Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
📍 Ebertstraße 6, 76137 Karlsruhe | ☎ 0721 38 480 060 | ✉ info@buch-ka.de | 🕐 Öffnungszeiten |
Produktinformationen "Hundesohn"
  • Suhrkamp
  • Keskinkılıç, Ozan Zakariya
  • 978-3-518-43254-9
  • 17.09.2025
  • Hardcover
  • 219 Seiten
  • 135 x 21 x 210 (B/T/H)
  • 345
  • deutsch
  • 4
  • 7 %
  • Entspannen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Voller Witz und WehmutEin Buch von literarischer und gesellschaftlicher Sprengkraft

Dies ist eine Liebesgeschichte. Sie spielt im Juni, im Juli, im August in Adana, dreitausend Kilometer weit weg von Berlin. In Berlin lebt Zeko. Hier trifft er Männer in Parks und Cafés, auf Dating-Apps und vor der Moschee. Doch jedes Mal, wenn sich ihre Lippen berühren, reißen ihn die Gedanken zurück zu Hassan, dem Nachbarsjungen in Adana, den Dede, sein Großvater, immer nur »Hundesohn« nennt. Zeko kennt das laute Viertel, den Staub in den Gassen nur aus den Sommerferien. Dann stirbt Dede an einem Herzinfarkt. Aber Zeko will nicht vergessen, nicht den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, nicht die religiösen Rituale und den Geschmack von Bamya. Und vor allem nicht Hassan.
»In neun Tagen werde ich Hassan wiedersehen«, wiederholt er wie ein Mantra: beim Freitagsgebet, in der Therapiesitzung, im Prinzenbad, beim Mittagessen mit seiner besten Freundin Pari. Aber etwas ist geschehen, als Zeko und Hassan sich das letzte Mal sahen. Etwas, das immer heftiger heraufdrängt, je näher der Tag seiner Abreise kommt.

Hundesohn erzählt radikal und poetisch von Liebe und Begehren. Von der Euphorie und Verletzlichkeit, der Angst und dem Glück, wenn man liebt. Vom leisen Schrei und lauten Flüstern: am Küchentisch, in fremden Betten und im Gebet. Und vermisst dabei unsere zerrissene Gegenwart, über alle Grenzen von Ländern, Sprache und Körper hinweg.

Rezensionen „Hundesohn"

»Ein originelles literarisches Debüt ... Keskinkılıç gelingt ... eine Erzählung von Liebe, Begehren, Migration, Familie und der Suche nach dem eigenen Ich.«
NZZ am Sonntag (Lukas Keller)

»Die vielen klug komponierten Bilder von Hundesohn beweisen das sorgfältige Sprachgefühl von Keskinkılıç' verdichteter Prosa. Und wie hier einer noch im Profansten feinsinnige und berührende Poesie findet.«
DIE ZEIT (Marie Serah Ebcinoglu)

»Keskinkılıçs Debüt liest sich zackig: Die kurzen Kapitel geraten abwechslungsreich, der bissige Humor erweist sich als treffsicher, und die bewusst blumige Metaphorik wird behutsam kultiviert.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Maximilian Mengeringhaus)

»Die hyperpoetische Prosa von Keskinkılıç leckt, kuschelt, kratzt, und manchmal bellt sie auch. All das tut ausgesprochen gut. Ein großes Berlin-Buch.«
Berliner Zeitung (Stefan Hochgesand)

»Les- und hörbar in diesem fein komponierten Roman wird die Finesse des Lyrikers, der Keskinkılıç ist.«
WELT AM SONNTAG (Marlen Hobrack)

»In poetischer Sprache und vielstimmigen Bildern erzählt der Roman [Hundesohn] von queerer Identität, Sehnsucht und der Suche nach Zugehörigkeit.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Marlen Hobrack)

»Hundesohn ist ein sinnlicher, unter Hochspannung stehender, kluger Roman über Liebe heute, für jeden Moment des Haderns zwei der Scham und drei des Trotzes, aber dann doch, immer wieder, ist da eine Art Glück, und viel mehr kann man sich doch kaum wünschen.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Tobias Rüther)

»Hundesohn ist ein Buch, das vibriert, schwebt, schwingt, wunderbar musikalisch durch Wiederholungen rhythmisiert, ein Langgedicht, wenn man so will, das seinen eigenen Gesetzen folgt und sich von aller gebundenen Form lässig befreit hat.«
wochentaz (Ekkehard Knörer)

»Ein Roman wie ein langes Liebesgedicht. Traurig-schön.«
FOCUS (Ekkehard Knörer)

»Hundesohn ist mitreißend und anstrengend, vor allem ist es Literatur, ein Kunstwerk, das vollständig aus der Sprache wirkt, weil es sich nicht in Deskription verwässert oder eine Handlung konstruiert, die man zur Not auch verfilmen könnte. Der Roman, der so viel von Ambiguität und existenzieller Unsicherheit weiß, ist als Kunstwerk ganz bei sich.«
Süddeutsche Zeitung (Gustav Seibt)

»Die Sinnlichkeit [Keskinkılıç'] Prosa ist so groß, dass sie es sogar schafft, Filzläuse mit Witz und Erotik zu verbinden. Herausragend ist dieser fulminante Roman aber auch, weil er so leichthändig dialektisch den verhandelten Sprachverlust in eine Sprachermächtigung überführt. ... Hundesohn ist eines der stärksten deutschsprachigen Debüts in diesem Jahr.«
Der Tagesspiegel (Nadine Lange)

»[Ein] fulminanter Debütroman ...«
republik.ch (Daniel Graf)

»Keskinkılıç beschreibt in seinem Debütroman auf unnachahmlich poetische Weise die Topografie menschlicher Körper ...«
Deutschlandfunk Nova (Daniel Graf)

»Das Buch [ist] sprachgewaltig und voller Denkanstösse.«
SRF (Ariane Schwob)

»... das vielleicht spannendste Debüt seit langem, dramatisch schön und überwältigend wie sein Autor. «
Aachener Zeitung (Andy Reinard)

»Keskinkiliç meistert ... selbst eingegangenen Risiken bravourös – und nach der Lektüre, so viel ist sicher, sieht man mit anderen Augen auf die deutsche Literaturlandschaft der Gegenwart.«
Badische Zeitung (Leander Berger)

»... Keskinkılıç hat einen modernen Berlin-Roman geschrieben, in dem sich aus immer wieder überraschenden Sprachbildern eine vielschichtige Existenz formt, der aber auch Vorurteile und Alltagsrassismus thematisiert, denen man an den Rändern ausgesetzt ist.«
Berliner Morgenpost (Valerie Bäuerlein)

»Die Sprache fasziniert. Überdeutlich, brutal und dann wieder musikalisch, lyrisch, rhythmisch, wie es der Autor schon mit seinem Lyrikband bewiesen hat. «
lesenswert (Valerie Bäuerlein)

»Manchmal schreiben Lyriker die spannendsten Romane.«
Die Presse (Valerie Bäuerlein)

»Ein ungeschminktes, gradliniges Buch mit einem starken Rhythmus.«
SWR (Valerie Bäuerlein)

»[Keskinkılıç hat] einen hypnotisch flirrenden Debütroman vor[gelegt], bei dem die Prosa mehr Poesie als Plot in sich trägt, aufgeladen mit Geilheit, gepierct mit Weltschmerz, waidwund vor Wut.«
Tip Berlin (Erik Heier)

»Keskinkılıçs Stil ist erfrischend neu und doch gehen die ernstzunehmenden Probleme nicht unter.«
Voralberger Nachrichten (Erik Heier)

»Viele Passagen haben eine rohe Qualität, sie scheinen, einem direkt in die Brust zu greifen. ... Ein Buch, das man in einem Tag locker lesen kann. Aber das nicht so locker aus dem Kopf geht.«
Die Rheinpfalz (Moritz Vogt)

»[Das] interessanteste Prosadebüt dieses Bücherherbstes.«
Deutschlandfunk (Jan Drees)

»[Die] poetische Sprache, derer der Lyriker Keskinkılıç eindeutig mächtig ist, [trägt] uns leichtfüßig durch den Roman ...«
ORF (Christian Pausch)

»[Keskinkılıç] erweitert die postmigrantische Literatur um eine queere Perspektive. ... Hundesohn ist ein lebhaftes Porträt von Sehnsucht.«
queer.de (Fabian Schäfer)

»Mit seinem Roman Hundesohn erweitert Keskinkılıç die postmigrantische Literatur um eine queere Perspektive. ... poetisch und sinnlich.«
DISPLAY (Fabian Schäfer)

»Ozan Zakariya Keskinkılıç ist ein Text über das Dazwischen geglückt, ein queerer Text im besten Wortsinne, der Erwartungen mit Stilbrüchen und Poesie auskontert und einen nach 200 Seiten beglückt zurücklässt.«
Stadtrevue Kölnmagazin (Christian Werthschulte)

»Hundesohn ist Keskinkılıçs Romandebüt, das gekonnt die poetische Sprache seiner früheren Gedichte sowie Gestus und die Inhalte seines Sachbuchs ›Muslimaniac‹ zu einem virtuosen Prosatext zusammenfügt ...«
Lesart (Matthias Schümann)

»Wer denkt, deutsche Literatur wäre verstaubt oder angepasst, sollte sich diesen Roman mal anschauen. Keskinkılıç beweist in Hundesohn mit seiner genauso derben wie lyrischen Sprache, mit seiner Leichtigkeit und seinem Tiefgang, wie modern und jung lokale Literatur klingen kann.«
VOGUE (Matthias Schümann)

»Hundesohn ist als eine poetische Hymne zu Sehnsucht, Zugehörigkeit, schwulem Begehren und Glauben zu empfehlen.«
Rezensöhnchen (Michaela Minder)

»Ein kluges und teils recht explizites Buch über familiäre Bindung und Prägung, Alltagsrassismus, Sex-Dates und die Zerrissenheit junger, migrantischer Menschen. [Eine] in der deutschen Literaturlandschaft noch seltene Perspektive ...«
ekz.bibliotheksservice (Marc Dannecker)

»[Keskinkılıç] erzählt so poetisch und entlarvend wie schon lange kein deutschsprachiger Romanautor mehr.«
Kulturnews (Carsten Schrader)

»Ein Roman, der uns in eine andere Welt entführt.«
CRUISER (Birgit Kawohl)

Biografie – Keskinkılıç, Ozan Zakariya

Autorenbild
Keskinkılıç, Ozan Zakariya
Ozan Zakariya Keskinkılıç, geboren 1989, studierte Politikwissenschaften in Wien, Berlin und Cambridge. 2022 erschien sein Lyrikdebüt Prinzenbad im Elif Verlag, 2023 das Sachbuch Muslimaniac. Die Karriere eines Feindbildes im Verbrecher Verlag. Seine Texte wurden in Zeitschriften und Anthologien (u. a. anders bleiben, Rowohlt 2023) veröffentlicht und in mehrere Sprachen übersetzt. 2025 wurde er u.a. mit dem ZDF-»aspekte«-Literaturpreis und dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis ausgezeichnet. Hundesohn ist sein erster Roman.

Weitere Ausgaben:

Leseprobe
Leseprobe


0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Produktgalerie überspringen

Ähnliche Bücher entdecken

32. August Kopmann, Mischa
Osburg Verlag
08.07.2024
Zeit ist eine Mutter Vuong, Ocean
btb
12.11.2025
Korianderkuss Herden, Antje
TULIPAN
28.08.2024
Der Geschmack von Apfelkernen Hagena, Katharina
Kiepenheuer & Witsch
25.02.2008
Zeit ist eine Mutter Vuong, Ocean
Hanser, Carl
11.04.2022
Gespräche mit Freunden Rooney, Sally
Luchterhand
22.07.2019
Anschlussfehler Schumacher, Flo...
Verlag Voland & Quist
14.04.2025
Der Kaiser der Freude Vuong, Ocean
Hanser, Carl
12.05.2025
Der letzte Flug der Nebelkrähe Lembach, Wolfga...
Scholastika-Verlag
14.10.2025
Schwindel Sebald, W.G.
Hanser, Carl
16.03.2015
Genau so, wie es immer war Lombardo, Claire
dtv Verlagsgesellschaft
13.11.2025
Gespräche mit Freunden Rooney, Sally
btb
09.06.2020
Wir dachten, wir könnten fliegen
Penguin
22.10.2025
Mameleben Bergmann, Michel
Diogenes
22.02.2023
Nachbarn Oliver, Diane
Aufbau
22.01.2024
Solange ein Streichholz brennt Huber, Christian
dtv Verlagsgesellschaft
26.03.2026
Gelb, auch ein schöner Gedanke Kavouras, Nefeli
Kiepenheuer & Witsch
12.02.2026
Liebe in Zeiten des Hasses Illies, Florian
FISCHER Taschenbuch
26.04.2023
Leben nach Kafka Platzová, Magda...
Balaena-Verlag
11.11.2024
Produktgalerie überspringen

Weitere Bücher von n/a

Vorbestellen
MOTORRAD Katalog 2027
Motorbuch Verlag
18.12.2026
Vorbestellen
Resilienz stärken, Integration erleichtern
Psychosozial-Verlag
01.11.2026
Vorbestellen
Macht und Dynamik des Unbewussten
Psychosozial-Verlag
01.11.2026
Vorbestellen
Das Unbewusste in aktuellen Diskursen
Psychosozial-Verlag
01.11.2026
Vorbestellen
Das Unbewusste in der Praxis
Psychosozial-Verlag
01.11.2026
Vorbestellen
Praxis des Sexocorporel
Psychosozial-Verlag
01.11.2026
Vorbestellen
Die wichtigsten Köpfe der Demokratie
KATAPULT Verlag
01.10.2026
Vorbestellen
Geschlecht als gelebte Erfahrung
Psychosozial-Verlag
01.10.2026
Vorbestellen
Irrationalitäten und Widersprüche
Psychosozial-Verlag
01.10.2026
Vorbestellen
WinterZeitReise
8 grad verlag GmbH &...
30.09.2026
Vorbestellen
Porsche Momente
Motorbuch Verlag
29.09.2026
Vorbestellen
Intuition und Kreativität in Pädagogik und Sozialer Arbeit
Psychosozial-Verlag
01.09.2026
Produktgalerie überspringen

Weitere Bücher von Keskinkılıç, Ozan Zakariya

Hundesohn Keskinkılıç, Oz...
Audiolino
15.09.2025
Muslimaniac Keskinkılıç, Oz...
Verbrecher
12.04.2023
Prinzenbad Keskinkılıç, Oz...
elifverlag
22.08.2022