Eine kurze Geschichte der AfD
Kienholz, Eva (13.08.2024)Eine kurze Geschichte der AfD · Kienholz, Eva
Von der Eurokritik zum Remigrationsskandal
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Kienholz, Eva
- ISBN: 978-3-498-00734-8
- Veröffentlichung: 13.08.2024
- Umfang: 272 Seiten
- Maße: 115 x 190 (B/H)
- Gewicht: 295
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Eva Kienholz begleitet die Entwicklung der Partei als Journalistin seit vielen Jahren.
Eva Kienholz fasst in ihrer «Kurzen Geschichte der AfD» prägnant und anschaulich die zunehmende Radikalisierung der Alternative für Deutschland zusammen.
Die AfD hat die politische Landschaft in Deutschland seit ihrer Gründung 2013 tiefgreifend verändert. Entstanden als wirtschaftsliberale Partei, deren Hauptziel es war, den Euro in Deutschland wieder abzuschaffen, hat sie sich seitdem in mehreren Wellen radikalisiert. Von Bernd Lucke über Frauke Petry, Jörg Meuthen und Tino Chrupalla sind ihre Aussagen immer extremer geworden. Björn Höcke agitiert heute für die «Remigration» von Menschen mit Migrationshintergrund und gilt als gesichert rechtsextrem: Er hat das Ringen um die Macht in der Partei gewonnen. Trotzdem, oder gerade deswegen, hat die AfD in der Gunst der Wählerinnen und Wähler beständig zulegen können und breite Bevölkerungsschichten erreicht. Bei den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland im Herbst 2024 erreichte sie in zwei Bundesländern über 30 Prozent der Stimmen, in Thüringen wurde sie sogar stärkste Kraft – ein Zäsur in der Geschichte der Bundesrepublik.
Eva Kienholz zeichnet die Entwicklung der Partei nach, die sich immer weiter nach rechts bewegt hat und nun offen nach der Macht im Land greift. Ein wichtiges Buch zum Verständnis der politischen Landschaft in Deutschland.
Rezensionen „Eine kurze Geschichte der AfD"
"Das Buch gibt einem die Chance, zu verstehen, wie und mit welchen Mitteln es die AfD geschafft hat, so erfolgreich zu werden."Deutschlandfunk Kultur "Lesart" (Bodo Morshäuser)
Dieser Essay gehört zum Scharfsinnigsten und sprachlich Einnehmendsten, was über Kriegsalbtraum und Friedenstüchtigkeit, Demokratie und Kapitalismus, Ost und West, Frauen und Männer jetzt in dieser Republik zu lesen ist.
der Freitag (Bodo Morshäuser)
"Schaum vor dem Mund haben viele, aber die Fakten kennen nicht alle."
Deutschlandfunk Kultur "Lesart" (Bodo Morshäuser)
Biografie – Kienholz, Eva
Eva Kienholz, geboren 1987 in Heidelberg, studierte Germanistik, Geschichte und Deutsche Literatur in Mannheim und Berlin. Sie ist als Journalistin und freie Autorin tätig. 2015 begann sie, sich intensiv mit der AfD und der Neuen Rechten zu beschäftigen. 2020 erschien ihr Buch «Ihr Kampf. Wie Höcke & Co. die AfD radikalisieren» im Verlag Das Neue Berlin.
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