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Produktinformationen "Oreo"
  • dtv Verlagsgesellschaft
  • Ross, Fran
  • Biermann, Pieke
  • 978-3-423-14797-2
  • 18.03.2021
  • Taschenbuch
  • 288 Seiten
  • 122 x 21 x 191 (B/T/H)
  • 245
  • deutsch
  • Oreo
  • englisch
  • 4. Auflage
  • 7 %
  • Entspannen
  • Auseinandersetzen
  • Taschenbuch
  • Taschenbuch

Preis der Leipziger Buchmesse für die beste Übersetzung 

  • »›Oreo‹ ist respektlos, eine tolle Unverschämtheit, ein wunderbares, mächtig mutiges Buch.« Christian Jooß-Bernau in ›Süddeutsche Zeitung‹Preis der Leipziger Buchmesse 2020 in der Kategorie beste Übersetzung für Pieke BiermannMit einem Nachwort von Max Czollek 

»Die Wiederentdeckung dieses Buches und die grandiose Übertragung von Pieke Biermann ist ein Glücksfall.« Max Czollek

Christine ist sechzehn, hat eine schwarze Mutter und einen jüdischen weißen Vater und wächst auf in Philadelphia, verspottet als »Oreo« (wie der Keks) – eine doppelte Außenseiterin. Der Vater hat sich früh aus dem Staub gemacht und ihr ein Geheimnis hinterlassen, für dessen Lösung sie ihn finden muss. Auf nach New York!

Unterwegs trifft sie unglaubliche Leute: einen schwulen »Reisehenker«, der anonym Manager feuert, einen Radio-Macher, der nicht spricht, einen grotesk tumben Zuhälter und endlich auch ihren Vater. Nicht jeder ist ihr wohlgesinnt. Aber Oreo überlebt alle und alles dank ihres selbsterdachten Kampfsports WITZ, getreu ihrem Motto: »Niemand reizt mich ungestraft.«

Oreo folgt der Theseus-Sage mit all ihren Volten bis zum letzten irrwitzigen Twist, dem Vatergeheimnis. Aber der antike Held ist heute jüdisch, schwarz und weiblich.

 

»Fran Ross führt ihre Leser in ein widersprüchliches Amerika. Wie Pieke Biermann diesen temperamentvollen Text voller jiddischer Anleihen und Südstaaten-Slang übersetzt hat, ist ein einziger Genuss.« Begründung der Jury des Preises der Leipziger Buchmesse  2020 zur Preisträgerin Pieke Biermann für ihre Übersetzung von ›Oreo

 

Erstmals auf Deutsch in der Übersetzung von Pieke Biermann, mit einem Schlüssel für Schnellleser, Antikenferne etc., Anmerkungen, Glossar und einem Nachwort von Max Czollek.

ORF-Bestenliste Januar 2020

Rezensionen „Oreo"

Was war ich beeindruckt und überwältigt, als ich ›Oreo‹ zum ersten Mal fertig gelesen habe!
Kölner Stadt-Anzeiger (Anke Engelke, Schauspielerin)

Dieses Buch ist die wunderbarste Wiederentdeckung der vergangenen Jahre!
B.Z. (Sebastian Bauer)

Pieke Biermann, die den Text übertragen hat, wurde kürzlich zurecht mit dem Preis der Leipziger Buchmesse für ihre tolle Leistung geehrt.
Rheinische Post (Sebastian Bauer)

›Das ist so irre, so komisch, macht so unglaublichen Spaß‹, sagt die Übersetzerin über ›Oreo‹, den einzigen Roman der US-amerikanischen Autorin Fran Ross (1935-1985).
NDR Kultur (Alexander Solloch)

Das Buch habe an Aktualität nichts eingebüßt, findet Pieke Biermann. Im Gegenteil: Themen wie Rassismus, Sexismus und Identität seinen vielleicht erst heute viel mehr ins Bewusstsein geraten.
Deutschlandfunk Kultur (Dorothea Westphal)

[...] klar ist, dass Pieke Biermann ein Wunder der Übersetzungskunst vollbracht hat. Vollkommen verdient hat sie dafür am Donnerstag den Preis für die beste Übersetzung der Leipziger Buchmesse erhalten.
Frankfurter Allgemeine Zeitung (Verena Lueken)

Biermann hat mit ihrer flüssigen, die Eigenheiten des Originals trotzdem bewahrenden Übersetzung eine tatsächlich herkulische Leistung vollbracht.
Tagesspiegel (Gerrit Bartels)

Ross hat einen Roman geschrieben, der so vergnüglich und schlau,so aktuell und horizonterweiternd ist, dass er nur empfohlen werden kann.
Mannheimer Morgen (Manfred Loimeier)

›Oreo‹ ist respektlos, eine tolle Unverschämtheit, ein wunderbares, mächtig mutiges Buch.
Süddeutsche Zeitung (Christian Jooß-Bernau)

[...] eine preiswürdige, grandiose Leistung der Übersetzerin Pieke Biermann. Sie steht an Witz, Sprachgefühl und Erfindungsgabe ihrer Autorin in nichts nach.
Deutschlandfunk, Büchermarkt (Antje Rávik Strubel)

Wie Oreo respektiert Fran Ross keine Grenzen.
Neue Zürcher Zeitung am Sonntag (Sacha Verna)

Wie Oreo zwischen den Milieus und Identitäten wechselt, so beherrscht sie auch das Code-Switching innerhalb eines Satzes problemlos; und Pieke Biermann hat all das ganz wunderbar übersetzt.
Der Tagesspiegel (Isabella Caldart)

Selten merkt man einem Roman so sehr an, mit welcher Leidenschaft am Schreiben er verfasst wurde, mit wie viel Freude daran, auf sämtliche literarische Konventionen komplett zu pfeifen.
taz - Die Tageszeitung (Fatma Aydemir)

Pieke Biermann hat dieses Werk mit Courage und großer Finesse ins Deutsche übertragen. Ein fast unmögliches Unterfangen.
Deutschlandfunk Kultur (Gabriele von Arnim)

Ordinär und gebildet, schnoddrig und geschliffen, Schutthalde und Ziergarten zugleich – all das ist dieser Roman.
Deutschlandfunk Kultur (Gabriele von Arnim)

Alles an diesem Roman ist ambigue, und gerade darin liegt sein Charme.
Süddeutsche Zeitung (Maike Albath)

Dieser Roman ist ein gewagtes Instrument der Auflehnung gegen alles Konservative und daher so aktuell wie nie, nicht nur in Amerika.
Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln (Maike Albath)

Pieke Biertmann, dafür ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, hat das Sprachfeuerwerk funkensprühend ins Deutsche gebracht.
Hannoversche Allgemeine Zeitung (Ruth Bender)

Ein irres Abenteuer mit einer wahnwitzigen Heldin.
booksterhro.wordpress.com (Stefan Härtel)

Ein Meisterwerk!
kultbote.de (Stefan Härtel)

Pieke Biermann hat Ihr Bestes gegeben, das Buch auf Deutsch lesbar zu machen - das ist ihr ganz hervorragend gelungen.
Fränkische Wochenpost (Stefan Härtel)

Lass dir dieses spannende Werk inklusive Schlüssel für Schnellleser, Glossar und einem Nachwort von Max Czollek nicht entgehen (Anmerkung: Inzwischen hat das Werk ›Oreo‹ den Preis der Leipziger Buchmesse in der Sparte als beste Übersetzung erhalten).
zuckerkick.com (Stefan Härtel)

Herzlichen Glückwunsch, Pieke Biermann, zum Preis der Leipziger Buchmesse für die beste Übersetzung!
feuilletonscout.com (Stefan Härtel)

Pieke Biermanns Übersetzung ist kreativ, abenteuerlustig und aufmüpfig wie die Heldin selbst und wird diesem außergewöhnlichen Werk hoffentlich auch im deutschsprachigen Raum die Aufmerksamkeit bescheren, die es verdient.
tralalit.de (Freyja Melsted)

Schön, dass der Roman von Fran Ross (1935–1985) aus dem Jahr 1974 doch noch in Deutschland erschienen ist – und mit Pieke Biermann eine geniale Übersetzerin gefunden hat!
Sonntag Express (Freyja Melsted)

Der Roman ›Oreo‹, der 2015 in den USA wiederentdeckt wurde, sprengt mit seinem überbordenden Stil sämtliche Lesegewohnheiten.
Jungle World (Jonas Engelmann)

Fran Ross‘ Roman Oreo bietet ein überaus freches und obszönes linguistisches Feuerwerk voller Slapstickpointen.
literaturkritik.de (Karsten Herrmann)

Und wenn man nun die soeben erschienene deutsche Fassung liest, ist man versucht zu denken, dieser einzige Roman von Fran Ross (1935–1985) habe auf eine so virtuose Übersetzerin wie Pieke Biermann gewartet.
republik.ch (Daniel Graf)

Sie pfeift auf literarische Konventionen und erlaubt sich, was nötig ist, um ihre Selbstbestimmtheit zum Ausdruck zu bringen, und zwar auf denkbar witzigste Weise.
WDR 5 (Ferdinand Quante)

Fran Ross hat schon zu diesem Zeitpunkt eine literarische Aushandlung von Identitätspolitiken geschaffen, die auch mit Humor als Waffe kämpft.
nd.DerTag (Ina Holev)

›Oreo‹ sprengte früh Lesegewohnheiten. Die Satire auf Multikulti und Gegensätze ist eine respektlose Verrücktheit, wie Literatur sie selten hervorbringt.
Kurier (Peter Pisa)

›Oreo‹ ist eine grandiose Wiederentdeckung: Fran Ross demonstriert, wie man sich mit Humor aus identitätspolitischen Sackgassen befreien kann.
WOZ - Die Wochenzeitung (Franziska Meister)

Absurd komisch.
Wien live, Dezember 2020 (Helmut Schneider)

Fran Ross' Roman nimmt von Seite zu Seite Fahrt auf und zeigt ein Talent, dessen Intensität beeindruckend ist.
Bücherschau (Österreichischer Gewerkschaftsbund), April 2020 (Julie August)

Das Buch ist nach genau 50 Jahren erstmals auf Deutsch erschienen. Dabei ist die Übersetzung von Pieke Biermann eine Wucht.
polizei-newsletter.de, April 2020 (Thomas Feltes)

Fran Ross' Roman nimmt von Seite zu Seite Fahrt auf und zeigt ein Talent, dessen Intensität beeindruckend ist.
Bücherschau (Österreichischer Gewerkschaftsbund), 01/2020 (Julie August)

Ein Buch für Leser/-innen, die literarische Experimente schätzen.
Buchprofile/Medienprofile, Jg. 65/2020, Heft 1 (Ileana Beckmann)

Witzig und frech, wie nur irgend Comedy, keck und unbekümmert im Ton und dabei mit abgründigem Unterton und menschlichem Tiefgang.
Das Magazin, Februar 2020 (Erhard Schütz)

Was für ein vor irrwitzigen Einfällen sprühendes, Genres und Identitäten wild vermengendes und damit grenzenüberschreitendes Buch!
Missy Magazine, 06/Dezember 2019 - Januar 2020 (Carola Ebeling)

›Oreo‹ ist trotz des Ernstes der Thematik auch ein vergnügliches Leseabenteuer, eine geistreiche Offenbarung, wie man mit viel Witz alltäglichen Fragen über Rassismus, religiöse und kulturelle Differenzen begegnen kann.
Just For Swing Gazette, Dezember 2019 (Detlef A. Ott)

Biografie – Ross, Fran

R
Ross, Fran
Fran Ross (1935-1985) wuchs in Philadelphia auf. Sie machte ihren Schulabschluss mit 15 Jahren und studierte Kommunikationswissenschaften, Journalistik und Theater an der Temple University. 1960 zog sie nach New York, dort arbeitete sie als Korrekturleserin und Journalistin. ›Oreo‹ erschien 1970, auf der Höhe des Black Power Movement der Sechziger- und Siebzigerjahre, der Text erwies sich jedoch als seiner Zeit voraus und kann erst heute seine Wirkmächtigkeit entfalten.
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