Kultur
Puchner, Martin (12.04.2025)Kultur · Puchner, Martin
Eine neue Geschichte der Welt
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- Verlag: Klett-Cotta
- Autor: Puchner, Martin
- Übersetzer: Heinemann, Enrico
- ISBN: 978-3-608-96659-6
- Veröffentlichung: 12.04.2025
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 432 Seiten
- Maße: 138 x 220 (B/H)
- Gewicht: 620
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Culture. The Story of Us, From Cave Art to K-Pop
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 2. Druckaufl., 2025
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entdecken
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Großer Presseschwerpunkt
Eine triumphale Neuerzählung der Menschheitsgeschichte
»Und so ist in dieser anderen Art der Kulturgeschichte auch eine zeitgemäße kleine, rebellische Kulturtheorie eingeschmuggelt, die uns vor dem Irrtum bewahren kann, dass mit der Kultur etwas nicht stimmt.« Thorsten Jantschek, Deutschlandfunk Kultur
Auf einer Reise von der Chauvet-Höhle in Frankreich durch Nofretetes Ägypten, das klassische Griechenland, die Bibliotheken der Azteken, Ashokas Indien, das China der Tang-Dynastie und weitere Epochen: Diese leicht verständliche und unterhaltsame Big History des deutschamerikanischen Literaturwissenschaftlers Martin Puchner enthüllt die Entstehung und Gründe menschlicher Kultur – und wie kulturelle Aneignung dies ermöglichte.
Wozu brauchen wir Kunst und Kultur überhaupt? Warum sollten wir uns mit unserer Vergangenheit beschäftigen? Martin Puchner erzählt mitreißend, warum wir nur durch Kultur in der Lage waren, unsere Fähigkeiten zu entwickeln, und wie sie durch unsere Begegnungen, kollektiven Verluste und Wiederentdeckungen, Innovationen, Nachahmungen und Übernahmen Gesellschaften über die Jahrhunderte vorangetrieben und unser Überleben gesichert hat. Kultur kann daher nicht als Ressource einer einzelnen Gruppe gesehen werden, sondern entsteht im Austausch mit anderen, als geliehene Form und Verschmelzung von Ideen – durch Zeichnen, Sprechen, Speichern von Wissen. Wie ein riesiges Recyclingprojekt werden kleine Fragmente aus der Vergangenheit hervorgeholt und neu genutzt. Anhand bisher unbekannter Beispiele ermöglicht Puchner einen spannenden, neuen Blick auf die Menschheit und liefert ein wichtigen Beitrag zur Debatte über Originalität und kulturelle Aneignung.
»Eine deutliche Absage an diejenigen, die behaupten, dass Kultur Eigentum von Gruppen, Nationen, Religionen oder Ethien sein kann.« The New York Times
»Dieses Buch ... ist ein Geschenk, das man genießen sollte.« The Boston Globe
»Ein bemerkenswertes Buch.« Kwame Anthony Appiah
»Ein halsbrecherischer, äußerst fesselnder Überblick über die Wege kultureller Überlieferung - wie Ideen, Geschichten und Lieder überleben, sich verändern, verschwinden, geliehen, verfeinert, übernommen und verbessert werden. Die Lektüre dieses Buches war wie ein Kurs in Geschichte der Geisteswissenschaften bei einem Weltklasse-Professor ... Ich habe auf jeder Seite Sätze unterstrichen.« Anthony Doerr
Rezensionen „Kultur"
»Der unpolemische Ton Puchners und seine Lust, historische Spuren fast wie einen True-Crime-Podcast zusammenzuführen, lässt einen – kein geringer Verdienst – die hitzigen Debatten zwischendurch vergessen. […] Sein Buch ist ein Versuch, wieder etwas mehr Leute an die Geschichte heranzuführen – auch solche, die nicht mehr so viel lesen.« Tobi Müller, WOZ, 19. Juni 2025WOZ (Tobi Müller)
»›Kultur‹ ist ein gelehrtes, zugleich leidenschaftlich geschriebenes Buch – ein Manifest gegen kulturelle Abschottung und identitäre Verengungen. In einer Zeit, in der "nationale Identität" wieder zur Parole wird, erinnert Puchner daran, dass nicht die Abgrenzung Kulturen stark macht, sondern die Fähigkeit zur Öffnung, zur Aneignung, zur Integration anderer Ideen. In dieser produktiven Vermischung liegt ihre Stärke und ihr schöpferischer Kern – und vielleicht auch ihre größte Hoffnung.« Ralf Nestmeyer, Humanistischer Pressedienst, 19. Juni 2025
HPD - Humanistischer Pressedienst (Ralf Nestmeyer)
»Dieses Buch ist […] im thematischen, Jahrtausende überwölbenden Bogen detailliert und gebildet, waghalsig und gekonnt gemeistert. Und: Es ist beschwingt, ja ansteckend optimistisch.« Alexander Kluy, Buchkultur, Ausgabe 03/2025
Buchkultur (Alexander Kluy)
»Martin Puchner stellt […] prägende Ereignisse und Prozesse vor, die eindrucksvoll belegen, wie eng Kulturen miteinander verflochten sind. Damit befruchtet sein Buch die aktuelle Debatte über kulturelle Identität.« Hans-Martin Schönherr-Mann, Spektrum der Wissenschaft, 21. Mai 2025
Spektrum der Wissenschaft (Hans-Martin Schönherr-Mann)
»So wie Puchner die kulturellen Aneignungs- und Transformationsprozesse zeichnet, entsteht das Bild einer überaus widerstandsfähigen, resilienten, wendigen und anpassungsfähigen Kultur, die allen Bedrohungen gewachsen zu sein scheint. Und so ist in dieser anderen Art der Kulturgeschichte auch eine zeitgemäße kleine, rebellische Kulturtheorie eingeschmuggelt, die uns vor dem Irrtum bewahren kann, dass mit der Kultur etwas nicht stimmt.« Thorsten Jantschek, Deutschlandfunk Kultur, 30. April 2025
Deutschlandfunk Kultur (Thorsten Jantschek)
»›Kultur – Eine neue Geschichte der Welt‹ ist ein weit ausgreifendes, kenntnisreiches und leidenschaftlich geschriebenes Werk, das die Leser auf eine kulturhistorische Weltreise mitnimmt. Puchner gelingt es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und das Bewusstsein für die transkulturellen Dynamiken menschlicher Geschichte zu schärfen. Die Darstellung ist reich an Beispielen, oft elegant formuliert und in ihrer Perspektive erfrischend global.« Ralph Krüger, Kulturbuchtipps, 26. April 2025
Kulturbuchtipps (Ralph Krüger)
»Ein wichtiges Buch in Zeiten zunehmender Abgrenzung.« Martin Hubert, Deutschlandfunk, 14. April 2025
Deutschlandfunk (Martin Hubert)
»Die heute vieldiskutierte und kritisierte kulturelle Aneignung erscheint einem nach Lesen dieses Buches in anderem Licht.« Severine Naeve, NDR Kultur, 10. April 2025
NDR Kultur (Severine Naeve)
Biografie – Puchner, Martin
Martin Puchner, geboren 1969 in Erlangen, ist mehrfach preisgekrönter Autor und Professor für Englische und Vergleichende Literaturwissenschaft in Harvard. Er ist Verfasser und Herausgeber von zahlreichen Büchern, die auch ins Deutsche übersetzt wurden. Er lebt in Cambridge, Massachusetts.
Enrico Heinemann hat Romanistik und Philosophie in Tübingen, Lille und Mailand studiert. Seit 1987 übersetzt er Sachbücher und Belletristik aus dem Englischen, Französischen und Italienischen. Er ist Mitglied der Sachbuchwerkstatt (sachbuchwerkstatt.de).
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