Fragmente einer Sprache der Liebe
Barthes, Roland (26.10.1988)Fragmente einer Sprache der Liebe · Barthes, Roland
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- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Barthes, Roland
- Übersetzer: Henschen, Hans-Horst
- ISBN: 978-3-518-38086-4
- Bestellnummer: ST 1586
- Veröffentlichung: 26.10.1988
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 279 Seiten
- Maße: 108 x 16 x 176 (B/T/H)
- Gewicht: 175
- Reihe: suhrkamp taschenbuch (1586)
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Fragments d'un discours amoureux
- Originalsprache: fre
- Auflage: 21
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Achtzig Stichworte greift Roland Barthes auf, deren sich das liebende Subjekt bedient – von »Abhängigkeit« bis »Zugrundegehen«, von »Zärtlichkeit« bis »anbetungswürdig«. Es entsteht eine Art Topik der Liebesbeziehung aus lauter kleinen, in sich geschlossenen Elementen, sogenannten Figuren, die einen belanglosen Zwischenfall wie zum Beispiel das Ausbleiben eines Telefonanrufs ebenso umfassen wie die verzückte Hingerissenheit der Liebe auf den ersten Blick.
Rezensionen „Fragmente einer Sprache der Liebe"
» Roland Barthes' letztes Werk ist damit nicht nur eine unverzichtbare methodische Grundlage für jeden Literaturwissenschaftler Und Deutschlehrer, sondern es verschafft jedem Leser einen höchst informativen Einblick ins menschliche Denken und entwirrt auf erhellende Weise die unergründlichen Mechanismen der Liebe.«Münchner Merkur (Hildegard Lorenz)
»Scherben bringen Glück? Diese Bruchstücke bringen Glück im Unglück.«
DIE WELT (Richard Kämmerlings)
»Das Subjekt gehört zum Bestand der Falschheit – das ist die zugrundliegende Erkenntnis in allen Schriften Roland Barthes. Es ist eine Erkenntnis, die entlastet, nicht deprimiert. Mit ihr lässt sich leichter leben, was sich nirgends schöner zeigt, als in diesem Buch.«
WDR (Brigitta Lindemann)
»Kaum ein anderer Autor hat so scharfsinnig und differenziert über die diversen Ausrichtungen, Absonderlichkeiten, Körperlichkeiten und gelegentlich die Höhen der Metaphysik erreichenden Spielarten eines merkwürdigen Gefühls geschrieben wie Roland Barthes.«
Deutschlandfunk (Hajo Steinert)
»Ein wunderbarer, ewiger Klassiker«
WELT AM SONNTAG (Hajo Steinert)
Biografie – Barthes, Roland
Roland Barthes wurde am 12. November 1915 in Cherbourg geboren und starb am 26. März 1980 in Paris an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Er studierte klassische Literatur an der Sorbonne und war danach als Lehrer, Bibliothekar und Lektor in Ungarn, Rumänien und Ägypten tätig. Ab 1960 unterrichtete er an der École Pratique des Hautes Études in Paris. 1976 wurde er auf Vorschlag Michel Foucaults ans Collège de France auf den eigens geschaffenen Lehrstuhl »für literarische Zeichensysteme« berufen. In Essais critiques beschäftigt sich Barthes mit dem avantgardistischen Theater. Prägend für ihn waren unter anderem Brecht, Gide, Marx, de Saussure sowie Jacques Lacan. Zudem war Barthes ein musikbegeisterter Mensch, vor allem als Pianist und Komponist.
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