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Die erste Polka

Produktinformationen "Die erste Polka"
  • Elsinor Verlag
  • Bienek, Horst
  • 978-3-942788-44-1
  • 24.06.2019
  • 140 x 220 (B/H)
  • Fadenbindung
  • deutsch
  • 320 Seiten
  • 7 %

  • Gleiwitz, am 31. August 1939, dem Tag vor dem deutschen Überfall auf Polen: Die Familie der Klavierlehrerin Valeska Piontek steckt mitten in den Vorbereitungen für die Hochzeit der Tochter Irma. Valeskas fünfzehnjähriger Sohn Josel und dessen Cousin Andreas gehen unter­dessen ihre eigenen Wege; beide sind verliebt ins gleiche Mädchen – und beide werden auf unterschiedliche Weise Zeugen jener Ereig­nisse, die in die Katastrophe des Krieges münden. Um die Familie Piontek herum arrangiert Bienek eine bunte Gesellschaft, Abbild seiner schlesischen Heimat: preußisch wie polnisch geprägt, mehrsprachig, kirchentreu und dem «Reich» gegenüber sichtlich auf ­Distanz bedacht. Und Bienek zeigt das Gift, das damals bereits seit geraumer Zeit ein­sickerte: Nationalismus, Antisemitismus, Blindheit gegen­über fremden Kulturen, Hochmut, vulgäre Selbstherrlichkeit und die Anfälligkeit für politische Phrasen und Lügen.

    Biographie - Bienek, Horst

    Horst Bienek, geboren 1930 in Gleiwitz (Oberschlesien), gestorben 1990 in München. Seit 1949 als Journalist und Schriftsteller in der DDR, u. a. als Schüler Bertolt Brechts; 1952 wegen «antisowjetischer Hetze» zu zwanzig Jahren Zwangs­arbeit verurteilt. Nach vier Jahren Entlassung aus dem Arbeits­lager Workuta; Übersiedlung in den Westen. Dort wird Horst Bienek Kultur­redakteur, Verlagslektor und freier Schriftsteller. Bienek, ursprünglich vor allem Lyriker, erhielt für die vier Romane der «Gleiwitzer Tetra­logie» zahlreiche Literaturpreise.
    Hauptlesemotive: Auseinandersetzen
    Produktart: Buch gebunden
    Produktform: Hardcover

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