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„Man guckt ja schon durch eine Minderheitsbrille“

Produktinformationen "„Man guckt ja schon durch eine Minderheitsbrille“"
  • Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
  • Hirsch, Erika
  • 978-3-95565-713-0
  • 01.02.2026
  • 160 x 233 (B/H)
  • mit Klappen
  • deutsch
  • 242 Seiten
  • 7 %

  • Steffi Wittenberg, geb. Hammerschlag, (1926–2015) war über viele Jahrzehnte eine wichtige Stimme der jüdischen Überlebenden in Hamburg. Sie wurde auf drei Kontinenten unmittelbare Zeitzeugin grundverschiedener Epochen und Systeme. Als jüdisches Mädchen durchlebte sie die Nazizeit in Hamburg, bevor sie und ihre Mutter im Dezember 1939 gerade noch Aufnahme in Uruguay fanden. Hier lernte Steffi ihren späteren Ehemann Kurt kennen, einen aus Ostpreußen emigrierten, in der antifaschistischen Exilbewegung engagierten Juden. 1948 folgte Steffi ihm nach Texas. Dort traten sie gemeinsam in der Bürgerrechtsbewegung gegen die Diskriminierung der schwarzen Bevölkerung ein, was zu einem Verfahren gegen sie führte. 1951 mussten sie die USA verlassen, und Steffi kehrte mit Kurt nach Hamburg zurück. Hier blieb sie politisch aktiv. An die Schrecken der Naziherrschaft zu erinnern und daraus Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen, das war bis ins hohe Alter ihr zentrales Anliegen. Die Historikerin Erika Hirsch schildert Steffi und über weite Teile auch Kurt Wittenbergs Lebensweg und bettet ihr persönliches Erleben in das Zeitgeschehen ein. Die zahlreichen im Buch verwerteten persönlichen Dokumente aus Steffis gesamtem Leben machen viele ihrer Gedanken, Hoffnungen, Ängste und auch Zweifel anschaulich. Mit Geleitworten von Anna von Villiez und Cornelia Kerth
    Hauptlesemotive: Auseinandersetzen
    Produktart: Taschenbuch
    Produktform: Taschenbuch

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