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Meine Mutter hätte es Krieg genannt

Politkowskaja, Vera & Giudice, Sara (16.09.2023)
Produktinformationen "Meine Mutter hätte es Krieg genannt"
  • Tropen
  • Politkowskaja, Vera & Giudice, Sara
  • Försch, Christian & Thoma, Amelie
  • 978-3-608-50195-7
  • 16.09.2023
  • 192 Seiten
  • 128 x 210 (B/H)
  • 268
  • deutsch
  • Una madre. La vita e la passione per la verità di Anna Politkovskaja
  • ita
  • 2. Auflage
  • 7 %
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
  • Erstmals erzählt die Tochter über Leben und Tod ihrer Mutter Anna PolitkowskajaEin Appell gegen Populismus und ein Aufruf für mehr Menschlichkeit und ToleranzErscheint in 15 Ländern

»Der Fall Politkowskaja steht symbolhaft für die Pressefreiheit« Angela Merkel

Am 7. Oktober 2006 wird die Journalistin Anna Politkowskaja vor ihrer Wohnung in Moskau ermordet. Es ist das tragische Ende einer jahrzehntelangen Verfolgung durch den russischen Staatsapparat. Auf einen Schlag wird Anna Politkowskaja zur weltweiten Symbolfigur für den Kampf um Gerechtigkeit und Meinungsfreiheit. Bis heute gilt sie als eine der wichtigsten Kritikerinnen von Putins Russland. In diesem Buch erzählt ihre Tochter erstmals die ganze Geschichte ihrer Mutter: persönlich, bewegend und erschreckend aktuell.
Als Anna Politkowskaja starb, war ihre Tochter Vera 26 Jahre alt. Mit diesem Buch setzt sie dem Vermächtnis ihrer Mutter ein Denkmal. Eindrücklich erzählt sie von ihrer Mutter als einem Vorbild, als einer Frau, die sich nicht einschüchtern ließ, als einer Frau, die es Krieg genannt hätte. Sie zeigt, wie deren kompromissloser politischer Kampf bis in die innersten Familienstrukturen hineinreichte, und auch, welche Schatten er warf. Vera Politkowskaja legt die Mechanismen des russischen Machtapparates offen und rückt unsere aktuellen politischen Debatten in ein neues Licht. Indem sie einen Blick zurück auf den letzten großen Russischen Krieg in Tschetschenien wirft, ergründet sie auch den Krieg unserer Tage.
Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Kraft der Wahrheit. Ein bewegendes Porträt und ein kämpferisches Manifest.


»Ein schwarzer Blick in die Zukunft. Schwarz wie die Farbe des russischen Öls, mit dem hierzulande die Wohnzimmer geheizt werden. Es scheint höchste Zeit, einmal genauer nachzufragen, was für ein Land das eigentlich ist, aus dem es kommt.« WDR

»Bis zu ihrer Ermordung am 07.10.2006 kannten nur diejenigen, die sich mit dem Tschetschenienkrieg befasst hatten, den Namen dieser mutigen Journalistin. Von einem Tag auf den anderen wurde ihr stets traurig-entschlossenes Gesicht zum Symbol für die Meinungsfreiheit.« Emmanuel Carrère

»Anna Politkowskajas Aufschrei hallt noch immer nach, raubt einem den Atem und rüttelt das Gewissen auf.« Roberto Saviano

Rezensionen „Meine Mutter hätte es Krieg genannt"

»[E]ine Hommage an den Journalismus und dessen Aufgabe, als vierte Macht in Demokratien zu agieren.« Karin Pollack, der Pragmaticus, März 2024
Der Pragmaticus (Karin Pollack)

»[E]in eindrückliches Porträt Anna Politkowskajas als unermüdliche Verfechterin der Wahrheit über Krieg und Unterdrückung und als Mutter und Familienfrau, die den Kindern und dem Ehemann einiges abverlangte und doch versuchte, für sie da zu sein. […] Vera Politkowskaja erzählt, ohne zu beschönigen, und damit gelingt ihr, die Komplexität nachvollziehbar aufzuzeigen.« Liliane Struder, Friedenszeitung, Ausgabe 48, März 2024
Friedenszeitung (Liliane Struder)

»Eine Chance für die Leser, die aktuelle Situation neu zu beleuchten und zu bewerten. Das Buch kommt zur rechten Zeit. Lesenswert!« Axel Woile, IF, Ausgabe 01/2024
IF - Zeitschrift für innere Führung (Axel Woile)

»Heute, siebzehn Jahre nach Anna Politkowskajas Tod, braucht es solche mutigen russischen Stimmen mehr als je zuvor.« Jens Uthoff, WOZ, 26.10.2023
WOZ (Jens Uthoff)

»Vera [Politkowskaja] erzählt ungeschminkt von ihrer Familie, ihrem Land und Putins Feldzug gegen die Ukraine.« Christhard Läpple, ZDF Heute Journal, 26.10.2023
ZDF (Christhard Läpple)

»Ihr von großem Respekt vor deren Vermächtnis getragenes Buch erzählt nicht nur die Biografie einer außergewöhnlichen Frau, sondern hat auch das Zeug, als Ausgangspunkt für Diskussionen über die Notwendigkeit der Aufklärung unter den Bedrohungen autoritärer Regimes zu dienen.« Kirstin Breitenfellner, Falter, 20.10.2023
FALTER (Kirstin Breitenfellner)

»Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen mag.« Dorle Neumann, Münstersche Zeitung, 07.10.2023
Münstersche Zeitung (Dorle Neumann)

»Das Zeugnis eines langanhaltenden, generationenübergreifenden Schocks und als solches sehr lesenswert.« Matthias Schmidt, MDR Kultur, 20. September 2023
mdr Kultur (Matthais Schmidt)

»Es gibt Geschichten, die fügen sich wie Puzzleteile in das große Ganze, das seit Jahren in Russland vor sich geht. Die Geschichte der Familie Politkowskaja ist so ein Puzzleteil. […] Eine Heimat, in der es absehbar keine Zukunft für sie [Vera Politkowskaja] und ihre Tochter geben kann; wo beide nicht sicher leben können. Der Schmerz darüber transportiert sich über die vielen kleinen Episoden im Buch. Ebenso spricht aus ihnen der Scharfsinn der Autorin.« Catrin Stövesand, Deutschlandfunk, 18. September 2023
Deutschlandfunk (Catrin Stövesand)

»Vera Politkowskaja hat ein berührendes Buch geschrieben. Eine kritische Hommage an eine Frau, die das Eintreten für ihre Überzeugung mit dem Leben bezahlte.« 3Sat Kulturzeit, 18. September 2023
3sat Kulturzeit (Catrin Stövesand)

Biografie – Politkowskaja, Vera

P
Politkowskaja, Vera

Vera Politkowskaja, geboren 1980, ist die Tochter der weltweit bekannten Journalistin Anna Politkowskaja, die 2006 ermordet wurde. Vera floh mit Ausbruch des Ukrainekrieges aus Russland an einen sicheren Ort. Dort schrieb sie zusammen mit der Journalistin Sara Giudice das Buch Meine Mutter hätte es Krieg genannt.

Sara Giudice, 1986 in Mailand geboren, ist eine mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Journalistin und Fernseh-Korrespondentin. Sie unterrichtet an der Journalistenschule IULM.


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