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Fritz Bauer

Steinke, Ronen (14.09.2015)
Produktinformationen "Fritz Bauer"
  • Piper
  • Steinke, Ronen
  • 978-3-492-30709-3
  • 14.09.2015
  • Taschenbuch
  • 352 Seiten
  • 120 x 22 x 185 (B/T/H)
  • 264
  • deutsch
  • 9. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • »Ein packendes Buch.« ttt – titel thesen temperamente

Fritz Bauer zwang die Deutschen zum Hinsehen: Inmitten einer Justiz, die in der jungen Bundesrepublik noch immer von braunen Seilschaften geprägt war, setzte er den großen Frankfurter Auschwitz-Prozess durch. Er kooperierte mit dem israelischen Geheimdienst, um Adolf Eichmann vor Gericht zu bringen. Aber wer war der kämpferische Einzelgänger wirklich? Ronen Steinke erzählt das Leben eines großen Juristen und Humanisten, dessen persönliche Geschichte zum Politikum wurde.

Rezensionen „Fritz Bauer"

»Aus der scheinbar trockenen Justiz-Materie macht Steinke ein spannendes und bewegendes Buch, das eine ungeheure Sogwirkung entfaltet.«
Offenbach-Post

»Eine Biografie aus der Feder eines gleichermaßen als Jurist und Journalist qualifizierten Autors: Ronen Steinke. Seine vertiefte Biografie Fritz Bauers kann sich auf neues Material (...) stützen (...). Steinke ist kein Enthüllungsjournalist im unguten Sinne, aber er hat Dinge mitzuteilen, die Fritz Bauer Amt und Karriere hätten kosten können.«
Der Tagesspiegel

»Eindrucksvoll (...). Steinke zeichnet nicht nur das einseitige Bild eines mutigen Helden, der sich gegen den Zeitgeist stellt. Er legt auch dessen Schwächen offen.«
Deutschlandradio Kultur

»Ronen Steinkes großartiges Buch endet traurig und beginnt mit einer Überraschung aus dem Leben des 1903 geborenen Fritz Bauer, der das Lebensmotto hatte: ›Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg' auch keinem andern zu.‹«
vorwärts

»Fesselnd zu lesende Biografie.«
Neue Zürcher Zeitung

»Es gibt nicht viele deutsche Journalisten die so häufig (…) und so gut über das Völkerrecht schreiben wie Ronen Steinke.«
ZDF - Markus Lanz (Markus Lanz)

»Die Standard-Biografie zu Fritz Bauer.«
allgemeine-zeitung.de (Markus Lanz)

»Eine exzellente Biografie.«
Die ZEIT (Markus Lanz)

»Bauer war die Person, die die Mauer des Schweigens durchbrochen hat", sagt Steinke.«
wyborcza.pl (Markus Lanz)

»Ronen Steinkes einfühlsames Buch verdient ausführliche Lektüre und vor allem nachhaltiges Engagement von jedem von uns gegen alte und neue Nazi-Parolen.«
IPG-Journal.de (Markus Lanz)

»Pflichtlektüre für Juristen.«
Münchner Merkur (Markus Lanz)

»Das Ergebnis ist eine lebensecht Abhandlung, die beim Leser ein bleibendes Bild vom Charakter Fritz Bauers hinterlässt.«
Kritische Justiz (Markus Lanz)

»Die Biographie über Fritz Bauer enthält inhaltlich Neues über Bauers Studienzeit, Leben und Schaffen im Exil, ist aber vor allem als ein einfühlsames Porträt und zudem stilistisch gelungen.«
taz (Markus Lanz)

»Der Glücksfall einer spannend geschriebenen politischen Biografie.«
Darmstädter Echo (Markus Lanz)

»Ronen Steinke liefert in seiner Biografie das Psychogramm eines mit seiner Identität hadernden, massiv angefeindeten Aufklärers, in dessen Person sich der Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte vielfältig spiegelt.«
WDR 3 (Markus Lanz)

»Steinke hat nicht nur ein spannendes, gut zu lesendes Buch geschrieben. Es ist eine Arbeit, die sehr einfühlsam und deutlich die 1950er und 1960er im Westen Deutschlands beschreibt.«
Neues Deutschland (Markus Lanz)

»Ronen Steinkes würdigende Biografie ist eine Einladung, die Bedeutung eines großen deutschen Juristen genauer zu erkunden.«
Deutschlandfunk (Markus Lanz)

»Ein wichtiges Buch, brillant geschrieben.«
Passauer Neue Presse (Markus Lanz)

»Steinke erschließt auch neue Quellen über die frühen Jahre.«
NZZ am Sonntag - Bücher am Sonntag (CH) (Markus Lanz)

»Dem Biograf gelingt, mit Bildern wie diesen nicht nur die großen Spannungen unter der Oberfläche einer boomenden Nachkriegsgesellschaft einzufangen. Subtil und eindrucksvoll erzählt er vor allem das Drama eines Menschen. Die Biografie schreibt keine Atmosphäre herbei oder trägt künstlich Pathos auf. Die Mischung aus journalistischer Hartnäckigkeit, dem genauen Blick des Historikers und beinahe literarischer Erzählkraft entfaltet beim Lesen eine ungeheure Sogwirkung.«
Legal Tribune Online (Markus Lanz)

»Manchmal liest sich diese Biografie wie ein Krimi. (...) Erschreckend, entlarvend, ernüchternd. (...) Steinke gelingt es, Bauers Lebensdrama klar und diskret herauszuarbeiten.«
Radio Bremen (Markus Lanz)

»Es ist sehr zu begrüßen, dass mit diesem Buch eines jungen Juristen an sein Leben und unvergessliches Wirken erinnert wird.«
Buchtips.net (Markus Lanz)

»Faszinierendes Buch.«
Dresdner Morgenpost am Sonntag (Markus Lanz)

»Was Steinkes Bauer-Biografie (...) auszeichnet, ist die gelungene Erzählung, ihre atmosphärische Dichte. (...) So nachempfunden kommt die Erzählung dem ›historischen, rechtlichen und moralischen Unterricht‹ nahe, als den Bauer die Auschwitzprozesse verstanden wissen wollte.«
Frankfurter Rundschau (Markus Lanz)

»Steinke hat ein packendes Buch geschrieben.«
ARD - TTT - Titel Thesen Temperamente (Markus Lanz)

»Das neue Buch ist wichtig, schon allein, weil es veröffentlicht wurde.«
Haaretz (Markus Lanz)

»Steinke hat sein Buch (...) mit der Akribie eines Juristen recherchiert. Geschrieben ist es mit journalistischer Feder, sehr lesbar.«
Frankfurter Neue Presse (Markus Lanz)

»Kenntnis- und facettenreich.«
konkret, Januar 2014 (Markus Lanz)

»Sensibel und zuverlässig.«
Darmstädter Echo (Markus Lanz)

»Alles in allem zeichnet Steinke ein Porträt des Frankfurter Generalstaatsanwalts, das persönlicher, nuancierter und farbenreicher ausfällt als frühere Darstellungen.«
Historische Zeitschrift, 299/2 (2014) (Markus Lanz)

»Spannend zu lesendes Buch«
NaturFreunde Hessen, Dezember 2014 (Markus Lanz)

»Eine ähnlich zugängliche, packende und intellektuell anregende Biographie lässt sich schwerlich finden. Es dürfte auf Jahre das ideale Geschenk für angehende Juristinnen und Juristen sein.«
Journal für Juristische Zeitgeschichte, Heft 1 2017 (Markus Lanz)

Biografie – Steinke, Ronen

S
Steinke, Ronen

Ronen Steinke, Dr. jur., geboren 1983 in Erlangen, arbeitet als Redakteur bei der Süddeutschen Zeitung. Zuvor studierte er Jura und Kriminologie, arbeitete in Anwaltskanzleien, einem Jugendgefängnis und zuletzt beim UN-Jugoslawientribunal in Den Haag. Seine Promotion über die Entwicklung der Kriegsverbrechertribunale von Nürnberg bis Den Haag wurde von der FAZ als »Meisterstück« gelobt. Im Berlin Verlag erschien 2017 sein hochgelobtes Buch »Der Muslim und die Jüdin. Die Geschichte einer Rettung in Berlin«, 2020 »Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt« sowie 2022 »Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich. Die neue Klassenjustiz«.

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