Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019
Evaristo, Bernardine (18.01.2021)Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019 · Evaristo, Bernardine
Roman
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- Verlag: Tropen
- Autor: Evaristo, Bernardine
- Übersetzer: Handels, Tanja
- ISBN: 978-3-608-50484-2
- Veröffentlichung: 18.01.2021
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 512 Seiten
- Maße: 143 x 215 (B/H)
- Gewicht: 707
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Girl, Woman, Other
- Originalsprache: englisch
- Auflage: 13. Druckaufl., 2022
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Entspannen
- Lesemotiv: Leichtlesen
- Nebenlesemotive: Entspannen
- Nebenlesemotive: Leichtlesen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
- Spitzentitel - Der Nr. 1-Bestseller aus Großbritannien - Über 500.000 verkaufte Exemplare in Großbritannien - Aus dem Englischen von Tanja Handels, der preisgekrönten Übersetzerin von Zadie Smith Vielfach ausgezeichnet: - Booker-Preisträgerin 2019 - The British Book Awards: Fiction Book of the Year & Author of the Year - Indie Book Award for Fiction 2020 - Book of the Decade: The Guardian - Book of the Year: Oprah Magazine’s Best LGBTQ Book - TIME’s 100 Must Read Books - CBC’s 28 Best International Fiction - Elle’s 13 Best Feminist Books - Amazon Editors’ Pick of the Year - The Times’ Best Audio Book of 2019
»Ein beeindruckender, leidenschaftlicher Roman über das Leben schwarzer britischer Familien, ihre Kämpfe, Schmerzen, ihr Lachen, ihre Sehnsüchte und Lieben.«
Jury des Booker-Preises
In »Mädchen, Frau etc.« verwebt Bernardine Evaristo die Geschichten schwarzer Frauen über ein Jahrhundert zu einem einzigartigen und vielstimmigen Panorama unserer Zeit. Ein beeindruckender Roman über Herkunft und Identität, der daran erinnert, was uns zusammenhält.
Die Dramatikerin Amma steht kurz vor dem Durchbruch. In ihrer ersten Inszenierung am Londoner National Theatre setzt sie sich mit ihrer Identität als schwarze, lesbische Frau auseinander. Ihre gute Freundin Shirley hingegen ist nach jahrzehntelanger Arbeit an unterfinanzierten Londoner Schulen ausgebrannt. Carole hat Shirley, ihrer ehemaligen Lehrerin, viel zu verdanken, sie arbeitet inzwischen als erfolgreiche Investmentbankerin. Caroles Mutter Bummi will ebenfalls auf eigenen Füßen stehen und gründet eine Reinigungsfirma. Sie ist in Nigeria in armen Verhältnissen aufgewachsen und hat ihrer Tochter Carole aus guten Gründen einen englischen Vornamen gegeben.
Auch wenn die Frauen, ihre Rollen und Lebensgeschichten in Bernardine Evaristos Mädchen, Frau etc. sehr unterschiedlich sind, ihre Entscheidungen, ihre Kämpfe, ihre Fragen stehen niemals nur für sich, sie alle erzählen von dem Wunsch, einen Platz in dieser Welt zu finden.
Stimmen zum Buch:
»Komplex, scharfsinnig, schmerzhaft, witzig, aufschlussreich und vor allem unterhaltsam.«
The Boston Globe
»Evaristos Fähigkeit, zwischen den Stimmen, Orten und Stimmungen zu wechseln, erinnert an eine außergewöhnliche Dirigentin und ihr Orchester.«
The Paris Review
»Sprüht vor Vitalität«
Financial Times
»Der Roman des Jahres.«
Washington Review of Books
Rezensionen „Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019"
»Evaristos Heldinnen sind fehlbar, verletzlich, voller Leben.« Sonja Zekri, SZ, 17./18. Juli 2021Süddeutsche Zeitung (Sonja Zerki)
»Evaristos Roman durchmisst die Geschichte Englands als sukzessive postkoloniale Befreiungsbewegung, die Fragen von Gender und Race, und sogar den Brexit thematisiert. […] Mädchen, Frau etc. ist ein feministischer Roman, ein Roman über das multikulturelle London, aber auch ein Roman, der noch vieles mehr kann.« Anna Auguscik, Deutschlandfunk, 11. Februar 2021
Deutschlandfunk (Anna Auguscik)
»Hat viel Witz – und eine mitreißende Sprache.« Martina Sulner, Sonntag, 08. Februar 2021
Der Sonntag (Martina Sulner)
»Tatsächlich ist jedes Leben so präzise und individuell geschildert, in einer rhythmischen Sprache, die die Grammatik ins Schwingen bringt, dass man den Roman, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand legen möchte.« Xaver von Cranach, Spiegel Kultur, 26. November 2021
SPIEGEL Online (Xaver von Cranach)
»Provokation mit einem gehörigen Schuss Humor. Ein exzellentes Buch.« Uwe Grosser, Heilbronner Stimme, 05. Juni 2021
Heilbronner Stimme (Uwe Grosser)
»Ganz großes Kino, wie die Autorin ihre Familiennetze knüpft und dabei bis in das 19. Jahrhundert zurückgeht. […] Selten habe ich ein Buch derart ungern aus der Hand gelegt.« Angelika Herzog, Recklinghäuser Zeitung, 15. April 2021
Recklinghäuser Zeitung (Angelika Herzog)
»[…] Voller Witz und Einfühlungsvermögen.« Renate Kraft, L.MAG, April 2021
L-Mag (Renate Kraft)
»Mädchen, Frau etc. ist in vielerlei Hinsicht ein Buch, wie man es so noch nicht gelesen hat. [...] Zwölf Lebensgeschichten werden erzählt [...]. Jedes Leben, jeder Satz, jedes Wort hat seine Berechtigung. Zwölfmal Leben, Liebe, Leiden, zwölfmal Aufstieg und Abstieg, zwölfmal Hoffnungen, die enttäuscht werden, und Ängste, denen sich gestellt werden muss.« Xaver von Cranach, Zeit Bestsellerheft, April 2021
Zeit Bestellerheft (Xaver von Cranach)
»ein packender Roman, rappelvoll mit Geschichten über unvergessliche Frauen, die so manche zurzeit hitzig geführte politsche Debatte lässig entkräften.« Renzo Wellinger, Kulturtipp, 30. März 2021
Kulturtipp (Renzo Wellinger)
»Evaristos literarische Wunderwaffe ist Empathie« Profil, 28. März 2021
Profil (Renzo Wellinger)
»Mädchen, Frau etc. ist für mich ein Instant Classic und wird somit Teil meines selbstaffirmativen Mosaiks.« Joy Denalane, Die Zeit, 25. März 2021
Die Zeit (Joy Denalane)
»Das Erfrischende an Evaristos Roman: er glaubt an die Möglichkeit von Veränderung, sogar in Brexit-Großbritannien.« Sigrid Löffler, FALTER, 23. März 2021
FALTER (Sigrid Löfffler)
»Bernadine Evaristo erlaubt tiefe Einblicke, moralisiert und wertet nicht, sondern fabuliert differenziert und divers, lustvoll und literarisch – jenseits von Hautfarbe, Geschlecht und sexueller Orientierung. Und fügt mit Mädchen, Frau etc. der mythischen Zahl 12 eine ganz neue Dimension hinzu. Mehr Menschsein geht nicht.« Barbara Renno, SR 2, 08. März 2021
SR 2 KulturRadio (Barbara Renno)
»Dieser Ausnahmeroman ist eine Schule gegen Schwarz-Weiß-Denken. […] Evaristo erzählt […] mitreißend, lebendig und amüsant.« Denis Scheck, Lesenswert Quartett
lesenswert Quartett (Denis Scheck)
»Ein großer Roman wie für unsere Gegenwart geschrieben und doch keiner, der dem Zeitgeist hinterherläuft.« Rainer Moritz, Chrismon, März 2021
Chrismon (Rainer Moritz)
»Bernardine Evaristo stemmt sich mit ihrem preisgekrönten Roman Mädchen, Frauen etc. gegen falsche Erwartungen und verzerrende Sichtweisen in Fragen von Gender, Rassismus und Diversität. […] Ein im wahrsten Sinne grenzüberschreitendes, fluides und hochintelligentes Diversitätsereignis« Ingo Petz, Neues Deutschland, 21. Februar 2021
nd (Ingo Petz)
»Es ist die Spezialität dieser Autorin, jedes dieser Leben sehr genau und detailreich zu beschreiben, ohne auch nur mit einem einzigen Satz zu langweilen. Man folgt ihr gebannt in die unterschiedlichen Lebensentwürfe, die am Ende so genial alle miteinander verwoben sind.« Manuela Haselberger, Freie Presse, 20. Februar 2021
Freie Presse (Manuela Haselberger)
»Ihr Buch ist ein wichtiges, kämpferisches Stück Literatur, das ausgesprochen lesbar ist.« Nicole Tauer, Die Rheinpfalz, 20. Februar 2021
Die Rheinpfalz (Nicole Tauer)
»Selten werden die Themen der Stunde so unterhaltsam verhandelt wie von Bernadine Evaristo. […] Das Faszinierende an diesem jüngsten ihrer neun Romane ist nicht allein die Vielfalt der zwölf Lebensgeschichten, die sie zum Porträt der Gesellschaft fügt. Es ist auch die Leichtigkeit, mit der sie deutlich macht, dass und wie alles zusammenhängt: miteinander und mit der Geschichte des Rassismus in Großbritannien.« Janina Fleischer, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 16. Februar 2021
Hannoversche Allgemeine Zeitung (Janina Fleischer)
»Hautfarbe, so die Erkenntnis am Ende der gut fünfhundert Seiten, sagt erst einmal noch nicht besonders viel über einen Menschen. Das klingt redundant, ist aber angesichts der kaum auszurottenden stereotypen Darstellungen sogenannter Quotenminderheiten leider immer noch nötig. Wenn diese Einsicht allerdings am Ende eines Buches steht, das weitgehend auf erhobene Zeigefinger verzichtet und stattdessen auf Formwillen, Leichtigkeit, Wärme und Humor setzt, ist das keine ganz schlechte Bilanz.« Andrea Diener, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 2021
FAZ (Andrea Diener)
»Ein großer Wurf. […] Bernadine Evaristo ist eine intelligente Erzählerin mit Talent zur Selbstironie. […] Die Schriftstellerin kennt keine Berührungsängste, taucht ein ins pralle Leben ihrer zwölf Heldinnen.« Bettina Ruczinsky, Sächsische Zeitung, 10. Februar 2021
Sächsische Zeitung (Bettina Ruczinsky)
»Der Roman ist ein breites Kaleidoskop der britischen Gesellschaft.« Anna Vollmer, FAS, 31. Januar 2021
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (Anna Vollmer)
»Eine ungeheure Vielfalt an Lebenswirklichkeiten und -problemen.« Michael Wurmitzer, Der Standard, 29. Januar 2021
Der Standard (Michael Wurmitzer)
»Ein überfälliges Buch, das Lese-Horizonte erweitert.« Theresa Hübner, WDR, 21. Januar 2021
WDR 5 (Theresa Hübner)
»Wenn der Zeitgeist je einen Roman hervorgebracht hat, der zu 100 Prozent identisch mit diesem ist, so ist es dieser. Diversity als Erzählprogramm, Intersektionalität als Poetologie, wokeness als Ästhetik: der erste Roman unserer Gegenwart, der einer streng identitätspolitischen Familienaufstellung folgt. [...] Dank der süffigen, temporeichen und witzigen Erzählweise (in so einem freejazzhaft swingenden Stil, dessen Sätze wie in einem einzigen Flow punktlos ineinander übergehen) ist Mädchen, Frau etc. weder Agitprop noch saurer Kitsch [...]. Sagen wir so: Es ist ein vergnüglicher Roman, der es wert ist, darüber herzlich zu streiten.« Ijoma Mangold, Zeit, 20. Januar 2021
Die Zeit (Ijoma Mangold)
»Wer sind überhaupt Wir? In Evaristos Buch Frau, Mädchen, etc. ist das Wir ein Dutzend schwarzer Frauen, deren Geschichten über je rund 30 Seiten erzählt werden und die die 62-jährige Professorin für Kreatives Schreiben darüber hinaus kunstvoll miteinander vernetzt.« Aspekte, 15. Januar 2021
Aspekte (Ijoma Mangold)
»Ein Buch, in das ich immer noch verliebt bin. […] Ich habe mich unfassbar gern in diesem schillernden Menschenkaleidoskop aufgehalten und freue mich darauf, das Buch ein zweites Mal zu lesen.« Olivia Wenzel, Süddeutsche Zeitung, 29. Dezember 2020
Süddeutsche Zeitung (Olivia Wenzel)
»Im 21. Jahrhundert ist es mehr denn je eine der größten Herausforderungen, das Zusammenleben zu lernen, uns gegenseitig anzuerkennen und wahrzunehmen. Trotz der oberflächlichen Unterschiede. Die Geschichten der Frauen in diesem Buch zeigen uns auf eindrückliche Weise, wie das erreicht werden kann.« Barack Obama »Ein wundervolles Buch, das es schwer macht, danach etwas zu lesen, das nicht ebenso herzergreifend, clever gestrickt und humorvoll ist.« Mein/4, Juni 2021 »Ein großartiges Gesellschats-Kaleidoskop. [...] Evaristo erzählt mit genauem, auch gnadenlosen Blick, pointiert und ironisch von den Dingen, die zu lange im Schatten standen und bis heute stehen.« ttt, 14. Februar 2021
Süddeutsche Zeitung (Olivia Wenzel)
Biografie – Evaristo, Bernardine
Bernardine Evaristo, geboren 1959, wuchs als viertes von acht Kindern in London auf. Sie ist Professorin für Kreatives Schreiben an der Brunel University London und Präsidentin der Royal Society of Literature. Sie gewann als erste Schwarze Autorin den Booker-Preis für ihren Bestsellerroman Mädchen, Frau etc. (2021). Außerdem bei Tropen erschienen: Manifesto. Warum ich niemals aufgebe (2022), Mr. Loverman (2023) und Zuleika (2024).
Tanja Handels, geboren 1971, lebt und arbeitet in München, wo sie englischsprachige Literatur von Zadie Smith, Toni Morrison, Nicole Flattery und vielen anderen übersetzt. Für ihre Arbeit wurde sie u. a. mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.
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