Gefährliche Liebschaften
Choderlos de Laclos, Pierre Ambroise François (14.03.1989)Gefährliche Liebschaften · Choderlos de Laclos, Pierre Ambroise François
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Verlag: Diogenes
Autor: Choderlos de Laclos, Pierre Ambroise François
Reihe: detebe
ISBN: 978-3-257-21271-6
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 14.03.1989
- Verlag: Diogenes
- Autor: Choderlos de Laclos, Pierre Ambroise François
- Übersetzer: Blei, Franz
- ISBN: 978-3-257-21271-6
- Bestellnummer: 562/21271
- Veröffentlichung: 14.03.1989
- Umfang: 432 Seiten
- Maße: 113 x 23 x 180 (B/T/H)
- Gewicht: 309
- Reihe: detebe
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Les liaisons dangereuses
- Originalsprache: fre
- Auflage: 20
- Copyright: © 1985
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
Dieser Klassiker der französischen Aufklärung offenbart die Machenschaften der Pariser Aristokratie durch ein raffiniertes Briefspiel: Die skrupellose Marquise de Merteuil und der charmante Vicomte Valmont betreiben Intrigen als Kunstform, wobei sie Gefühle anderer Menschen wie Spielfiguren manipulieren. Das Werk besticht durch seine psychologische Tiefenschärfe und bleibt eine zeitlose Abrechnung mit Heuchelei, oberflächlicher Moralität und der destruktiven Macht der Verführung.
Gefährliche Spiele der Liebe und höchst unmoralische dazu am Vorabend der Französischen Revolution. Ein Klassiker – in den letzten zehn Jahren dreimal fürs Kino verfilmt.
Die Marquise de Merteuil, Angehörige der höchsten Pariser Gesellschaftskreise, spielt ein gefährliches Spiel der Liebe. Sie, die den Schein der Tugendhaftigkeit zu wahren weiß, knüpft Beziehungen um der Zerstörung willen. Unter anderem hat sie mit dem Viconte von Valmont, ihrem ehemaligen Geliebten, eine Wette geschlossen. Der Einsatz: Die Ehre der jungen, wahrhaft tugendhaften Madame de Tourvel.Rezensionen „Gefährliche Liebschaften"
»›Gefährliche Liebschaften‹ ist unter den erotischen und gesellschaftskritischen Romanen des französischen 18. Jahrhunderts vielleicht der klügste, kühlste, unsentimentalste. Literarisch und psychologisch glänzend.«(Hermann Hesse)
»Der Briefroman ›Die gefährlichen Liebsschaften‹ von Choderlos de Laclos erschien 1782, also an der Schwelle der Französischen Revolution. Dennoch ist er nicht so sehr die Ankündigung eines neuen Zeitalters, vielmehr die Abrechnung mit einem alten, das, morbide geworden, die Privilegien seiner führenden Schicht, des Adels, nur noch in Korruption und Intrige sich äußern sieht. De Laclos war ein Moralist, der seiner Gesellschaft den Spiegel ihrer Unmoral vorhielt. Eine moderne Gesellschaft, die sich offenbar in ihren selbstkritischen Momenten für ähnlich morbide und abgewrackt hält, greift begierig nach diesem alten Spiegel, um sich selbst darin zu betrachten.«
(Hellmuth Karasek)
»Mit ihren beiden Hauptfiguren sind die ›Gefährlichen Liebschaften‹ eine Mythologie des Willens. Aber sie sind auch etwas anderes: Die Erotisierung des Willens.«
(André Malraux)
Biografie – Choderlos de Laclos, Pierre Ambroise François
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