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Metamorphosen

Ovid (01.01.1986)
Produktinformationen "Metamorphosen"
  • Reclam, Philipp
  • Ovid
  • Breitenbach, Hermann
  • 978-3-15-000356-5
  • 01.01.1986
  • 789 Seiten
  • 96 x 148 (B/H)
  • Reclams Universal-Bibliothek (356)
  • deutsch
  • 7 %
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  • Taschenbuch
  • Taschenbuch

Von den Anfängen der Welt bis in die Gegenwart: Alles ist in einem ständigen Wandel begriffen. Menschen, Götter, Gegenstände, Tiere – sie verwandeln sich in andere Wesen. Wie es jeweils dazu kommt, erzählt Ovid in diesem fortlaufenden Gedicht in rund 12.000 Hexameter-Versen. Noch heute gehört dieses zu den eindrucksvollsten Werken der Weltliteratur, und es ist eine wahre Schatzkiste der antiken Mythologie.

Versübersetzung mit ausführlicher Einleitung, Erläuterungen, Inhaltsübersicht sowie erklärendem Sach- und Namensregister.

Biografie – Ovid

O
Ovid
Ovid (Publius Ovidius Naso, 20. März 43 v. Chr. Sulmona – um 17 n. Chr.) prägt mit seinen »Metamorphosen« das Bild der Nachwelt auf die griechische Mythologie. Nach einem Studium der Rhetorik in Rom reist Ovid zu Studienzwecken nach Kleinasien und Griechenland. Eine Laufbahn als Beamter bricht er ab und beginnt eine außerordentlich erfolgreiche Dichterlaufbahn in Rom. Aus ungeklärten Gründen wird er 8 n. Chr. auf Geheiß des Kaisers Augustus an den Rand des Imperiums nach Tomi, dem heutigen rumänischen Konstanza, verbannt. Seine literarische Frühphase ist geprägt von erotischen Dichtungen wie »Amores« (»Liebesgedichte«) und »Ars amatoria« (»Liebeskunst«). In der darauffolgenden Phase nimmt er sich großen Sagenzyklen an: Er ergründet mit »Fasti« das römische religiöse Brauchtum und beginnt mit seinen Verwandlungsgeschichten – den »Metamorphosen«, die er im Exil beendet. In Tomi entstehen »Tristia« (»Klagelieder«), in denen er sein Leben Revue passieren lässt und sein Schicksal beklagt. Manche dieser Dichtungen, daneben auch ein Lobgedicht auf Augustus und Tiberius, sollen eine Begnadigung erzielen – ohne Erfolg. Ovid stirbt acht Jahre nach seiner Verbannung im Exil.

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