Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
📍 Ebertstraße 6, 76137 Karlsruhe | ☎ 0721 38 480 060 | ✉ info@buch-ka.de | 🕐 Öffnungszeiten |

»Ich will lieber schweigen«

Quadflieg, Will & Quadflieg, Roswitha (24.04.2025)
Produktinformationen "»Ich will lieber schweigen«"
  • Kanon Verlag Berlin
  • Quadflieg, Will & Quadflieg, Roswitha
  • 978-3-98568-171-6
  • 24.04.2025
  • 298 Seiten
  • 135 x 215 (B/H)
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Entdecken
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Spitzentitel Sachbuch 80 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg Begleitheft, Bestellnr. 284/89602 Medienschwerpunkt Lesungen, 07. Mai – Heinrich-Heine-Haus Lüneburg, Literaturhaus Berlin, u.a.Mit zahlreichen Abbildungen, Personenregister, Zeittafel und Landkarte
»Was also hast du im Krieg gemacht?«

Will Quadflieg war ein Star, sein Aufstieg begann im Dritten Reich. Jahrzehnte nach seinem Tod findet seine Tochter Roswitha sein Tagebuch, begonnen kurz vor Ende des 2. Weltkriegs. Es wird Zeit für ein ernstes Gespräch, das es zu Lebzeiten nie gegeben hat.


März 1945. Die Rote Armee rückt täglich näher an Berlin heran. Angst und Verzweiflung grassieren unter der Zivilbevölkerung. Gibt es eine Möglichkeit, zu entkommen? Die Eltern von Roswitha Quadflieg entschließen sich zur Trennung. Er, einer der berühmtesten Schauspieler der Zeit, fängt ein Tagebuch für seine Frau an. Als ihre Mutter stirbt, findet Roswitha Quadflieg das Tagebuch zusammen mit zahlreichen Briefen des Vaters. Diese Dokumente zeugen nicht nur von Flucht, Angst, Liebe und der Behauptung einer richtigen deutschen Kultur. Sondern auch von Schuld, falscher Sprache, Lüge und Selbstlüge. Roswitha Quadflieg rekonstruiert 104 Tage im Leben ihres Vaters und konfrontiert ihn posthum damit. Eine beeindruckende Beweisaufnahme, ein erhellendes Zwiegespräch.

Rezensionen „»Ich will lieber schweigen«"

»Roswitha Quadflieg tritt von der ›Bühnenwirklichkeit‹ ein paar Schritte zurück und erzählt von der Kunst eines Mannes, der sein Publikum tief bewegt, die ihm am nächsten stehenden Menschen als solche aber nicht einmal wahrnimmt.« Hans-Albrecht Koch, FAZ»Nicht nur ein augenöffnendes Plädoyer dafür, Fragen zu stellen, bevor es zu spät ist, sondern auch dafür, das Grauen stets auch in den Grautönen zu suchen.« Nora Bruckmüller, Oberösterreichische Nachrichten»Ein außergewöhnliches Zeitdokument.« rbb»Eine beeindruckende Vater-Befragung« Christian Schröder, Tagesspiegel»Ein wertvoller Beitrag zur Erinnerungskultur.« Hörzu»Ein fesselndes Gespräch.« Tilmann P. Gangloff, Stuttgarter Zeitung»Was Roswitha Quadflieg mit diesem Buch und ihrer kritischen Reflexion hinsichtlich seines Lebens, besonders anhand des Tagebuchs, geleistet hat, ist enorm.« lustaufbuch»Ein berührendes Ringen um Nähe.« Oliver Kaever, Der Spiegel»Die Art, wie Will Quadflieg sich durch die NS-Zeit brachte, ist vermutlich stellvertretend für viele Biografien: Überlebensdrang, Pragmatismus, eine gewählte Blindheit.« Christiane Lutz, Süddeutsche Zeitung»Roswitha Quadflieg widmet sich Themen, die Haltung verlangen.« Sigrid Brinkmann, Deutschlandfunk»Das Buch dokumentiert den einzigen Weg zur Geschichte, der möglich ist: verstehen zu wollen und dabei der Tatsache ins Auge zu blicken, dass die Handelnden der Welt von gestern den Heutigen auf immer entrückt bleiben werden.« Oliver Kaever, Der SpiegelIn »Ich will lieber schwiegen« führt Roswitha Quadflieg einen gehaltvollen Dialog, mit einem, der eigentlich überhaupt nichts sagen wollte. Astrid Mayerle, BR2»Roswitha Quadflieg hat gründlich recherchiert und leuchtet in ihrem Buch ein spannendes Stück Zeitgeschichte aus.« Ruth Asseyer, kultur-port.de»Ein erhellendes Zweisgespräch« Elbe Weser Kurier»Das imaginäre Zwiegespräch Quadfliegs mit ihrem Vater ist – um Ehrlichkeit ringend – ein beglückendes Dokument der persönlichen wie historischen Aufklärung. Die Autorin macht anhand eines „winzigen Ausschnitts“ die „große Weltgeschichte in verheerender Zeit“ greifbar. « Stefan Grund, Welt am Sonntag»Ihr sei es nicht darum gegangen, ihren Vater vom Sockel des Ruhms zu holen. (…) Es gehe eher um die Komplementierung einer Figur: Was steckt in diesem Menschen?« Verena Schmitt-Roschmann, Westfälischer Anzeiger»Das Buch mit vielen Abbildungen ist ein Zeugnis deutscher Geschichte« Ruhr Nachrichten»Das Tagebuch Will Quadfliegs aus den Jahren 1945/46 und die Fragen seiner Tochter sind eine erkenntnisreiche Lektüre und ergänzen die Memoiren des Schauspielers.« Klaus Völker, Theater heute





Biografie – Quadflieg, Will

Q
Quadflieg, Will
Will Quadflieg, 1914 in Oberhausen geboren, 2003 in Osterholz-Scharmbeck gestorben, war einer der profiliertesten, international bekannten, deutschen Schauspieler, der 1937 an der Berliner Volksbühne seine Karriere begann. Er wirkte in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit. Zu seinen bekanntesten Rollen zählt der Faust in der Inszenierung von Gustav Gründgens (1957). Das Fernsehpublikum begeisterte er in Dieter Wedels Vierteiler »Der große Bellheim« (1992). Bis kurz vor seinem Tod stand er auf der Bühne.
Weitere Ausgaben:

0 von 0 Bewertungen

Durchschnittliche Bewertung von 0 von 5 Sternen

Bewerten Sie dieses Produkt!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Kunden.


Produktgalerie überspringen

Ähnliche Bücher entdecken

Der Pelikan - Das Leben der Lina Richter Hartwig, Angela
Vergangenheitsverlag
22.07.2024
»Ich bin« Osteen, Joel
Grace today Verlag
15.03.2019
Die kurze Stunde der Frauen Gebhardt, Miriam
Verlag Herder
13.05.2024
Lieber und verehrter Onkel Heinrich Mann, Klaus
Rowohlt
16.09.2011
»Ich bin Physiker und Kleinkapitalist« Schimko, Richard
Eulenspiegel Verlags...
15.01.2026
»Ich habe Wut und Hass besiegt« Hanan, Rachel & ...
Heyne
18.01.2023
Wo ist Anne Frank – Eine Graphic Novel Folman, Ari & ...
S. FISCHER
26.10.2022
1945 Heise, Volker
Rowohlt Berlin
12.11.2024
»Ich bin Gottes Bleistift« Mutter, Teresa
Neue Stadt
14.01.2021
1945 Als der Krieg zu Ende ging…
Ellert & Richter
20.03.2025
»Ich als Feminist ...« Schmidt, Lensi
Gutkind Verlag
27.03.2025
Lieber Sohn oder So rettest du die Welt Roig, Emilia
Kjona Verlag
14.10.2025
Acht Tage im Mai Ullrich, Volker
C.H.Beck
08.12.2020
Die letzten 100 Tage Hitlers Pécau, Jean-Pierre
Knesebeck
27.02.2025
Lieber unerhört als ungehört Thurn und Taxis...
Langen-Müller
22.09.2025
Mephisto Mann, Klaus
ROWOHLT Taschenbuch
17.12.2019
Lieber nicht! Fobian, Clemens
Marta Press UG (haft...
17.12.2025
Schlagworte, die Geschichte machen Preisendörfer,...
Galiani Berlin ein I...
12.03.2026
Lieber Gott als nochmal Jesus Richter, Ilja
Elsinor Verlag
27.11.2024