Gesellschaft als Urteil
Eribon, Didier (11.10.2017)Gesellschaft als Urteil · Eribon, Didier
Klassen, Identitäten, Wege
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Verlag: Suhrkamp
Autor: Eribon, Didier
Reihe: edition suhrkamp
ISBN: 978-3-518-07330-8
Produktform: Taschenbuch
Veröffentlichung: 11.10.2017
- Verlag: Suhrkamp
- Autor: Eribon, Didier
- Übersetzer: Haberkorn, Tobias
- ISBN: 978-3-518-07330-8
- Veröffentlichung: 11.10.2017
- Produktform: Taschenbuch
- Umfang: 265 Seiten
- Maße: 120 x 24 x 200 (B/T/H)
- Gewicht: 378
- Reihe: edition suhrkamp
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: La société comme verdict
- Originalsprache: fre
- Auflage: Deutsche Erstausgabe
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Taschenbuch
- Produktform: Taschenbuch
- Vom Autor des Spiegel-Bestsellers Rückkehr nach ReimsÜber 60.000 verkaufte ExemplareMehrere Veranstaltungen in Deutschland geplant
Vom Autor des Spiegel-Bestsellers Rückkehr nach Reims
Didier Eribons Rückkehr nach Reims gilt bereits heute als Klassiker der Zeitdiagnose. In seinem neuen Buch greift Eribon viele Themen des Vorgängers wieder auf und vertieft seine Überlegungen zu zentralen Fragen. Die Gesellschaft, so der französische Soziologe im Anschluss an Pierre Bourdieu, weist uns Plätze zu, sie spricht Urteile aus, denen wir uns nicht entziehen können, sie errichtet Grenzen und bringt Individuen und Gruppen in eine hierarchische Ordnung. Die Aufgabe des kritischen Denkens besteht darin, diese Herrschaftsmechanismen ans Licht zu bringen.
Zu diesem Zweck unternimmt Eribon den Versuch, die Analyse der Klassenverhältnisse sowie der Rolle zentraler Institutionen wie des Bildungssystems auf eine neue Grundlage zu stellen. Dabei widmet er sich auch Autorinnen und Autoren wie Simone de Beauvoir, Annie Ernaux, Assia Djebar und Jean-Paul Sartre sowie ihrem Einfluss auf seinen intellektuellen Werdegang. Nur indem wir uns den Determinismen stellen, die unser Leben regieren, können wir einer wahrhaft emanzipatorischen Politik den Weg bereiten.
Rezensionen „Gesellschaft als Urteil"
»… nicht weniger spannend als sein Vorgänger, und sein Grundanliegen ist genauso sympathisch.«Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Cord Riechelmann)
»Vielleicht wäre es die Aufgabe [der] Intellektuellen (gerade dann, wenn sie von ›unten‹ kommen), aufzuzeigen, wie sich die soziale Scham der ›kleinen Leute‹, die das herrschende System stützt, auslösen lässt. Dazu leistet das Buch von Didier Eribon einen wertvollen Beitrag.«
der Freitag (Seifert)
»Es nimmt einen für Eribon ein, dass er einen Weg sucht, mit der eigenen Herkunft in ein produktiveres Verhältnis zu treten, ohne das aufklärerische Ideal der Befreiung über Bord zu werfen.«
derstandard.de (Dominik Kamalzadeh)
»[Eribons] Essay ist nicht weniger als ein Plädoyer wider eine Politik der sozialen Gewalt ... «
Glanz & Elend (Jürgen Nielsen-Sikora)
»› ... man wird von seinem Milieu unweigerlich vereinnahmt.‹ Herrschaft reproduziert sich im Alltag. Und dennoch: ›Dieser primäre Gehorsam ist die unverzichtbare Grundlage für jeden Ungehorsam.‹ Wahrscheinlich muss man sich dafür zunächst auf jene ›Odyssee der Wiederaneignung‹ begeben, von der schon Bourdieu gesprochen hatte und die Eribon hier in seiner eigenen, wieder beeindruckenden Form vorlegt.«
jenspetzkastner.de (Jens Kastner)
Biografie – Eribon, Didier
Tobias Haberkorn, geboren 1984, studierte Literaturwissenschaft in Paris und Berlin. Heute arbeitet er als Journalist und Übersetzer.
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