Es gibt keine kulturelle Identität
Jullien, François (11.10.2017)Es gibt keine kulturelle Identität · Jullien, François
Wir verteidigen die Ressourcen einer Kultur
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Jullien, François
- Übersetzer: Erwin, Landrichter
- ISBN: 978-3-518-12718-6
- Bestellnummer: ES 2718
- Veröffentlichung: 11.10.2017
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 96 Seiten
- Maße: 108 x 7 x 178 (B/T/H)
- Gewicht: 82
- Reihe: edition suhrkamp (2718)
- Sprache: deutsch
- Originalsprache: fre
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Verstehen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
In der globalisierten Welt geht die Angst vor einem Verlust der kulturellen Identität um, und fast überall formieren sich die selbsterklärten Retter: In Frankreich gibt Marine Le Pen vor, sie »im Namen des Volkes« zu verteidigen, die AfD fordert in ihrem Grundsatzprogramm »deutsche Leitkultur statt Multikulturalismus«, und die Identitäre Bewegung ruft gleich in mehreren Ländern mit aggressiven Aktionen zur ihrer Bewahrung auf.
Doch gibt es überhaupt so etwas wie eine kulturelle Identität? In seinem neuen Buch zeigt François Jullien, dass dieser Glaube eine Illusion ist. Das Wesen der Kultur, so Jullien, ist die Veränderung. Er plädiert dafür, Bräuche, Traditionen oder eine gemeinsame Sprache als Ressourcen zu begreifen, die prinzipiell allen zur Verfügung stehen.
Rezensionen „Es gibt keine kulturelle Identität"
»Man wünscht sich den Band in der Hand jedes Bürgers und jeder Bürgerin.«Frankfurter Rundschau (Dirk Pilz)
»Wer ... um das ›Identitäre‹ einen Bogen zu machen versteht, darf mit Denkern wie François Jullien seine Intelligenz schärfen.«
Der Tagesspiegel (Caroline Fetscher)
»Dieses kleine Buch wird einen bei den Konflikten dieser Tage noch lange begleiten.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mark Siemons)
»Es gibt keine kulturelle Identität bietet weit mehr als die Beantwortung der Titelthese, es ist ein im besten Sinne konservativer Abgesang auf das alte Europa mit seiner Vielfalt und seinen produktiven Spannungen.«
neues deutschland (Wolfgang M. Schmitt)
»Diskussionen um Heimat und Identität verlaufen häufig emotional. Muss das so sein? Der Philosoph François Jullien klärt auf – und zeigt, warum solche Debatten die wahren Probleme verschleiern.«
SPIEGEL ONLINE (Benjamin Moldenhauer)
»Es gibt keine kulturelle Identität stellt sein Essay bereits im Titel mit aller Deutlichkeit klar. Die philosophische Argumentation, mit der er diese Behauptung untermauert, ist begrifflich einigermaßen anspruchsvoll, aber sehr überzeugend.«
Deutschlandfunk Kultur (Catherine Newmark)
»Eine erfrischende philosophische Sichtweise und vor allem konstruktive Vorschläge für den Umgang mit kulturellen Fragen in aktuellen Debatten um Identität«
Politikum (Helene Eggersdorfer)
Biografie – Jullien, François
François Jullien, geboren 1951 in Embrun, ist Philosoph und Sinologe. Er war unter anderem Direktor des Collège international de philosophie und Professor an der Universität Paris-Diderot. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2010 mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken.
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