Die weiße Garde
Bulgakow, Michail (04.10.2018)Die weiße Garde · Bulgakow, Michail
Roman
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- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Bulgakow, Michail
- Übersetzer: Nitzberg, Alexander
- ISBN: 978-3-86971-159-1
- Veröffentlichung: 04.10.2018
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 544 Seiten
- Maße: 132 x 42 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 630
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Belaja Gwardija
- Originalsprache: rus
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Bulgakows großer Roman über den ukrainischen Bürgerkrieg und die Wirren der russischen Revolution – ein Meisterwerk der Moderne neu übersetzt von Alexander Nitzberg
- Ein Meisterwerk des radikalen Modernismus in neuem Gewand: Bulgakows erster Roman zum Neu- und AndersentdeckenEine weitere grandiose Übersetzung von Alexander Nitzberg"Nitzberg ist einem modernen Übersetzungsideal verpflichtet: da geht es nicht darum, den Text zu glätten, sondern authentisch zu bleiben und dem Autor gerecht zu werden." ORF
Die weiße Garde - Bulgakows epischer Zeitroman über den russischen Bürgerkrieg, meisterhaft neu übersetzt
Kiew 1918: Der Erste Weltkrieg neigt sich dem Ende zu, doch für die Geschwister Turbin beginnt der Kampf ums Überleben erst. Zahlreiche verfeindete Truppen rollen gnadenlos über die Stadt hinweg und lassen dabei niemanden unbeschadet. Jelena bangt nicht nur um ihren Ehemann, sondern auch um ihre Brüder Nikolka und Alexej, die sich als Fahnenjunker und Militärarzt der Freiwilligenarmee anschließen. Im Kreuzfeuer zwischen den Anhängern des untergegangenen Zarentums, den verhassten Bolschewiken, der weißen Garde und der roten Armee müssen die Geschwister eine Entscheidung treffen - auch wenn sie damit die familiäre Eintracht, ihre Prinzipien und sogar ihr Leben riskieren.
Nach Meisterwerken wie Meister und Margarita und Das hündische Herz hat Alexander Nitzberg nun Bulgakows großen Zeitroman kongenial ins Deutsche übertragen. Die weiße Garde besticht durch brutalen Realismus und radikal modernen Stil. Ein literarisches Panorama über eine Epoche, die die Welt für immer veränderte - in Nitzbergs Neuübersetzung ein unvergessliches Leseerlebnis.
Rezensionen „Die weiße Garde"
Immer wieder wird Michail Bulgakows frühes Epos ‘Die weiße Garde’ von seinem literarischen Rang her mit Tolstois ‘Krieg und Frieden’ oder Dostojewskis ‘Dämonen’ verglichen.ORF-Jury-Bestenliste
Eine poetisch hochaufgeladene, expressionistische Sprache, die uns deutschen Lesern erstmals in Alexander Nitzbergs Neuübersetzung nachvollziehbar wird.
Kreuzer
‘Die weiße Garde’ zeigt in der Übersetzung von Alexander Nitzberg das große Können des russischen Autors. Sprachexperimente werden mit langen Erzählpassagen zusammengeflochten. (...) Es tut sich so ein literarisiertes Welt- und Zeitbild auf, das sicher keinen interessierten Leser kaltlassen wird.
Ö1 Ex libris (Andreas Puff-Trojan)
Nitzberg hat die Kunstgriffe des Autors in seiner atemberaubenden poetischen Nachdichtung konsequent realisiert.
neues deutschland (Karlheinz Kasper)
Nur keine Gefälligkeit, keine konventionelle Schönschreiberei. Dieser Roman ist widerborstig, nichts soll vertraut klingen, und das passt zur erzählten Welt von 1918, in der alles unsicher geworden ist. Nitzbergs Neuübersetzung will die sprachliche Ruppigkeit Bulgakows zur Geltung bringen. Und auf der anderen Seite gelingt es ihm zu vermitteln, was dieser Roman eben auch ist: Ein Sprachkunstwerk der russischen Moderne.
Deutschlandfunk (Wolfgang Schneider)
So aufregend geschrieben, dass man sich wünscht, während des Lesens keinen Hunger, keinen Durst und überhaupt kein Leben mehr zu haben.
FAS (Anna Prizkau)
Nitzberg hat Bulgakows ersten Roman neu übersetzt und ihm seine wilde, raue, bilderreiche, exaltierte Sprache gelassen.
Badische Zeitung (Ulrich Rüdenauer)
Biografie – Bulgakow, Michail
Michail Bulgakow (1891–1940) wurde erst lange nach seinem Tod berühmt. Seine wichtigsten Werke durften zu Lebzeiten nicht erscheinen. Der Weltklassiker Meister und Margarita, an dem er die letzten zwölf Jahre vor seinem Tod geschrieben hatte, erschien, zudem in zensierter Fassung, in der UDSSR erst 1968. Die weiße Garde war Bulgakows erster Roman und diente als Grundlage für sein Theaterstück Die Tage der Geschwister Turbin – zu dessen größten Bewunderern Stalin gehört haben soll, der es sich angeblich 15 Mal ansah.
Bei Galiani Berlin erschienen von Bulgakow - neu übersetzt von Alexander Nitzberg - Meister und Margarita (2012), Das hündische Herz (2013), Die verfluchten Eier (2014) und Die weiße Garde (2018).
Alexander Nitzberg gehört zu den wichtigsten Übersetzern u.a. aus dem Russischen. Er hat mit seinen Gedichten und Übertragungen russischer und englischer Klassiker wie Daniil Charms und Edmund Spenser auf sich aufmerksam gemacht und sorgte zuletzt mit seinen Neuübersetzungen von Bulgakows Meister und Margarita und Das hündische Herz sowie Sawinkows Das fahle Pferd und Das schwarze Pferd für Furore. 2019 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für literarisches Übersetzen. Zuletzt erschien Bulgakows Die weiße Garde in einer Neuübersetzung Nitzbergs bei Galiani Berlin (2018).
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