Mütter Europas
Bojs, Karin (15.02.2024)Mütter Europas · Bojs, Karin
Die letzten 43 000 Jahre
Hardcover
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Produktdetails
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Produktnummer:
9783406813870
Verlag: C.H.Beck
Autor: Bojs, Karin
ISBN: 978-3-406-81387-0
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 15.02.2024
Verlag: C.H.Beck
Autor: Bojs, Karin
ISBN: 978-3-406-81387-0
Produktform: Hardcover
Veröffentlichung: 15.02.2024
Produktinformationen "Mütter Europas"
- Verlag: C.H.Beck
- Autor: Bojs, Karin
- Übersetzer: Gloßmann, Erik
- ISBN: 978-3-406-81387-0
- Veröffentlichung: 15.02.2024
- Umfang: 252 Seiten
- Maße: 139 x 217 (B/H)
- Gewicht: 445
- Sprache: deutsch
- Originaltitel: Min europeiska familj.
- Originalsprache: swe
- Auflage: 1
- Copyright: © 2024
- MwSt: 7 %
- Lesemotiv: Auseinandersetzen
- Lesemotiv: Verstehen
- Nebenlesemotive: Auseinandersetzen
- Nebenlesemotive: Entdecken
- Produktart: Buch gebunden
- Produktform: Hardcover
Wie lebten Frauen in der Stein- und Bronzezeit? Wie waren die Geschlechterverhältnisse in der Zeit vor Erfindung der Schrift? Bis vor Kurzem beruhten alle Antworten auf diese Fragen mehr oder weniger auf Spekulation. Doch seit DNA-Analysen für die prähistorische Forschung zur Verfügung stehen, hat sich dies geändert. Dieses Buch trägt die neuesten Ergebnisse zusammen und fragt, wann und warum in Europa das Patriarchat entstand.
Die Prähistorikerin Marija Gimbutas entwickelte in den 1950er Jahren eine Theorie, nach der in «Alteuropa» eher friedliche, matrilineare Gesellschaften existiert hätten, die einem Kult der Muttergöttin huldigten und eher gleiche Geschlechterverhältnisse produzierten. Diese Gesellschaften seien durch patriarchalisch orientierte Reitervölker aus dem Osten verdrängt worden. Gimbutas Thesen wurden lange Zeit weitgehend abgelehnt, doch die neuesten DNA-Analysen stützen sie teilweise. Sie weisen die von ihr beschriebenen Wanderungsbewegungen nach und auch einen Wandel in den Geschlechterbeziehungen. Karin Bojs führt an die Ausgrabungsorte, analysiert die Funde und sucht nach den Faktoren, die patriarchalische Strukturen begünstigten. Eine spannend geschriebene Entdeckungsreise in die Welt der Archäologie.
"Wir stehen noch am Anfang einer wissenschaftlichen Revolution, aber immerhin hat sie schon begonnen."
- Wie die DNA-Forschung unser Wissen über die Menschheitsgeschichte verändert
- Eine Bevölkerungsgeschichte Europas mit besonderem Fokus auf die Frauen
- Wie unterschieden sich die Lebensverhältnissen von Frauen und Männern in der Stein- und Bronzezeit?
- Geschlechterrollen in der Frühgeschichte der Menschheit
- Gab es das Patriarchat schon immer oder ist es erst unter bestimmten Bedingungen entstanden?
- Eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der Archäologie
Rezensionen „Mütter Europas"
Wie unsere weiblichen Ahnen das Leben in der Stein- und Bronzezeit voranbrachten, indem sie etwa Wölfe domestizierten, schildert die Autorin aus radikal eingeschlechtlicher Sicht. ZEIT Wissen Bojs führt aktuelle Forschungsergebnisse und Neuinterpretationen (von männlichen Archäologen falsch gedeuteter) historischer Funde zusammen, hinterfragt alte Rollenbilder und schreibt Frauen in die Frühgeschichte hinein. GEO, Martin Opitz Frauen im Mittelpunkt der europäischen Frühgeschichte. Deutschlandfunk Kultur Studio 9, Stephan Karkowsky Ein klar durchdachtes Werk, das die Geschichte der Menschheit lebendig erzählt und auch für Kenner der Materie die eine oder andere Überraschung bereit hält. National Geographic History Unterhaltsamer wie informierter Blick auf unsere weiblichen Vorfahren Wurde Zeit, dass das mal jemand tut. Spiegel Geschichte Sehr vielschichtig, sehr interessant. ZEIT ONLINE-Podcast "Was liest du gerade?", Alexander Cammann Ein Vergnügen für alle, die beim Lesen gern neue Welten entdecken. Leipziger Zeitung, Ralf Julke Ein packendes Buch über Archäologie WELT, NZZ, RBB Kultur und Radio Österreich 1 Bestenliste Mai, Platz 8.pdf Eine Geschichte der europäischen Bevölkerung in 24 Kapiteln, die sachkundig und detailreich den Stand der Forschung wiedergibt. WELT, Sonja Kastilan Auf die Suche nach den Lebensumständen von Frauen der Urzeit macht sich die schwedische Wissenschaftsjournalistin Karin Bojs. Von der Forschung stets vernachlässigt, bietet dieses Feld nicht zuletzt durch neueste DNA-Forschung, die die Archäologie revolutionierte, faszinierende Einblicke und veränderte die Sicht auf unsere Vorfahrinnen (und Vorfahren). ORF Topos, Johanna Grillmayer Das Buch ist pures Lesevergnügen und überfällige Korrektur von Vorurteilen in einem. Landeszeitung für die Lüneburger Heide Bietet eine kompakte und kurzweilige Zeitreise durch die letzten 43000 Jahre, die uns unsere Vorfahrinnen ein Stück näher bringt. Damals, Julia Schneider Ein gründlich recherchiertes und gut lesbares Buch, das sich an historisch und anthropologisch interessierte Leser wendet. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. spektrum.de, Martin Schneider Spannend" BrigitteBiografie – Bojs, Karin
B
Karin Bojs war bis 2013 Leiterin der Wissenschaftsredaktion der auflagenstärksten schwedischen Tageszeitung "Dagens Nyheter" und schreibt immer noch Kolumnen für die Zeitung. Sie hat die Ehrendoktorwürde der Universität Stockholm und wurde für ihre Arbeit mit einer Reihe bedeutender Preise ausgezeichnet. 2015 erschien ihr Bestseller "Meine europäische Familie. Die letzten 54000 Jahre".
Themen:
Prähistorie
Sachbuch
DNA-Forschung
Frauengeschichte
Patriarchat
Steinzeit
Geschlechterrollen
Populärwissenschaftlich
Migration
Ötzi
Archäogenetik
Indoeuropäer
Marija Gimbutas
Neolithische Revolution
Matriarchat
Göbekli Tepe
Kurgan-Hypothese
Bronzezeit
Ahnenforschung mittels DNA
Genetische Abstammung
Schnurkeramische Kultur
Vinča-Kultur
Domestizierung
Matrilinearität
Ackerbau
Bevölkerungsgeschichte
Mitochondriale DNA
Jäger und Sammlerinnen
Wissenschaftsbuch
Venus von Willendorf
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