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Krokodilstränen

Rosende, Mercedes (24.08.2020)
Produktinformationen "Krokodilstränen"
  • Unionsverlag
  • Rosende, Mercedes
  • Kultzen, Peter
  • 978-3-293-20872-8
  • 24.08.2020
  • 224 Seiten
  • 115 x 190 (B/H)
  • 230
  • Unionsverlag Taschenbücher, metro
  • deutsch
  • El Miserere des los Cocodrilos
  • spa
  • 1
  • 7 %

Kleine Verbrecher und große Verlierer in Montevideo.

Der Schauplatz: die Altstadt von Montevideo, mit düsteren Gassen und neugierigen Bewohnern. Der Coup: ein Überfall auf einen gepanzerten Geldtransporter. Die Besetzung: Germán, gescheiterter Entführer mit schwachen Nerven. Ursula López, resolute Hobbykriminelle mit unstillbarem Hunger. El Roto, der Kaputte, berüchtigter Verbrecherboss mit zu viel Selbstvertrauen. Doktor Antinucci, zwielichtiger Anwalt mit großen Plänen. Und schließlich Leonilda Lima, erfolglose Kommissarin mit einem letzten Rest von Glauben an die Gerechtigkeit.

Biografie – Rosende, Mercedes

Autorenbild
Rosende, Mercedes
Mercedes Rosende (*1958 in Montevideo, Uruguay) studierte Recht und Integrationspolitik. Neben ihrer schriftstellerischen Arbeit ist sie als Anwältin und Journalistin aktiv. Für ihre Romane und Erzählungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet. 2005 erhielt sie den Premio Municipal de Narrativa für Demasiados Blues, 2008 den uruguayischen Nationalliteraturpreis für La Muerte Tendrá tus Ojos und 2014 den Código Negro für Falsche Ursula. 2019 wurde sie für ihren Roman Krokodilstränen mit dem LiBeraturpreis ausgezeichnet. Sie lebt in Montevideo.

Rezensionen „Krokodilstränen"

»Rosende, eine gelernte Juristin, hat eine angenehm lakonische Art. Sie wechselt spielerisch Tempo, Tonlagen und Erzählperspektiven, ohne dass das je manieriert wirkte. Von dieser Erzählerin läse man gerne mehr.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Peter Körte)

»In der anhaltenden Flut dickleibiger Kriminalromane ist Mercedes Rosende ein erfrischend kompakter, ungewöhnlich geschnittener und mit reichlich dunklem Humor grundierter Roman gelungen, über sich allzu sicher fühlende Kriminelle, die mit Anlauf über ihre eigene Ignoranz stolpern.«
SWR (Frank Rumpel)

»Witzig, prall, clever: Bestechend sind die Erzählkunst der Autorin Mercedes Rosende und ihr Talent für Komik. Mercedes Rosende schreibt sich damit mühelos in eine Reihe mit Claudia Piñeiro, Patrícia Melo und María Inés Krimer, die sich nicht weiter an großen lateinamerikanischen Autorenvobildern wie Borges oder dem magischen Realismus abarbeiten, sondern einfach gute, witzige und pralle Kriminalromane schreiben.«
Deutschlandfunk Kultur (Sonja Hartl)

»Die beiden Genres, das Gangsterstück und der Psychothriller, gehen ganz nahtlos ineinander über.«
Süddeutsche Zeitung (Fritz Göttler)

»Mit bösem Witz und Sinn fürs Skurrile erzählt Mercedes Rosende dieses Schurkenstück. Seinen Pfiff verdankt der Roman den intelligenten Twists und den vielen falschen Fährten, auf die Rosende ihre Leser führt.«
Perlentaucher.de (Thekla Dannenberg)

»Ein Roman, der es in sich hat, ohne Erbarmen, dafür mit viel schwarzem Humor: sehr böse, im besten Sinn, wie Mercedes Rosende hier die Gesellschaft Uruguays und speziell der Hauptstadt Montevideo fies aufs Korn nimmt. Und: Krimi kann sie auch – vom Feinsten.«
WDR (Ulrich Noller)

»Eine Erzählerstimme schildert die Story aus wechselnden Perspektiven; cool, lässig, auch kaltblütig, meist unbeteiligt und immer in den Gassen der pulsierenden Altstadt von Montevideo, sehr bildstark und filmisch, temporeich, klug und höchst gewitzt. Ein schmaler Roman, aber großes Kino, wild und labyrinthisch, ironisch und bissig, stilles Kammerspiel und Verfolgungsjagd mit quietschenden Reifen und blutiger Schießerei, alles in einem. Nur eines nicht: eine klare Grenze von Gut und Böse, Schuld und Unschuld.«
BR 2 (Cornelia Zetzsche)

»Die Perspektiven wechseln, sie erlauben Einblicke in ganz verschiedene Lebensweisen und soziale Schichten. Ein Roman voller Gesellschaftskritik und Komik.«
Bibliothek für Entwicklungspolitik (Cornelia Zetzsche)

»Was anfängt wie ein klassischer Kleinkriminellerlumpiloserroman, dreht sich allmählich in Richtung UnterschätztbloßkeineFrauenroman. Neue humor- und witzbegabte Töne vom Rio de la Plata. Sehr willkommen.«
kaliber38.de (Thomas Wörtche)

»Wenn es kurz vor Schluss zum Showdown kommt, gibt es kein Halten mehr. Große Waffen kommen zum Einsatz, Montevideo explodiert und hat Tote zu beklagen. Im Zentrum dieses Romans stehen jedoch die Figuren. Arme Typen, die man nicht vergessen kann.«
Culturmag (Katja Bohnet)

Weitere Ausgaben:
Hauptlesemotive: Nervenkitzeln
Nebenlesemotive: Entspannen
Produktart: Taschenbuch
Produktform: Taschenbuch

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