Ich traf meinen Mörder
Dündar, Can (09.10.2025)Ich traf meinen Mörder · Dündar, Can
Ein Journalist und die dunklen Seiten der Macht
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- Verlag: Galiani Berlin ein Imprint von Kiepenheuer & Witsch
- Autor: Dündar, Can
- Übersetzer: Adatepe, Sabine
- ISBN: 978-3-86971-291-8
- Veröffentlichung: 09.10.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 208 Seiten
- Maße: 131 x 21 x 210 (B/T/H)
- Gewicht: 299
- Sprache: deutsch
- Auflage: 1. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
 »Ich sollte Sie töten, so lautete mein Auftrag.«
- Packender als ein Thriller: Der legendäre türkische Journalist Can Dündar schreibt über die Mechanismen von Machtmissbrauch und diejenigen, die dafür über Leichen gehen
Ein Brief erreicht den Exil-Journalisten Can Dündar. Der Absender: Serkan Kurtuluş, ein türkischer Häftling in einem Gefängnis in Buenos Aires. Er gibt sich als jemand zu erkennen, der den Auftrag erhielt, ihn zu ermorden – und verspricht ihm brisante Informationen.
Der Hintergrund: Mit einem Artikel über geheime Waffenlieferungen der Türkei an eine verbotene syrische Islamistenorganisation machte sich Can Dündar Staatspräsident Erdoğan zum Feind. Er wurde zu 27 Jahren Haft verurteilt – und es wurde ein Attentat auf ihn verübt, direkt vor dem Gerichtsgebäude.
Dündar besucht den Mann, der ihn ermorden sollte, im Gefängnis. Dieser wiederum fürchtet wegen drohender Abschiebung in die Türkei jetzt selbst um sein Leben. Durch ihn und bei weiteren Recherchen stößt er auf ein Netzwerk von geheimen Deals zwischen demokratischen und autokratischen Regierungen und deren Verbindungen zum organisierten Verbrechen und zu Terrororganisationen.
Eine unglaubliche Geschichte, spannend wie ein Thriller, aber leider real – ein erschreckender Blick in die Abgründe politischen Machtmissbrauchs.
Rezensionen „Ich traf meinen Mörder"
Can Dündars Bericht über seinen Kampf um die Wahrheit liest sich passagenweise spannend wie ein Agenten-Thriller und ist gleichzeitig ein überzeugendes Plädoyer für einen unabhängigen und kritischen Journalismus, ohne den es keine Demokratie geben kann.ORF
Dündar’s new book describes in vivid detail the kind of mafia state Turkey has become – it’s more Godfather than Le Carré. (...) The story is a shocking one, and the English-speaking world should take note.
Index on Censorship (Sally Gimson)
Dündar gelingt es, auf spannende Weise von der jüngeren Geopolitik zu erzählen und sie mit seiner eigenen Vergangenheit in Beziehung zu setzen.
zenith Magazin (Juan Aguilar)
Can Dündars Buch „Ich traf meinen Mörder“ zeigt, was Investigativjournalismus leisten kann – und muss – und bringt gut versteckte illegale Machenschaften ans Licht der Öffentlichkeit. Es ist ein lebendiges Dokument, das Mut macht und auf die Kraft des freien Wortes hinweist.
Onlinemagazin Fachjournalist (Carola Leitner)
Sein Buch ist ein Plädoyer für ein wichtiges Grundrecht: die Freiheit der Presse. "In Ländern wie der Türkei braucht der Journalismus Tapferkeit", so Can Dündar. Er dokumentiert in seinem Bericht das Ende des Rechtsstaates. Und er schreibt, er werde oft gefragt, ob er die Veröffentlichung bereue. Seine Antwort: Nein. Und weiter: "Wir sind keine Verräter, wir sind keine Helden, wir sind Journalisten." Er kämpft weiter für die Pressefreiheit und die Demokratie.
BR (Niels Beintker)
Der Journalist Can Dündar traf den Mann, der ihn ermorden sollte – und hat daraus einen wahren Krimi gemacht.
neues deutschland (Cyrus Salimi-Asl)
Ein grandioses Buch … verblüffend und äußerst informativ
Moderation / Privat (Claus Kleber)
Das Buch hat einen unglaublichen Sog.
Deutschlandfunk Kultur FAZIT (Luise Sammann)
Der türkische Exil-Journalist Can Dündar traf seinen Auftragskiller im Gefängnis – und bekam Einblicke in einen Staat, der seine Schlinge immer weiter zuzieht
Der Tagesspiegel (Anja Wehler-Schöck)
«Ich traf meinen Mörder» ist ein Thriller, der daran erinnert, wie gefährlich Journalismus vielerorts ist.
NZZ (Gregor Szyndler)
Biografie – Dündar, Can
Can Dündar, geboren 1961, berichtete als Chefredakteur der Zeitung Cumhuriyet, die 2016 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet wurde, über Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes nach Syrien, woraufhin er wegen Spionage und Verrats von Staatsgeheimnissen in Abwesenheit zu über 27 Jahren Haft verurteilt und ein Mordanschlag auf ihn verübt wurde. Er lebt und arbeitet im Exil in Berlin; u.a. drehte er zahlreiche Dokumentarfilme, schrieb er die Kolumne »Meine Türkei« für Die Zeit und ist Gründer und Chefredakteur der Oppositions-Plattform #Özgürüz (Wir sind frei), über die er 4,5 Millionen Menschen erreicht.
Can Dündar war Europäischer Journalist des Jahres 2017, ist Träger des Menschenrechtspreises von Reporter ohne Grenzen, des Lew-Kopelew-Preises, des Preises für die Freiheit und Zukunft der Medien, der Goldenen Feder der Freiheit der World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA), des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises der SPD und des Internationalen Preises für Pressefreiheit des CPJ (Komitee zum Schutz von Journalisten).
Zuletzt erschien im Herbst 2025 sein Buch Ich traf meinen Mörder. Ein Journalist und die dunklen Seiten der Macht.
Sabine Adatepe arbeitet als Literaturübersetzerin, Autorin, Herausgeberin und Bloggerin und moderiert Literaturveranstaltungen.
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