf virtuose Weise zusammen. Das ist große, ganz große Erzählkunst.« Günter Kaindlstorfer, Deutschlandfunk, 23. September 2020
Deutschlandfunk (Günter Kaindlstorfer)

»Starke Charaktere bewegen sich hier auf leisen Sohlen, Leid und Schicksalsschläge sind eher Übergänge anstatt Höhepunkte, und die Spannung setzt die Akzente dort, wo man sie nicht erwartet. […] Wolffs Literatur ist poetisch, nicht konstruktivistisch, und das Leben selbst folgt eben keiner Dramaturgie.« Irina Kilimnik, Die Presse, 05. September 2020
Die Presse (Irina Kilimnik)

»Ihre große Qualität ist vielleicht das, was Peter Handke einmal bezogen auf den Autor Herrmann Lenz poetischen Geschichtsunterricht genannt hat. Das heißt sie hat eine Sprache gefunden, […] um Figuren aufblitzen zu lassen in dem was sie durchmachen müssen. […] Iris Wolff hat wieder einen großen Roman geschrieben.« Rainer Moritz, NDR, 01.09.2020
Norddeutscher Rundfunk (Rainer Moritz)

»Ein wunderbarer Roman für einen lange Lesenachmittag.« Heike Krause-Leipoldt, Lesart, September 2020
Lesart (Heike Krause-Leipoldt)

»Vielleicht erweist sich gerade darin die große Kunst der Erzählerin Iris Wolff, die es in jungen Jahren wie jene Zauberin aus Siebenbürgen nach Stuttgart verschlagen hat: dass sie mit nichts als Sprache in ein Reich führt, das jenseits der Sprache liegt. Dieser Magie kann man sich nicht entziehen.« Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung, 31. August 2020
Stuttgarter Zeitung (Stefan Kister)

»Iris Wolff verfügt über ein unglaublich raffiniertes psychologisches Besteck – ein Instrument mit dem sie ihre Figuren zeichnet. Das ist im Grunde wie Aquarell, aber hinterher hat man wirklich das Gefühl: Wow, das ist wirklich ein großes Panorama, das hier entworfen wurde« Denis Scheck, WDR2, 30.08.2020
WDR 2 (Denis Scheck)

»Die Autorin erzählt anrührend und aufwühlend, weil sie oft den realen Hintergrund im Unscharfen, ihr Personal und dessen Erlebnisse äußerst plastisch erscheinen lässt. ... Es gibt unerwartete Wiederbegegnungen, manche zu schön, um wahr zu sein, aber der Roman hat seine eigene Wahrheit. Wie gut, dass er zu den Nominierten für den Deutschen Buchpreis gehört.« Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 24. August 2020
Berliner Zeitung (Cornelia Geißler)

»"Die Unschärfe der Welt" ist sicherlich einer der schönsten, mitreißendsten und feinsten Romane dieses Büchersommers, ja gar dieses Jahres.« Roland Freisitzer, Sand am Meer, 24. August 2020
Sandammeer (Roland Freisitzer)

»Es sind … die Fäden, die sich unsichtbar zwischen den Menschen spannen, die das Buch so besonders machen.« Gabriele Weingartner, RHEINPFALZ, 24. August 2020
Die Rheinpfalz (Gabriele Weingartner)

»Iris Wolf erhält an den Rändern der politischen Systeme entlang und überschreitet diese. … Die Autorin erzählt anrührend und aufwühlend, weil sie oft den realen Hintergrund im Unscharfen, ihr Personal und dessen Erlebnisse äußerst plastisch erscheinen lässt.« Cornelia Geißler, Berliner Zeitung, 24.08.2020
Berliner Zeitung (Cornelia Geißler)

»Ein Glücksfall für die deutschsprachige Literatur.« Gérard Otremba, Sounds & Books, 22. August 2020
Sounds & Books (Gérard Otremba)

»Iris Wolff hat Sprachvermögen, das aus den Quartieren ihrer Bildung sowie aus der deutsch-rumänischen Sprachbürgerschaft ein Buch entwickelt hat, das ihr und auch den Leser eine Heimstatt sein kann. Dies vermag nur Literatur von Rang.« Matthias Buth, Hermannstädter Zeitung, 14. August 2020
Hermannstädter Zeitung (Matthias Buth)

Biografie – Wolff, Iris

W
Wolff, Iris

Iris Wolff, geboren in Hermannstadt, Siebenbürgen. Die Autorin wurde für ihr literarisches Schaffen mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter mit dem Eichendorff-Literaturpreis, dem Marieluise-Fleißer-Preis sowie dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und dem Solothurner Literaturpreis für ihr Gesamtwerk. Zuletzt erschien 2024 der Roman »Lichtungen«, der mit dem Uwe-Johnson-Preis und dem Spycher: Literaturpreis Leuk ausgezeichnet sowie für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Die Autorin lebt in Freiburg im Breisgau.

Weitere Ausgaben:

Leseprobe
Leseprobe


0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Produktgalerie überspringen

Ähnliche Bücher entdecken

Die Unschärfe der Welt Wolff, Iris
Klett-Cotta
15.08.2020
Lichtungen Wolff, Iris
Klett-Cotta
13.01.2024
Die juristische Unschärfe einer Ehe Grjasnowa, Olga
dtv Verlagsgesellschaft
22.04.2016
Villa Sternbald oder Die Unschärfe der Jahre Zeiner, Monika
dtv Verlagsgesellschaft
12.09.2024
Am Tag des Weltuntergangs verschlang der Wolf die Sonne Scherzant, Sina
Ullstein Taschenbuch...
17.10.2024
Weihnachtsgeschichten für glückliche Stunden
FISCHER Taschenbuch
29.09.2021
Das Gleichgewicht der Welt Mistry, Rohinton
FISCHER Taschenbuch
01.12.1999
Der Klang der Erinnerung Browning Wroe, Jo
Insel Verlag
17.08.2022
Der Klang der Erinnerung Browning Wroe, Jo
Insel Verlag
14.02.2024
Frau im Mond Jarawan, Pierre
Berlin Verlag
04.04.2025
Wie ein Fisch im Wasser
Diogenes
26.04.2023
Gefährliche Betrachtungen Eckardt, Tilo
Droemer Taschenbuch
03.11.2025
Bluessommer Lutter, Kay
Lago
08.05.2017
Gefährliche Betrachtungen Eckardt, Tilo
Droemer
04.11.2024
Kein Ort dieser Welt Döling, Marie
Nova MD
21.11.2022
I love you, Fräulein Lena Aden, Hanna
Penguin
13.09.2023
Sag den Wölfen, ich bin zu Hause Brunt, Carol Rifka
Eisele Verlag
02.05.2019
Lichtungen Wolff, Iris
Klett-Cotta
12.07.2025
Heilung Kaleyta, Timon...
Piper
04.04.2025
Vaterländer Tambrea, Sabin
Gutkind Verlag
28.08.2025
Zeitpfade Michaels, Anne
Berlin Verlag
26.09.2024
Eine Welt nur für uns Deya, Claire
Insel Verlag
21.05.2025
Niederungen Müller, Herta
Hanser, Carl
08.03.2010
Produktgalerie überspringen

Weitere Bücher von Wolff, Iris

Halber Stein Wolff, Iris
Klett-Cotta
14.02.2026
Lichtungen Wolff, Iris
Klett-Cotta
12.07.2025
Einladung ins Ungewisse Wolff, Iris
Thelem
28.06.2024
Halber Stein Wolff, Iris
Otto Müller Verlag GmbH
22.03.2024
Lichtungen Wolff, Iris
Klett-Cotta
13.01.2024
Tu, was du willst Wolff, Iris
CONTE-VERLAG
15.07.2022
So tun, als ob es regnet Wolff, Iris
Klett-Cotta
21.05.2022
Die Unschärfe der Welt Wolff, Iris
Klett-Cotta
15.08.2020
So tun, als ob es regnet Wolff, Iris
Otto Müller Verlag GmbH
17.02.2017
Leuchtende Schatten Wolff, Iris
Otto Müller Verlag GmbH
19.02.2015
Halber Stein Wolff, Iris
Otto Müller Verlag GmbH
05.07.2012
Produktgalerie überspringen

Weitere Ausgaben

Die Unschärfe der Welt Wolff, Iris
Klett-Cotta
15.08.2020