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Henry persönlich

O’Nan, Stewart (20.07.2021)
Produktinformationen "Henry persönlich"
  • ROWOHLT Taschenbuch
  • O’Nan, Stewart
  • Gunkel, Thomas
  • 978-3-499-00092-8
  • 20.07.2021
  • Taschenbuch
  • 480 Seiten
  • 126 x 36 x 191 (B/T/H)
  • 418
  • deutsch
  • Henry, Himself
  • englisch
  • 1. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch
  • Die berührende Vorgeschichte zum Bestseller «Emily, allein».«Eine ebenso leise wie großartige Geschichte.» (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Henry persönlich ist das berührende Porträt einer lebenslangen Ehe und eines liebenswert-verschrobenen Mannes, der am Ende seines Lebens erkennt, dass das Alter voller Überraschungen steckt.

Seit fast fünfzig Jahren ist Henry Maxwell mit seiner Frau Emily verheiratet, die Leser bereits aus Stewart O'Nans hinreißendem Bestseller Emily, allein kennen. In diesem Roman steht nun Henry im Zentrum, genauer gesagt die innige Beziehung der beiden. Sie leben ihren Alltag in Pittsburgh: Emily kocht und Henry übernimmt den Abwasch. Während sie die Kontakte zu Nachbarn und Familie pflegt, hört er ihr bei ihren Erzählungen immer gerne zu. Henry kümmert sich um anfallende Reparaturen im Haus, trifft sich mit Freunden zum Golfen, engagiert sich im Kirchenvorstand und lädt Emily zu besonderen Anlässen ins Restaurant ein.

Mit viel Feingefühl zeichnet Stewart O'Nan das Bild eines Mannes, der sich den kleinen Freuden des Lebens hingibt und dabei die Liebe und das Glück in den vermeintlich unbedeutenden Momenten zu schätzen lernt. Henry persönlich ist eine warmherzige Hommage an die Ehe und eine Liebeserklärung an das Leben bis ins hohe Alter.

Rezensionen „Henry persönlich"

Dass "Henry persönlich" zu einem weiteren Glanzstück in einer inzwischen wahrlich beeindruckenden Schriftsteller-Karriere gerät, ist Stewart O'Nans fabelhaften Kunst geschuldet, vermeintlich Gewöhnliches in einen ungewöhnlich guten Rahmen zu setzen.
SonntagsZeitung Oldenburg (Torben Rosenbohm)

Das ist Stewart O’Nans große Kunst – seine Antenne für den Alltag, die feinste Dissonanzen einfängt. (...) Spätestens mit seinem dritten Roman über den Familienkosmos der Maxwells aus Pittsburgh schließt er auf zu Updikes Rabbit-Tetralogie oder Fords Bascombe-Trilogie.
Berliner Morgenpost (Roland Brockmann)

O’Nan betrachtet seine Figuren mit Genauigkeit, Respekt und Zuneigung, aber ohne verklärenden Weichzeichner. Mit Dezenz umkreist er das Alter und eine gealterte Liebe.
SWR "Bestenliste" (Roland Brockmann)

Wie schon in „Emily, allein“ bewährt sich Stewart O‘Nan in der hohen Kunst, einen Roman zu schreiben, in dem eigentlich gar nichts passiert, der aber trotzdem auf keiner seiner vielen Seiten auch nur einen Hauch langweilig ist. (...) Wer nicht auf Verfolgungsjagden, Morde und Serientäter steht, sich dafür aber an dem ganz normalen Alltag erfreuen kann, dem sei hiermit „Henry persönlich“ wärmstens empfohlen.
Ruhr Nachrichten (Andreas Schröter)

Wir Leser folgen dem gewieften O'Nan gespannt und neugierig in die Gleichförmigkeit ereignisloser Tage - mit anderen Worten: ins richtige Leben, in dem dann doch immer irgendetwas geschieht. (...) Das feine Porträt dieses alten Mannes ist ein Lesegenuss.
Deutschlandfunk Kultur "Lesart" (Andreas Schröter)

Wenn Ihnen der Bestseller "Emily, allein" gefallen hat, dann müssen Sie "Henry persönlich" lesen. (...) O'Nan ist ein Meister darin, das Alltägliche im Leben der beiden auf wunderbare, einfühlsame Art zu beschreiben.
Gala (Andreas Schröter)

Die große und auch solitäre Stärke Stewart O’Nans lag immer schon darin, seine Figuren mit Sympathie, Achtsamkeit und Beobachtungsgenauigkeit durch ihren wenig spektakulären Alltag zu begleiten (...). Und aus all dem, aus den sprechenden Dingen, Henrys Erinnerungen und den Szenen einer Ehe, setzt sich auf wunderbare Weise die Bilanz einer Existenz zusammen.
Süddeutsche Zeitung (Christoph Schröder)

Stewart O'Nan kann Menschen und ihre Gefühle so beschreiben, dass man oft beim Lesen denkt: Haargenau so ist es.
NDR Kultur (Annemarie Stoltenberg)

Eine ebenso leise wie großartige Geschichte. (...) Das ist O'Nans hohe Erzählkunst: Er beschreibt nicht einfach das Leben eines alten weißen Mannes in der westlichen Welt; Henry verselbständigt sich für uns. (...) Warum bleiben wir bei ihm bis zum letzten Moment? (...) weil O'Nan mit leiser Komik so ergreifend erzählt.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Rose-Maria Gropp)

Es ist die großartige Kunst des amerikanischen Autors, die uns Leser ganz nah an Henrys Seite bleiben lässt. (...) weil "Henry persönlich" berührend, unsentimental, mitunter komisch, nie herablassend ist - und phantastisch erzählt.
Frankfurter Allgemeine Woche (Rose-Maria Gropp)

Biografie – O’Nan, Stewart

O
O’Nan, Stewart

Stewart O′Nan wurde 1961 in Pittsburgh/Pennsylvania geboren und wuchs in Boston auf. Bevor er Schriftsteller wurde, arbeitete er als Flugzeugingenieur und studierte an der Cornell University Literaturwissenschaft. Für seinen Erstlingsroman «Engel im Schnee» erhielt er 1993 den William-Faulkner-Preis. Er veröffentlichte zahlreiche von der Kritik gefeierte Romane, darunter «Emily, allein» und «Die Chance», und eroberte sich eine große Leserschaft. Stewart O′Nan lebt in Boston. 

Thomas Gunkel, 1956 in Treysa geboren, arbeitete mehrere Jahre als Erzieher. Nach seinem Studium der Germanistik und Geografie in Marburg begann er, englischsprachige literarische Werke ins Deutsche zu übertragen. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören u.a. Larry Brown, John Cheever, Stewart O’Nan, William Trevor und Richard Yates. Thomas Gunkel lebt und arbeitet in Schwalmstadt (Hessen).

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