Gesamtausgabe Texte und Briefe 6
Tucholsky, Kurt (28.07.2000)Gesamtausgabe Texte und Briefe 6 · Tucholsky, Kurt
Texte 1923 - 1924
49,00 €
Preise inkl. MwSt. · Kostenloser Versand ab 25,00 € ·
Sofort verfügbar, Lieferzeit: 1-2 Wochen
- Verlag: Rowohlt
- Autor: Tucholsky, Kurt
- ISBN: 978-3-498-06535-5
- Veröffentlichung: 28.07.2000
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 800 Seiten
- Maße: 139 x 215 (B/H)
- Gewicht: 985
- Reihe: Tucholsky: Gesamtausgabe Texte und Briefe (6)
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Er beschreibt seine eigene Beerdigung («Requiem»), und zum Jahreswechsel verfasst er einen wehmütigen Text über eine Voltaire-Büste, in der er die Hoffnung ausspricht, dass die Vernunft einmal siegen werde. Ganz anders das Jahr 1924. Im April übersiedelt Tucholsky als Korrespondent der Weltbühne und der Vossischen Zeitung nach Paris. Nun meldet sich der Journalist in voller Produktivität zurück: Feuilletons über seine Eindrücke und Erlebnisse, Reiseberichte, Interviews, Aufführungskritiken. Und vor allem Äußerungen über die deutsch-französischen Beziehungen;
er versucht, das nationalistisch verzerrte Frankreichbild der Deutschen zu korrigieren. Ein weiterer Themenschwerpunkt ist der 10. Jahrestag des Kriegsbeginns - in der aus diesem Anlass erschienenen Nummer der Weltbühne ist er mit vier Antikriegsbeiträgen vertreten.
Biografie – Tucholsky, Kurt
Der am 9. Januar 1890 in Berlin geborene Kurt Tucholsky war einer der bedeutendsten deutschen Satiriker und Gesellschaftskritiker des vorigen Jahrhunderts.
Er gewann als radikaler Pazifist und geradezu bestürzend frühzeitiger, prophetischer Warner vor dem militanten deutschen Nationalismus politische Bedeutung. Unter den Pseudonymen Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel und Kaspar Hauser war er fünffacher Mitarbeiter der «Weltbühne», einer Wochenschrift, die er gemeinsam mit Siegfried Jacobsohn und nach dessen Tod mit dem späteren Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky zu einem der aggressivsten und wirksamsten publizistischen Instrumente der Weimarer Republik machte.
Nach dem Absturz Deutschlands in die Barbarei nahm er sich am 21. Dezember 1935 in seiner letzten Exilstation Hindås/Schweden das Leben. Er starb im Göteborger Sahlgrenska Sjukhuset. Sein Grab liegt auf dem Friedhof Mariefred-Gripsholm.
Anmelden