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Produktinformationen "Modestadt Berlin"
  • Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
  • Kessemeier, Gesa
  • 978-3-95565-730-7
  • 01.08.2025
  • 696 Seiten
  • 210 x 260 (B/H)
  • deutsch
  • 1
  • 7 %
  • Entdecken
  • Auseinandersetzen
  • Buch gebunden
  • Hardcover
„Berlin ist Mode!“, so hieß es 1927. Joe Strassner war ein Star der Modewelt, Lilian Harvey seine Lieblingskundin. Ku’damm und Tiergartenviertel lockten Modebegeisterte. Doch wer kennt heute noch Berliner Designer und Designerinnen der 1920er Jahre? Wer kennt ihre Entwürfe und die Orte, an denen sie arbeiteten? Und warum sind ihre Namen heute unbekannt? Das Buch lädt ein, die vergessene Modegeschichte Berlins wiederzuentdecken: von den Anfängen der Konfektion im 19. Jahrhundert über die goldene Dekade der „Berliner Haute Couture“ in den 1920er Jahren bis hin zur brutalen Zerstörung dieser glanzvollen Welt nach 1933. Hunderte, in historischer Detektivarbeit erstmals rekonstruierte Biographien und Firmengeschichten führender Modehäuser, Modeschöpfer und Modejournalistinnen ebenso wie ihrer prominenten Kundinnen – von Lilian Harvey bis Marlene Dietrich – erlauben einen ganz neuen Blick in die Vergangenheit der Modestadt Berlin, ihren glänzenden Aufstieg und tiefen Fall nach 1933.

Rezensionen „Modestadt Berlin"

"Schon seit den 90er Jahren forscht Gesa Kessemeier zur Modegeschichte der Stadt [...]. Mit ihrem neuen Werk 'Modestadt Berlin: Geschichte der Berliner Konfektion und Modesalons 1836-1936 - 50 Porträts' legt sie ein neues Standardwerk vor und will nach hundert Jahren adäquat an die ehemaligen Protagonisten der Modestadt Berlin erinnern." "Thadeusz lang und breit" (rbb), 2. September 2025 "Ein Prachtband über Aufstieg, kurze Blüte und Zerstörung der Modestadt Berlin" Kreuzer logbuch, September 2025 "Was Leipzig für das Buchgewerbe bedeutete, war Berlin vom Kaiserreich bis zu Hitler für die Bekleidungsindustrie und Modebranche. Alles war in der Hauptstadt konzentriert: kreative Energie, kaufmännische Expertise und aparte Mannequins, die oft Bühnenkünstlerinnen oder Filmstars waren." Sven Crefeld, Kreuzer, September 2025 "Gesa Kessemeier: 'Modestadt Berlin'" Shelly Kupferberg, Deutschlandfunk Kultur Lesart, 20. September 2025 "Bevor näher auf den Inhalt eingegangen wird, müssen die Illustrationen erwähnt werden. Es sind elegante, bezaubernde, dezent sinnliche Schwarzweiß-Fotos, die die damaligen einschlägigen Magazine, wie 'Elegante Welt', 'Die Dame', 'Sport im Bild' u. a., geprägt haben." Konrad Holzer, Flaneurin, Oktober 2025 "80 Jahre hat es gedauert, bis ein Werk wie das Buch Gesa Kessemeiers alle großen Namen aus dem Vergessen holt: 700 Seiten, viele Dutzend grandiose Fotos (zum guten Teil aus der Sammlung Kessemeier), fast ein Bildband, 2,5 Kilogramm schwer: ein wissenschaftlich und optisch berückendes Buch." Maritta Adam-Tkalec, Berliner Zeitung, 11. November 2025 „Die Historikerin Gesa Kessemeier hat nun ein fundiertes Standardwerk herausgegeben, das Berlin als Modestadt wieder in Erinnerung ruft und 50 Menschen, die fürdiesen Ruf verantwortlich waren, dem Vergessen entreißt. Mit stattlichen 700 Seiten und zahlreichen Abbildungen aus alten Modezeitschriften ist dieses opulente Coffee-Table-Book eines, das man immer wieder zur Hand nehmen wird – das perfekte Geschenk für alle Fashionistas dieser Stadt!“ mein KIEZ, Dezember 2025 „Bevor die Nazis kamen, blühte Berlin als Modestadt. Niemand weiß da als die Historikerin Gesa Kessemeier, die schon viel dazu veröffentlicht hat. In ihrem Opus Magnum lässt sie alles über einen langen Laufsteg defilieren Goldenen Zwanziger der Mode ausmachte.“ FAZ, 20. Dezember 2025 Empfohlen im Jahresrückblick Literatur der TAZ, Dezember 2025 "Es ist ein Prachtband geworden. Prächtig nicht nur wegen der unzähligen Abbildungen: historische Illustrationen und Fotografien von wohlgekleideten Frauen und Männern, von üppig dekorierten Modenschauen, von perfekt geschnittenen Mänteln, adretten Kostümen, fließenden Abendkleidern. Beeindruckend sind gerade auch die detailreichen Texte." Manuela Almeida Vergara, Vogue Germany, Januar 2026 "Nun liegt die Geschichte, auf die man bauen könnte, wieder offen. Man muss sie nur anschauen." Marta-Antonia Gerstmeyer, WELT am Sonntag, 1. März 2026 "Ein kolossales Buch!" Kunstbuchanzeiger, 2. April 2026


Biografie – Kessemeier, Gesa

K
Kessemeier, Gesa
Dr., Mode- und Zeithistorikerin, Ausstellungskuratorin. Seit 2022 Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Kunstbibliothek, Staatlichen Museen zu Berlin im Forschungsprojekt „Die Kunstgeschichte(n) des Tiergartenviertels“. Spezialistin für die Geschichte der Modestadt Berlin im 19./20. Jahrhundert, „Berliner Haute Couture“ der 1920er Jahre und „Arisierungen“ in den 1930er Jahren.

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