Geister der Gegenwart
Eilenberger, Wolfram (14.03.2026)16,00 €
Dieses Produkt erscheint am 14. März 2026
Autor: Eilenberger, Wolfram
ISBN: 978-3-608-98918-2
Veröffentlichung: 14.03.2026
Vom Wagnis, selbst zu denken
Welche Philosophie kann uns heute noch leiten? Auf den Spuren von Theodor W. Adorno, Susan Sontag, Michel Foucault und Paul K. Feyerabend entwirft »Geister der Gegenwart» ein großes Ideenpanorama der westlichen Nachkriegszeit. Wolfram Eilenberger erzählt mitreißend vom Aufbruch in eine neue Aufklärung, der direkt zu den Bruchlinien unserer Zeit führt.
Winter 1949: Theodor W. Adorno kehrt aus den USA ins zerstörte Frankfurt zurück, Paul K. Feyerabend kriegsversehrt nach Wien. Wunderkind Susan Sontag besucht Thomas Mann in Los Angeles. Der junge Michel Foucault begeht in Paris einen weiteren Selbstmordversuch. Als Folge der Weltkriegskatastrophe suchen diese vier Selbstdenker ihren Weg in ein neues Philosophieren. Über die kommenden Jahrzehnte revolutionieren sie die Art und Weise, wie wir über unsere Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft nachdenken.
Wolfram Eilenberger legt erneut ein erzählerisches Meisterwerk vor, das am Beispiel dieser vier mutigen Geister von der Kraft der Philosophie kündet, einen Ausgang aus den Engen der Gegenwart zu finden. Voller überraschender Einsichten und befreiender Impulse für unsere Zeit der Krise.
Shortlist Tractatus - Essaypreis des Philosophicum Lech
Biographie - Eilenberger, Wolfram
Wolfram Eilenberger, geboren 1972, war langjähriger Chefredakteur des Philosophie Magazins, moderiert die »Sternstunde Philosophie« im Schweizer Fernsehen und ist Mitglied der Programmleitung der ›phil.COLOGNE‹. In zahlreichen Talkshowauftritten im Deutschen Fernsehen gibt er der Philosophie eine Stimme und ein Gesicht. Sein Buch »Zeit der Zauberer« stand monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste, wurde 2018 mit dem Bayerischen Buchpreis und 2019 mit dem in Frankreich renommierten Prix du Meilleur Livre Étranger ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein Bestseller »Feuer der Freiheit«.
Rezensionen "Geister der Gegenwart"
»Faszinierend und klug. Ein Bildungserlebnis.«Denis Scheck, ARD Druckfrisch, 29. September 2024
Das Erste druckfrisch (Denis Scheck)
»Eilenbergers erhellenden Bohrungen in der Ideengeschichte legen im Dienst der Aufklärung und Ausnüchterung Tiefenschichten heutiger Konfliktlagen, Identitätskonstruktionen Missverständnisse und Verwirrungen frei – eine faszinierende Archäologie der Gegenwart.«
Peter Laudenbach, Süddeutsche Zeitung, 09. September 2024
Süddeutsche Zeitung (Peter Laudenbach)
»Niemand erklärt die Philosophie des 20. Jahrhunderts spannender als Wolfram Eilenberger. […] Ein flammendes Plädoyer für die Philosophie, für das Denken – anstelle der Gedankenschubladen.«
Wilm Hüffer, SWR Kultur, 07. September 2024
SWR Kultur (Wilm Hüffer)
»Mit diesem Band über die ›Geister der Gegenwart‹ bringt Wolfram Eilenberger seine Trilogie einer Philosophiegeschichte der besonderen Art zu einem großartigen Abschluss. […] Es gelingen ihm eindringliche Porträts, die zu überraschenden Konstellationen zusammengeführt werden. Sie sind glänzend erzählt.«
Rüdiger Safranski, Die Zeit, 04. September 2024
Die Zeit (Rüdiger Safranski)
»›Geister der Gegenwart‹ ist das wohl persönlichste Buch von Wolfram Eilenberger geworden. Es ist ein Plädoyer für die Philosophie, für das autonome Denken.«
Dieter Kaltwasser, General-Anzeiger Bonn, 01./02. Februar 2025
General-Anzeiger Bonn (Dieter Kaltwasser)
»Eilenberger geht es um die existenzielle Dimension des Denkens, um jenen Moment, in dem Philosophen ihre Ideen und damit auch sich selbst aufs Spiel setzen. Dass dieses denkende Dasein in den Universitäten inzwischen oft nur noch als Frage nach Dauerstellen existiert, macht Geister der Gegenwart nicht nur zu einem großen Lesevergnügen, sondern auch zu einer Erinnerung daran, was Philosophie einmal war und was sie heute vielleicht nur noch außerhalb der Akademie sein kann: der Versuch, auch in unmündigen Zeiten nicht den Mut zu verlieren.«
Peter Neumann, Die Zeit, 29. November 2024
Die Zeit (Peter Neumann)
»Eilenberger gelingt es immer wieder, mit der Kraft seiner eingängigen und verständlichen Sprache und mit einem raschen Erzählgestus den Leser mitzureißen und seine schwere Kost der Philosophie so zu vermitteln, dass man bei der Lektüre gebannt bleibt.«
Ernst Koelnsperger, Studiosus Bücherschau, November 2024
Studiosus Bücherschau (Ernst Koelnsperger)
»Er verwebt Zitate seiner Protagonisten mit ihren Biografien und zentralen Punkten der westlichen Geschichte zu einer spannenden Collage. Geistreich erzählt.«
Charlotte Pardey, Forschung & Lehre, November 2024
Forschung & Lehre (Charlotte Pardey)
»Eilenberger ist ein Meister der Verschränkung. Er spinnt vier biografische Fäden, sie alle verknüpfen sich zum Gespinst der Rebellion.«
Ronald Pohl, Der Standard, 19. Oktober 2024
Der Standard (Ronald Pohl)
»Nun, wer sind die Heroen der neuen Aufklärung nach dem Ende der Philosophie? Theodor W. Adorno, Michel Foucault, Paul Feyerabend und Susan Sontag. Die Art und Weise, wie Eilenberger deren Lebensweg institutionell, gedanklich und privat in Etappen darstellt, verdient das Prädikat “brillant” […].«
Peter Strasser, Die Presse, 14. Oktober 2024
Die Presse (Peter Strasser)
»Selten wird Philosophie so spannend erzählt.«
Augsburger Allgemeine, 12. Oktober 2024
Augsburger Allgemeine (Peter Strasser)
»Es ist das eine, mit leichter Hand eine Philosophiegeschichte des 20. Jahrhunderts zu skizzieren. Wenn es dann aber auch noch gelingt, damit ein neues Erzählgenre zu begründen, ist das doch ziemlich bemerkenswert.«
Tobias Rapp, Der Spiegel Kultur, 03. Oktober 2024
Spiegel Kultur (Tobias Rapp)
»Wolfram Eilenberger legt erneut ein erzählerisches Meisterwerk vor, das am Beispiel dieser vier mutigen Geister von der Kraft der Philosophie kündet, einen Ausgang aus den Engen der Gegenwart zu finden. Voller überraschender Einsichten und befreiender Impulse für unsere Zeit der Krise.«
Vorarlberg Online, 24. September 2024
Vorarlberg Online (Tobias Rapp)
»[Eine brillante Trilogie.] Die Art und Weise, wie Wolfram Eilenberger […] die Denkwege erzählt und nicht nur erklärt, ist genauso fesselnd wie überzeugend: Philosophiegeschichte als Geschichten der Philosophie.«
Guido Kalberer, Neue Zürcher Zeitung, 23. September 2024
Neue Zürcher Zeitung (Guido Kalberer)
»Wolfram Eilenberger übersetzt das Denken von Adorno, Foucault, Sontag und Feyerabend in prägnante Bilder. Das lesenswerte Porträt eines philosophischen Quartetts und seiner Zeit.«
Steve Ayan, Spektrum der Wissenschaft, 13. September 2024
Spektrum der Wissenschaft (Steve Ayan)
| Hauptlesemotive: | Verstehen |
|---|---|
| Produktart: | Taschenbuch |
| Produktform: | Taschenbuch |
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