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Die kranke Frau

Cleghorn, Elinor (18.08.2022)
Produktinformationen "Die kranke Frau"
  • Kiepenheuer & Witsch
  • Cleghorn, Elinor
  • Emmert, Anne & Elze, Judith
  • 978-3-462-00015-3
  • 18.08.2022
  • Hardcover
  • 496 Seiten
  • 151 x 42 x 219 (B/T/H)
  • 702
  • deutsch
  • Unwell Women
  • englisch
  • 2. Auflage
  • 7 %
  • Verstehen
  • Auseinandersetzen
  • Orientieren
  • Buch gebunden
  • Hardcover

»›Die kranke Frau‹ ist nicht nur ein fesselndes, sondern ein geradezu unverzichtbares Buch.« The Observer

  • »Es ist unmöglich, ›Die kranke Frau‹ ohne Frustration und ein wachsendes Gefühl von berechtigtem Zorn zu lesen.« New York TimesDie erste Kulturgeschichte, die beschreibt, welchen Anteil die Medizin und ihre Geschichte an der systematischen Unterdrückung von Frauen hatte und wie unser medizinischer Alltag bis heute davon geprägt wird.Eines der »Best Books 2021« in der Kategorie »Popular Science« der Waterstones-Buchhandlungen

Die kranke Frau enthüllt die schockierende Geschichte der patriarchalen Mythen, die unsere westliche Medizin bis heute prägen.

Elinor Cleghorn, selbst an der Autoimmunerkrankung Lupus erkrankt, begibt sich nach einer nervenaufreibenden Diagnoseodyssee auf die Suche nach den Wurzeln der Vorurteile gegenüber Frauen in der Medizin. Anhand einer Fülle von historischem Material rekonstruiert sie, wie stark die Medizin als Wissenschaft und Institution von kulturellen und gesellschaftspolitischen Umständen beeinflusst ist. Die Tatsache, dass Frauen als das schwächere Geschlecht galten und auf die soziale Aufgabe der Mutterschaft reduziert wurden, formte auch den medizinischen Blick auf Frauen und Weiblichkeit über die Jahrhunderte.

Von der »wandernden Gebärmutter« über die »Hysterie« bis hin zum sich nur äußerst langsam wandelnden Verständnis für Menstruation und Menopause – all diese Diagnosen und Entwicklungen zeugen von einer männlich geprägten, nicht selten sexistischen Medizin. Die kranke Frau ist ein augenöffnendes Buch, das die Notwendigkeit des feministischen Kampfes gegen den patriarchalen Zugriff auf den weiblichen Körper verdeutlicht und für eine bessere Aufklärung über weibliche Gesundheit plädiert.

Rezensionen „Die kranke Frau"

»Dieses Buch macht wütend und ist wichtig, damit sich endlich was ändert.«
myself (Christine Ellinghaus)

»ein schockierendes, unbedingt lesenswertes Buch«
Publik-Forum (Antje Schrupp)

»Cleghorn macht es sich zur Aufgabe, uns an die Hand zu nehmen, um über den Tellerrand von Unterschiedlichkeit, Machtverhältnissen und Verharmlosung hinaus einen ganzheitlichen Blick in die Gesamtheit des weiblichen Körpers zu blicken.«
Westzeit (Antje Schrupp)

»[Cleghorn] verweist auf Tatsachen, die einen teilweise staunend, teilweise kopfschüttelnd auf die nächste Seite blättern lassen.«
SWR 2 lesenswert (Judith Reinbold)

»[Cleghorn] nimmt [...] mit auf eine Tour de Force durch dreitausend Jahre Medizingeschichte und Missachtung, Zurichtung und Beherrschung des weiblichen Körpers unter dem Deckmantel der Heilkunst.«
Deutschlandfunk Kultur (Susanne Billig)

»eine verstörende, wütende, vor allem aber eine wichtige politische Lektüre«
Deutschlandfunk Andruck (Anne-Kathrin Weber)

»eine Geschichte der systematischen Missachtung eines simplen Ansatzes: einfach mal den Frauen zuzuhören«
Woman, Österreich (Anne-Kathrin Weber)

»eine Lehrstunde darüber, was medizinisches Wissen für Frauen sein kann: essentiell für die Selbstbestimmung.«
Harper's Bazaar (Miriam Stein)

Biografie – Cleghorn, Elinor

C
Cleghorn, Elinor

Elinor Cleghorn ist promovierte Kulturhistorikerin und Feministin. Sie arbeitete an einem medizinisch-geisteswissenschaftlichen Forschungsprojekt der Universität Oxford, ehe sie motiviert durch persönliche Erfahrungen mit der Recherche zu »Die kranke Frau« begann. Heute lebt und arbeitet sie als Autorin in Sussex.

Dr. Anne Emmert, (1965-2024) promovierte Anglistin und Amerikanistin, übersetzte Sachbücher und erzählende Texte aus dem Englischen, u. a. Ayaan Hirsi Ali, Christopher Hitchens, Garri Kasparow, Kitty Kelley, Nelson Mandela, Ewan McGregor und Michael Moore. Für ihre Arbeit wurde sie 2024 mit dem Übersetzerpreis „Rebekka“ ausgezeichnet.

Judith Elze ist in Italien aufgewachsen, hat Sprachen studiert und lange im Kulturbereich gedolmetscht. Heute lebt und arbeitet sie im Kaiserstuhl als Übersetzerin englischer, italienischer und russischer Literatur.

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