Die Verkrempelung der Welt
Yoran, Gabriel (16.04.2025)Die Verkrempelung der Welt · Yoran, Gabriel
Zum Stand der Dinge (des Alltags) | Über Scheininnovationen und Bauhaus-Kitsch
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Yoran, Gabriel
Reihe: edition suhrkamp
ISBN: 978-3-518-03002-8
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 16.04.2025
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Yoran, Gabriel
- ISBN: 978-3-518-03002-8
- Veröffentlichung: 16.04.2025
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 185 Seiten
- Maße: 126 x 18 x 204 (B/T/H)
- Gewicht: 200
- Reihe: edition suhrkamp
- Sprache: deutsch
- Auflage: Originalausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Über Scheininnovationen und Bauhaus-KitschWarum es gar nicht so leicht ist, den Planeten gesundzukonsumierenMit Gastauftritten von Theodor W. Adorno und Pierre Bourdieu
Warum es gar nicht so leicht ist, den Planeten gesundzukonsumieren
»Knebel« nennt man die drehbaren Elemente an Küchenherden, mit denen sich bequem die Temperatur regulieren lässt. Wer heute einen Induktionsherd kauft, verbiegt sich freilich bald die Finger auf widerspenstigen Touchflächen. Solche Dinge, die in gewissen Hinsichten schlechter sind, als sie einmal waren oder sein könnten, nennt Gabriel Yoran »Krempel«. Warum existieren sie überhaupt? Würde man sich die Weiterentwicklung von Produkten nicht als linearen Fortschritt vorstellen?
Warenkritik gilt wahlweise als angestaubter Antikapitalismus oder Ausdruck reaktionärer Nostalgie. Gleichzeitig sollen wir mit unseren Kaufentscheidungen das Klima retten oder zu besseren Arbeitsbedingungen im globalen Süden beitragen. In dieser Lage fragt Yoran, ausgehend von Brauseschläuchen und Kaffeevollautomaten, nach den Ursachen der Verkrempelung. Und er wagt sich an den oft tabuisierten Versuch, über Kriterien für die Legitimität von Bedürfnissen nachzudenken. Yoran tut dies so unterhaltsam wie umfassend informiert – und in dem Bewusstsein, dass wir als Verbraucher:innen ebenfalls in den Verkrempelungszusammenhang verstrickt sind.
Rezensionen „Die Verkrempelung der Welt"
»[Yoran] gelingt ... eine vielseitige und äußerst amüsante Konsumkritik.«NZZ am Sonntag (Gina Bucher)
»... eine Horizonterweiterung!«
der Freitag (Erhard Schütz)
»Gabriel Yoran schreibt klar und zupackend ... Vom Krempel aus landet [er] beim großen Ganzen. Das ist so einleuchtend wie beunruhigend.«
Frankfurter Rundschau (Sylvia Staude)
»Dieser Essay ist nun wirklich alles andere als Krempel. Er ist mit Witz und Verve geschrieben und taugt als Taschenbuch sogar zum Vademecum.«
Neue Zürcher Zeitung (Paul Jandl)
»Silbrig, der Einband. Und dieser Titel! Es gibt Bücher, an denen ich nicht vorbeikomme.«
Berliner Zeitung (Bettina Cosack)
»Der erste Schritt zu weniger Krempel in der Welt ist also, Gabriel Yorans Wunder von einem Buch zu lesen. Es ist so gut, dass es eigentlich gar nicht existieren dürfte.«
Süddeutsche Zeitung (Bernhard Heckler)
»Yorans Buch ist genauso klug wie witzig ...«
Der Tagesspiegel (Christian Schröder)
»[Die Verkrempelung der Welt] hat mir wirklich zutiefst aus der Seele gesprochen… Ein sehr erhellendes Buch…«
Deutschlandfunk Kultur - LESART (Christian Schröder)
»Yoran greift in seinem Buch das diffuse Unbehagen auf, das schon viele Menschen nach dem Kauf der neuesten Generation eines Produkts beschlichen haben dürfte.«
BR Kultur (Simon Emmerlich)
»Mit Humor und unbestechlichem Blick für Usability verhilft [Gabriel Yoran] dem angestaubten Genre der Warenkritik zu neuem Glanz.«
Jungle World (Heike Karen Runge)
»In Die Verkrempelung der Welt geht Yoran dem Zeitgeist nach, der hinter zeitgenössischen Designentscheidungen waltet.«
DIE WELT (Jens Ulrich Eckhard)
»Ein Buch ohne Verkrempelungsgefahr!«
WELT AM SONNTAG (Jens Ulrich Eckhard)
»Ein urkomisches und zugleich ein wichtiges Buch.«
SRF – Literaturclub (Laura de Weck)
»Philosophisch betrachtet, geschliffen geschrieben und äußerst informativ.«
Main Echo (Daniela Leibfried)
»In seinem klugen und unterhaltsamen Buch Die Verkrempelung der Welt geht Gabriel Yoran der Frage nach, warum Produkte trotz technischer Fortschritte oft schlechter werden. ... Yoran analysiert, wie Komfort, Konsum und Ideologie zur Verkrempelung unserer Welt führen. [Eine] scharfsinnige Warenkritik ...«
rbb (Daniela Leibfried)
»Der Essay liest sich auch dank vielen amüsant erzählten Anekdoten sehr süffig. Und als konsumkritischer Leser fühlt man sich verstanden: Endlich ein Verbündeter!«
kulturtipp (Simon Knopf)
»... Warenkritik auf unterhaltsame Art ...«
kulturtipp (Simon Knopf)
»Endlich schreibt es mal jemand auf: Unser Alltag wird verkrempelt!«
Hamburger Morgenpost (Simon Knopf)
»[Eine] famose Warenkritik, die jeder und jede lesen sollte. ...[Ein] Wunder von einem Buch ...«
Tages-Anzeiger (Bernhard Heckler)
»Sehr streitbar und gut lesbar zeigt das Buch, dass Warenkritik kein nostalgischer Luxus ist, sondern eine politische Notwendigkeit – und regt dazu an, unser Konsumverhalten nicht nur individuell, sondern gesellschaftlich neu zu bewerten.«
Südwest Presse (Berthold Merkle)
»Leicht, augenöffnend und amüsant: Mit seinem Manifest wider die Verkrempelung begehrt Yoran auf gegen Missstände, mit denen wir uns allzu oft abfinden.«
Frankfurter Neue Presse (Berthold Merkle)
»Gabriel Yoran hat ein sehr schönes Buch geschrieben ...«
linksdings (Berthold Merkle)
»Yoran regt zum scharfen Blick an, auf den kleinen Krempel genauso wie aufs große Getriebe.«
Der Falter (Gerlinde Pölsler)
»Der Frankfurter Kommunikationswissenschaftler mit Wirtschaftserfahrung Gabriel Yoran entwickelt ... eine unterhaltsam nachdenkliche Warenkunde über den Symbol- und Mehrwert der Alltagsdinge.«
Münchner Feuilleton (Ralf Dombrowski)
»Gabriel Yoran legt mit Die Verkrempelung der Welt ein kluges Buch über kaputten Fortschritt und geplante Verschlechterung vor.«
Sounds & Books (Sebastian Meißner)
Biografie – Yoran, Gabriel
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