Mary Shelleys Zimmer
Feldhaus, Timo (12.04.2022)Mary Shelleys Zimmer · Feldhaus, Timo
Als 1816 ein Vulkan die Welt verdunkelte
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- Verlag: Rowohlt
- Autor: Feldhaus, Timo
- ISBN: 978-3-498-00236-7
- Veröffentlichung: 12.04.2022
- Produktform: Hardcover
- Umfang: 320 Seiten
- Maße: 135 x 27 x 209 (B/T/H)
- Gewicht: 414
- Sprache: deutsch
- Auflage: 2. Auflage
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Eintauchen
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Unter der Vulkanwolke: Als die Monster der Moderne erschaffen wurden.
- Ein atemraubendes Panorama des kältesten Sommers in Europa.Das Porträt der jungen Mary Shelley und ihres romantischen Freundeskreises.
Der Tambora explodiert. Der Vulkanausbruch auf einer indonesischen Insel ist der heftigste der Neuzeit und bewirkt enorme Klimaveränderungen. Kalt und dunkel wird es, auch in Europa kommt es 1816 zu einem Jahr ohne Sommer.
Timo Feldhaus folgt der riesigen Schwefelwolke, die die Welt verdüstert, und beobachtet, was unter ihr geschieht: Goethe entdeckt die Wolkenwissenschaft, Caspar David Friedrich malt die giftgelben und rot eingetrübten Sonnenuntergänge, Napoleon sitzt einsam auf der Insel St. Helena und hat alles verloren. Ein Mädchen sieht ihre Familie verhungern und irrt durch ein Deutschland, in dem die nationale Idee aufkeimt. In Genf kommt es zu einer künstlerischen Eruption: Die achtzehnjährige Mary Shelley, gerade mit ihrer Liebe aus London geflohen, versteckt sich vor dem Frost und den Unwettern bei Lord Byron, dem ersten Rockstardichter. Hier kommt der stillen, hochtalentierten Frau mit den verrückten Freunden und berühmten Eltern die Idee für ihren ersten Roman: die Geschichte von Frankenstein und seinem Monster, die erste Science-Fiction.
Timo Feldhaus beschreibt einen Himmel und eine Welt im Umbruch – die der heutigen überraschend ähnlich ist. Es ist eine abenteuerliche Liebesgeschichte inmitten einer Klimakatastrophe.
Rezensionen „Mary Shelleys Zimmer"
Pointensicher, geistreich und kurzweilig erzählt.Zeit Online (Marianna Lieder)
Hinreißend und bildmächtig.
Neue Zürcher Zeitung (Oliver Pfohlmann)
Man möchte es mindestens zweimal lesen.
taz (Laura Ewert)
Man folgt Shelleys irrem Leben hingebungsvoll, so begeistert und melancholisch wird es erzählt.
Der Spiegel (Xaver von Cranach)
Ein furioses Debüt.
der Freitag (Marlen Hobrack)
In einem Jahr ohne Sommer erfand eine WG die Moderne.
3Sat "Kulturzeit" (Lotar Schüler)
Ein toller, ein kluger Schmöker, angesiedelt an einem pulsierenden, knirschenden und explosiv zischenden Moment des historischen Umbruchs.
Donaukurier (Sabine Busch-Frank)
Ein aufregend zu lesendes multiperspektivisches Zeitmosaik.
Straubinger Tagblatt (Oliver Pfohlmann)
Ein Roman, der die Vergangenheit lebendig werden lässt – durch eine spritzige, moderne, aufs Heute gedrehte Sprache.
berliner-zeitung.de (Tomasz ; Bettina Kurianowicz ; Cosack)
Ein Buch, das kribbelig, wach und lustig macht, denn so übermütig und keck hat schon lange niemand mehr geschrieben.
Bayern 2 "Diwan" (Stephanie Metzger)
Timo Feldhaus zeichnet das Porträt einer Zeit, deren Fragen und Widersprüche heute aktueller sind denn je.
Berliner Zeitung (Anselm Neft)
Wirklich beeindruckend an diesem Buch (ist), dass der Autor es schafft, all diese Erzählstränge zu einer Meditation über den Fortschrittsbegriff zu verweben.
tagesanzeiger.ch (Nina Kunz)
Was für dieses Buch .. einnimmt, ist sein empathischer Tonfall.
Süddeutsche Zeitung (Harald Eggebrecht)
Feldhaus vergnügt mit Anekdoten, spannenden historischen Momentaufnahmen und privaten Einblicken. Der Clou: Alles ist miteinander verbunden.
WDR Westart Lesestoff (Corinne Orlowski)
Lesenswert.
Monopol (Friedrich von Borries)
Alles mit frischer Respektlosigkeit zu einem Bild vermischt, das im Kopf hängen bleibt.
Brigitte (Meike Schnitzler)
Eine höchst gelungene Mischung aus historischem Roman und „Climate Fiction“, gründlich recherchiert und geschrieben in einem leichtfüßigen Stil, der stellenweise an Daniel Kehlmann erinnert.
Schwäbisches Tagblatt (Meike Schnitzler)
Der Roman ist auf beinahe altmodische Weise leicht zu lesen ... Feldhaus verknüpft wie ein hyperauktorialer Erzähler eine frühe Klimakatastrophe mit einer Liebesgeschichte, das nationale Erwachen in Deutschland mit Napoleon im Südatlantik – und springt so hurtig von einem Schauplatz zum nächsten, dass es eine Freude ist.
Spiegel.de (Arno Frank)
Ein gelungenes Cross-over zwischen Florian Illies’ Prinzip von „1913“ und Kehlmanns „Vermessung der Welt“ – ohne bildungsbürgerliche Biederkeit.
Stern (Arno Frank)
Timo Feldhaus schraffiert die Windungen dieser Geschichte, bis das Porträt einer Ära entstanden ist
Welt am Sonntag (Arno Frank)
Biografie – Feldhaus, Timo
Timo Feldhaus, geboren 1980, ist Journalist und Autor. Nach einem Studium der Literaturwissenschaft und Soziologie schreibt er für Zeit Online, Monopol und die Welt am Sonntag über Kunst- und Gesellschaftsthemen. Mit seiner Familie lebt er in Berlin.
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